Outside Verdun
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A forgotten masterpiece of First World War German literature, Outside Verdun is a gripping, heart-breaking story of revenge and sacrifice based on the author's own first-hand experiences of combat.
Deze Duitse auteur staat bekend om zijn cyclus over de Eerste Wereldoorlog. Als fervente anti-oorlogse en antifascistische stem behandelen zijn geschriften de diepgaande gevolgen van conflicten en de strijd tegen onderdrukkende ideologieën. Hij verkende de menselijke conditie onder extreme dwang, gedreven door een diepe toewijding aan vrede en verzet. Latere werken weerspiegelen zijn betrokkenheid bij belangrijke politieke ontwikkelingen in zowel het Mandaat Palestina als Oost-Duitsland.







A forgotten masterpiece of First World War German literature, Outside Verdun is a gripping, heart-breaking story of revenge and sacrifice based on the author's own first-hand experiences of combat.
Arnold Zweig's "The Case of Sergeant Grischa" is the second novel in his "Great War of the White Men" series about World War I. The plot, based on a true story, revolves around the hapless Russian soldier, Sergeant Grischa. Grischa is laboring away in a prisoner of war camp, but, anticipating the end of the war, Grischa can't wait to be reunited with his wife and daughter. He escapes and while on the run from the Germans falls in with a motley assortment of other escapees, criminals and deserters. Worried about what will happen to him if he is recaptured and discovered to be an escaped prisoner, Grischa assumes the identity of a dead Russian. Well, it turns out that he is recaptured and the Russian he is masquerading as was a known deserter. The Germans, who are facing their own problems with deserters, have issued a policy to execute any deserter. In this simple case of mistaken identity, Grischa is sentenced to death. While he is able to reestablish his true identity, it is too late, Grischa is caught in the wheels of military justice. The spiritual and moral struggles of the various characters involved in this passion play are what add depth to the story.
Román z r. 1927 líči vojenský právny prípad z východnej fronty prvej svetovej vojny. Ruský zajatec Gríša, ktorý uprchl zo zajateckého tábora, je dopaden a odsúdený ako domnelý špión k trestu smrti. Keď v hrôze prizná, že je len uprchlý zajatec, stáva sa jeho prípad otázkou kompetencie dvoch vojenských zborov. Napriek tomu zajatec nakoniec končí na popravišti. Kniha zahajuje cyklus autorových diel, ktoré zobrazujú epochu imperializmu v období prvej svetovej vojny.
Wilhelm von Sternburgs Auswahl aus dem Werk Stefan Zweigs enthält Kapitel aus dem Romanzyklus "Der große Krieg der weißen Männer", Novellen, Publizistik sowie hier zum Teil erstveröffentlichte Briefe an Max Brod. Martin Buber, Lion Feuchtwanger, Sigmund und Anna Freud, Ludwig Marcuse, Rudolf Olden u.a.
Vražda spisovatele a právníka Jizchaka de Vriendta na pozadí vypjatých vztahů mezi Židy, Araby a křesťany v Jeruzalémě v roce 1929.
Der Wandsbeker Schlächtermeister Albert Teetjen steht vor dem Ruin. Um seine Existenz zu retten, ist er bereit, den erkrankten Henker des Zuchthauses Fuhlsbüttel zu vertreten. Vier Häftlinge hat er mit seinem Beil hinzurichten. Der bescheidene Wohlstand, der mit dem Blutgeld bei den Teetjes einzieht, währt nur so lange, bis die Nachbarn erfahren, woher das Geld stammt. In diesem vierten Roman seiner Exilzeit wollte Arnold Zweig - wie er an F. C. Weiskopf schrieb - „das deutsche Bürgertum in der Phase des gipfelnden Faschismus 1937-38 genau so durchsichtig (...) machen, wie er im `Grischa den russischen Durchschnitt aus dem bolschewistischen Schreckgespenst in wahre menschliche Gestalt“ verwandelt hatte. Unserer Edition liegt die deutschsprachige Erstausgabe von 1947 zugrunde, die Lion Feuchtwanger von Amerika aus für das Stockholmer Editionshaus „Neuer Verlag“ vorbereitete. Archivmaterial, von Ideenskizzen bis zu den begleitenden Texten des Autors, wird im Anhang dokumentiert. Der Kommentar zur Entstehungs- und Wirkungsgeschichte beschreibt u. a. die ungewöhnliche Odyssee eines im Exil entstandenen deutschen Romans.
