Selection from the Austrian poet's works, arranged by Alexander King, consisting of short sketches, tales, and reminiscences. King has added comments and 100 drawings.
Peter Altenberg Boeken







Was der Tag mir zuträgt
- 204bladzijden
- 8 uur lezen
Peter Altenberg: Was der Tag mir zuträgt Taschenbuch Berliner Ausgabe, 2018 Durchgesehener Neusatz mit einer Biographie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken Erstdruck: Berlin (S. Fischer) 1901. Der d104 folgt der 12./13. Auflage 1924, die mit der 2., vermehrten und veränderten Auflage von 1902 identisch ist. Inhaltsverzeichnis Was der Tag mir zuträgt Motto Warum sie dieses Dichters Werke so sehr liebt Selbstanzeige Selbstbiographie Aus dem Tagebuche der edlen Miss Madrilene Gift Tragödie Theater-Abend In einem Gedenkbuche Die Post-Novize Eine schweigende Runde Vor-Frühling Flirt Tulpen Die Liebe Der Freund De Libertate Götzendämmerung Der Massenmörder Wie einst im Mai Das Volk fühlt nicht immer ganz socialdemokratisch Diese ist sein Neu-Romantik Ischler Sommer Die Tante Hochzeit Zwei junge Paare Sauce Cumberland Die dumme Lise Marionetten-Theater Theobrôma Der Fliegende Holländer Tristan und Isolde Hausball Locale Chronik Paulina Man braucht Mehrere Emotion Cyclus: Gedichte an Ljuba Fjaestad oder: Weg des Weibes La Zarina Katharine und der Hund Café - Chantant Des Dichters Freundin Melusine Walküre Nach Paris, Nach Paris Sonntag-Vormittag Der Abendspaziergang Angenehme Reise-Eindrücke Newsky Roussotine-Truppe Ganz kleine Sachen Knut Hamsun-Aufruf Wolfgang-See Ein Wiener Gedicht Drei junge Damen vom Hof-Opern-Balett Café de L'Opéra (Im Prater) In München Ansichtskarten Gerichts-Verhandlung Luci-fer, Licht-Bringer Aphorismen einer Primitiven Für die, denen es Geschah Biographie d104grundlage ist die Ausgabe: Peter Altenberg: Was der Tag mir zuträgt. 12.-13. Auflage, Berlin: S. Fischer, 1924. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Henricus Edition Deutsche Klassik UG (haftungsbeschränkt) Herstellung: Amazon Media EU S.à.r.l.
Stimmungsvolle Alltagsskizzen aus dem Wien der Jahrhundertwende. Peter Altenberg hat die Wiener in Kaffeehäusern, Ateliers, Dienstbotenstuben, Salons, Vergnügungsetablissements und Parkanlagen studiert und ihnen ins Herz geschaut. „Wie ich es sehe“ ist eine Sammlung launiger Prosagedichte und poetischer Psychogramme aus dem Fin de siècle. Mit wenigen Zeilen und kurzen Dialogen fängt Altenberg charakteristische Töne und Stimmungen ein. Komponierte Szenenfolgen wechseln mit Momentaufnahmen, die so zufällig erscheinen wie das Leben selbst: Menschen suchen an verschiedenen Orten der Stadt nach Liebe, erleben Enttäuschungen, unternehmen Ausflüge aufs Land und suchen im Volksgarten nach Amüsement. Besonders die weiblichen Seelenwelten beleuchtet der erklärte Frauenverehrer in kammerspielartigen Episoden. Sein zärtlicher Blick gilt ihren Träumen, Hoffnungen, Neid und Verfehlungen, ohne moralische Wertungen vorzunehmen. Hugo von Hofmannsthal nannte sein Werk „wirklich wienerisch“, Thomas Mann empfand „Liebe auf den ersten Laut“, und Franz Kafka sah in Altenberg „ein Genie der Nichtigkeiten“. Von Lesern und Kollegen geschätzt, erlebte Altenbergs Erstling zu seinen Lebzeiten elf Auflagen. Der