Román o několika Hamburčanech z roku 1937. Ústřední zápletkou je událost, která se v Hamburku skutečně stala a Zweig se o ní dočetl za hranicemi v novinách. Řezník Teetjen sťal svou sekyrou podle přání Goeringova čtyři komunisty, odsouzené k smrti. Tento jeho čin měl nejrůznější odezvuv okruhu přímo i nepřímo zúčastněných osob. Zweig věnovbal nejvíce pozornosti německým inteligentům a intelektuálům; povšiml si problému židovské inteligence. V Teetjenovi a jeho ženě vytvořil vzor německé občánkovské prostomyslnosti, příliš neproblematické a oproštěné od odpovědnosti.
Nach 20 Jahren wieder zugänglich: Zweigs großer Roman über den verzweifelten Kampf um Menschlichkeit und Liebe im Krieg In der authentischen Fassung der Erstausgabe von 1937 erscheint »Einsetzung eines Königs« erstmals wieder ohne die Eingriffe der DDR-Zensur. Der Roman schließt unmittelbar an Zweigs Welterfolg »Der Streit um den Sergeanten Grischa« an. Es ist Frühjahr 1918. Hauptmann Paul Winfried, ehemaliger Kunststudent und Neffe des Generals von Lychow, ist mit patriotischen Idealen in den Krieg gezogen. Nun werden ihm im Dschungel politischer Intrigen die Augen geöffnet. Winfried gerät zwischen die Mühlsteine jener Interessengruppen, die um wirtschaftliche und politische Einflußsphären kämpfen. Demonstrativ sagt er sich von dieser Welt los. Auch sein Traum vom persönlichen Glück wird zerstört. Zweig arbeitete an diesem Roman zwischen 1932 und 1937 in seinem Exil in Palästina. Er zeigt die Intensität antisemitischer Strömungen im deutschen Heer und gibt ein genaues Bild jüdischen Lebens in Litauen, das einige Jahre später ausgelöscht werden sollte. Der Anhang bietet eine Auswahl unveröffentlichter Texte aus dem Kontext des Werkes. Neben erläuternden Anmerkungen beleuchtet der Kommentar die Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte des Romans. Der Band setzt die anerkannte editorische Qualität der Berliner Ausgabe auf hohem Niveau fort.
Dieser Roman einer großen Liebe in schwerer Zeit gehört zu den brisantesten Werken der deutschen Literatur. „Roman der Liebe“ nannte Arnold Zweig dieses Buch. Aber es ist keine gute Zeit für die Liebe. Während an der Westfront dem Armierer Werner Bertin der patriotische Rausch gründlich verfliegt, kämpft in Berlin Lenore Wahl, behütete Tochter aus gutem Hause, gegen Familie, Konvention und Krieg. Zudem hat sie den Konflikt einer ungewollten Schwangerschaft zu bewältigen und die schwere Entscheidung zur Abtreibung. Auf dieses Buch reagierte die Presse, als es Ende 1931 erschien, denkbar kontrovers und verunsichert. Viele Kritiker bewerteten es - gerade im Vergleich zu dem 1927 erschienenen Roman „Der Streit um den Sergeanten Grischa“ - als befremdlich privat. Wie konnte Zweig soviel Aufmerksamkeit auf die Gemütsbewegungen, vor allen auf den Zorn einer Frau verwenden in einer Zeit, da die Weltgeschicke an den Fronten von Männern bewegt wurden. Kaum einer vermerkte, dass Lenore Wahl von ihrem in Friedenszeiten so feinfühligen Freund vergewaltigt worden war und somit, genau genommen, als „Kriegsopfer“ zu betrachten wäre. Und wie viele wollten schon genau wissen, wie eine Frau eine - 1914 wie 1932 illegale - Abtreibung erlebte. Heute bleibt dieser Roman nicht zuletzt deshalb aufregend, weil er individuelle Schicksale in ihren feinsten psychischen Schwingungen darstellt und zugleich Weltgeschichte vergegenwärtigt.
An einem Spätsommerabend 1929 wird der Schriftsteller und Jurist Jizchak Josef de Vriendt in Jerusalem erschossen. Inmitten einer angespannten politischen Atmosphäre stellt sich die Frage: Kommt der Mörder aus den zionistischen Kreisen, die de Vriendt als Verräter ansehen, oder aus der Familie des jungen Arabers Saûd, der mehr als nur ein Schüler für ihn war? Mr. Irmin, der Chef des Geheimdienstes der britischen Verwaltung in Palästina und Freund de Vriendts, ist entschlossen, den Mord zu rächen und den Täter zu finden. Seine Ermittlungen führen ihn in die explosive Situation des Landes, geprägt von rivalisierenden Bevölkerungsgruppen der Araber, Juden und Christen sowie einer über dreitausendjährigen historischen Tradition. Diese Ausgabe des letzten Romans von Arnold Zweig, geschrieben vor seiner Emigration aus Deutschland und 1932 veröffentlicht, enthält die vollständige Fassung der Erstausgabe. Der Anhang bietet wichtige Texte des Autors zu „De Vriendt“ und rekonstruiert die Entstehung und Wirkung des Romans zwischen 1933 und 1962, einschließlich der Eingriffe der DDR-Zensur. Der politische Mord bildet den zentralen Punkt dieses historischen Romans über Palästina/Israel und beleuchtet die Anfänge heutiger Konflikte im Nahen Osten. Arnold Zweig beschreibt de Vriendt als Modell seiner Hauptgestalt und reflektiert die tiefen Probleme, die ihn seit Jahren beschäftigen.
Úvodní svazek rozsáhlého románového cyklu, ve kterém spisovatel zachytil celou složitou a proměnlivou odezvu čtyř let první světové války v životě a v duši německého národa. Autor líčí osud vzdělané a samostatné Lenory Wahlové, dcery bohatého obchodníka a jejího milence, chudéhospisovatele. Proti vůli rodičů prosadí hrdinka válečný sňatek s milencem, který po utrpení na frontě rychle vyzrává v člověka s pevnou vírou v budoucnost a spolu hledají nový vztah ke vzrušené době a válečným událostem.
Zweiter Band
Náčrtky Hildy Huppertové o tom,co zažila v nacistických táborech smrti a o jejím zázračném vysvobození z Bergen Belsenu
Chronologií děje první, vznikem šestý svazek zatím nedokončeného románového cyklu o první světové válce (Dozrál čas, Mladá žena z roku 1914, Výchova před Verdunem, Spor o seržanta Gríšu, Přestávka v boji, Nastolení krále). Vději osnovaném kolem milenecké dvojice začínajícího spisovatele a studentky dějin umění spisovatel obnažuje kořeny války a v přesně typizovaných postavách proti sobě staví bankéře, měšťáky a militaristy, kteří válku chtějí nebos ní aspoň souhlasí, a nesmlouvavě protiválečně cítící levé sociální demokraty.
Dieser meisterhaft komponierte „Roman in Novellen“ machte den Namen des Autors in Deutschland bekannt, nachdem das Buch 1912 erschien und bis in die Weimarer Republik enorme Auflagen erreichte. In sieben kunstvoll miteinander verknüpften Geschichten gestaltet Arnold Zweig, von Nietzsche und Freud beeinflusst, psychologisch sensibel die Seelennöte und inneren Kämpfe eines jungen Paares, das um Aufrichtigkeit in der Liebe ringt. Die kühle, gebildete Claudia Eggeling und der eher linkisch wirkende Privatgelehrte Walter Rohme müssen Konvention und Vorurteile überwinden—sowohl in der „Keuschen Nacht“, ihrer Hochzeitsnacht, als auch im Umgang mit peinlichen Verirrungen der Vergangenheit. Die hochgespannten Stimmungen spiegeln sich in Kunstwerken wider: Goethes Götz von Berlichingen, eine Schubert-Sonatine und die Bachsche Matthäuspassion. Während des Ersten Weltkrieges und in den schwierigen Nachkriegsjahren formte der Novellenzyklus das Selbstverständnis einer Vorkriegsgeneration. Zweig erkannte 1915 die Wirkung des Werkes auf die Jugend: „... es wird sie bilden, nicht geistig, sondern in der Seele bilden, und das ist mir die Hauptsache.“ Ergänzende Dokumente und Kommentare zur Entstehung und Wirkung des Romans beschreiben seinen Stellenwert im Werk Zweigs und die Einflüsse der Moderne.
Ein Bericht. Berliner Ausgabe, Band III/5
Im August 1947 begann Arnold Zweig im Exil in Haifa, die Geschichte seiner Freundschaft mit Sigmund Freud zu schreiben, angeregt durch Anna Freud und Lion Feuchtwanger. Diese Ausgabe veröffentlicht erstmals sein Nachlasswerk, das autobiographische, biographische und historische Elemente der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts vereint. Zweig reflektiert über die Entstehung seiner Bücher und wie Freuds Psychoanalyse ihn zum Schriftsteller machte. Der Schwerpunkt liegt auf der Freundschaft zwischen 1927 und 1939, den Erinnerungen an Begegnungen und Gespräche sowie Zweigs gescheiterten Versuchen, Freuds Lehre den ihr gebührenden Platz zu verschaffen. Für diesen Essay, den Zweig 1962 überarbeitete, nutzte er seinen umfangreichen Briefwechsel mit Freud, aus dem er häufig zitiert. Der Anhang enthält Vorarbeiten, Vorworte und Bearbeitungsstufen. Die Entstehungs- und Textgeschichten werten Zweigs Briefwechsel und Tagebücher aus. Der autobiographische Bericht skizziert die Freundschaft zu Freud und bietet einen kulturhistorischen Überblick über die Zeit, der aktuelle politische Ereignisse, jüdische Themen und Fragen der Psychoanalyse berührt. Anna Freud lobte das Manuskript als „besonders schön“ und bemerkte, dass nur ein Dichter und Schriftsteller ein solches Bild entwickeln könne.
Versuch über die menschlichen Gruppenleidenschaften dargetan am Antisemitismus. BA, Band III/2
Eine hellsichtige Analyse des Antisemitismus von ungebrochener Aktualität1927, im gleichen Jahr wie sein bekanntester Roman, „Der Streit um den Sergeanten Grischa“, erschien auch dieser Essay von Arnold Zweig. Der Autor hatte zuvor in mehreren Aufsätzen auf die zunehmende Bedrohung von Juden in Deutschland und Osteuropa hingewiesen. In seiner Vorrede betont er, kein politisches Buch, kein Kampfbuch gegen, sondern ein Sach- und Kampfbuch über den Antisemitismus geschrieben zu haben. Doch gelangt er bald zu einer hochgradigen polemi-schen Schärfe, vor allem an jenen Stellen, in denen er das politische Verhalten der deutschen Bourgeoisie und die Reaktion des enttäuschten Nationalismus auf den Ausgang des Ersten Weltkrieges charakterisiert. Zweig geht es vor allem darum, das Einzigartige an jüdischen kulturellen Werten hervorzuheben und die Vorurteile gegen Juden als historisch bedingt darzustellen, zum anderen will er den Antisemitismus als Abart eines universellen menschlichen Hangs zu Abgrenzung und Selbstüberschätzung verstanden wissen. Ihn interessieren die psychologischen Dimensionen des Antisemitismus in Deutschland: seine Auswirkungen auf das Gesellschaftsleben der Juden oder auf die Sozialisation von Jugendlichen. Darüber hinaus beschäftigt ihn der moderne Antisemitismus unter dem Gesichtspunkt nationaler Identitätsgefühle in Europa.
část románového cyklu Velká válka bílých mužů Epický obraz válečných událostí a myšlenkového přerodu německých vojáků na východní frontě v r. 1917. Další část cyklu s ostrým protimilitaristickým zaměřením \"Velká válka bílých mužů\". Hrdinou románu je mladý německý spisovatel, který jako štábní písař je svědkem toho, jaký vliv měla VŘSR na německou armádu a důstojníky, jak pomalu začíná sílit mocné mírové hnutí a jakým zklamáním byl pro všechny lidi mír, uzavřený v Brestu Litevském. \"Přestávka\" je zajímavým a zasvěceným dokumentem významného období světových dějin.
Chronologií děje první, vznikem šestý svazek zatím nedokončeného románového cyklu o první světové válce (Dozrál čas, Mladá žena z roku 1914, Výchova před Verdunem, Spor o seržanta Gríšu, Přestávka v boji, Nastolení krále). Vději osnovaném kolem milenecké dvojice začínajícího spisovatele a studentky dějin umění spisovatel obnažuje kořeny války a v přesně typizovaných postavách proti sobě staví bankéře, měšťáky a militaristy, kteří válku chtějí nebos ní aspoň souhlasí, a nesmlouvavě protiválečně cítící levé sociální demokraty.
Román je čtvrtým oddílem velkého protiválečného cyklu, přestavovaného knihami "Mladá žena z r. 1914", "Výchova před Verdunem", "Spor o seržanta Gríšu", v němž autor podal obraz německé společnosti a armády v průběhu I. svět. války. V tomto svazku autor zachycuje poslední období světové války na východní frontě-zejména průběh r. 1918, kdy německá vojska využila zeslabeného revolučního Ruska a obsadila Ukrajinu, Bílou Rus a pobaltské země, kde všude nastolila své vlády. Do této doby a tohoto prostředí je zasazen příběh mladého, statečného a přímého německého důstojníka hejtmana Winfrieda. Svým příchodem do Vrchního velitelství východní fronty se dostal přímo do ohniska intrik a sporů saských a bavorských princů o litevský trůn. Zásluhou snoubenky Barbary a její přítelkyně Žofie, ošetřovatelka vojenského lazaretu, které se ho snaží přimět, aby službu pruskému dvoru zaměnil za službu německému národu, konečně také po útrapách, které zažil, když byl omylem zatčen a zařazen do pracovního tábora, poznával pomalu nezákonitosti a násilí, skryté pod zevním zdáním práva.
2. část románového cyklu Velká válka bílých mužů Druhý svazek autorova slavného románového cyklu, ve kterém jsou mistrovsky zachyceny události kolem válečných operací z doby 1. světové války. Středem děje zůstaává hlavní postava z prvého svazku, vojín prac. útvaru Werner Bertin, prožívající peklo verdunských zákopů, se všemi hrůzami války. Nálety a nepřetržité nebezpečí smrti, příběh Kryštofa Kroysinga, který byl vehnán na smrt svým hejtmanem proto, aby se zabránilo vyšetřování okrádání mužstva, urputnost, s jakou Kroysingův bratr se snaží odkrýt pravé viníky, to vše zceluje Bertina. Z citlivého mladíka se stává rozvážný zkušený muž. Kniha končí v den uzavření versailského míru, kdy se konečně Bertin setkává se svojí ženou Lenorou.
German
Emigrationsbericht
Erstmals aus dem Nachlass: Zwei Essays von Arnold Zweig, die ihre Aktualität bewahrt haben. Im „Alpenbuch“, verfasst im Exil in Palästina während der ersten fünfzehn Monate des Zweiten Weltkriegs, bietet Zweig einen Überblick über die europäische Geschichte von der Steinzeit bis zur Gegenwart. Er untersucht den Einfluss der Alpenlandschaft auf Charakter und Geschichte und versucht, die Ursprünge der Demokratie sowie die Entwicklung der „Weltgesittung“ nachzuweisen. Zudem bietet er eine psychoanalytische Deutung des Phänomens Hitler. Das Werk, angeregt von einem US-amerikanischen Verlag, wurde während des Krieges weder in englischer Übersetzung noch in Nachkriegsdeutschland veröffentlicht. Ein weiterer Essay entstand auf Auftrag eines Verlags, der einen „Abriß der Geschichte Palästinas und des Volkes Israel“ wünschte. Dieser Text, in sechs Wochen im Sommer 1948 verfasst, reflektiert viertausend Jahre Geschichte und beleuchtet die Vorgeschichte des Staates Israel sowie die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten. Beide Essays sind nicht nur historisch, sondern auch persönlich geprägt und bieten tiefgehende Einblicke in die menschliche Zivilisation.
Die Bilanz deutsch-jüdischer Beziehungsgeschichte der letzten eineinhalb Jahrhunderte ist einer der wichtigsten Essays Arnold Zweigs. 1933, mit der Erfahrung der anbrechenden Judenverfolgung, bilanzierte Arnold Zweig in diesem als „Kampfschrift“ angelegten Großessay die letzten anderthalb Jahrhunderte der deutsch-jüdischen Beziehungsgeschichte, jene Epoche, die mit viel Hoffnung auf Emanzipation und Assimilierung der Juden begann. Gerade angesichts des aktuellen Rassenwahns, den Zweig hier psychologisch-historisch deutet, geht es ihm um den Nachweis, daß nur die schöpferische Symbiose in der Zusammenarbeit zwischen Juden und Nichtjuden die moderne deutsche Kultur ermöglichte. Systematisch und materialreich beschreibt er die beeindruckenden Leistungen der deutschen »Judenheit innerhalb der deutschen Zusammenhänge - von der Kunst bis zur Wissenschaft und Medizin, von Moses Mendelssohn, Marx und Heine bis Einstein, Freud oder Kafka. Zugleich ist diese Bilanz ein leidenschaftlicher Appell Zweigs an die Welt zur Parteinahme für die Sache der bedrohten Juden. Die Niederschrift dieses Essays beschäftigte den Autor auf allen Stationen seines Exils von Wien über die Schweiz und Frankreich nach Palästina. Anregungen und Unterstützung fand er bei Freud, Feuchtwanger, Hannah Arendt und Günther Anders. Das Buch erschien 1934 bei Querido in Amsterdam.
An einem Spätsommerabend 1929 wird der Schriftsteller und Jurist Jizchak Josef de Vriendt in Jerusalem erschossen. Das Attentat wirft Fragen auf: Kommt der Mörder aus den zionistischen Kreisen, die in de Vriendt einen Verräter sehen, oder aus der Familie des jungen Arabers Saûd, der mehr als ein Schüler war? Mr. Irmin, Chef des Geheimdienstes der britischen Verwaltung in Palästina und Freund de Vriendts, ist entschlossen, den Täter zu finden. Seine Ermittlungen führen ihn in die explosive Situation des Landes, geprägt von rivalisierenden Gruppen der Araber, Juden und Christen sowie einer über dreitausendjährigen historischen Tradition. Der Roman von 1932 gilt als erster historischer Roman über den Nahostkonflikt und basiert auf einem wahren Mordfall. Arnold Zweig gelingt es, die komplexen Verstrickungen darzustellen, die bis heute relevant sind. Der politische Mord bildet den Dreh- und Angelpunkt dieser Erzählung und beleuchtet die Anfänge der heutigen Konflikte im Nahen Osten. Die Schilderungen sind reichhaltig und unpartiisch, was den Leser tief in die Materie eintauchen lässt.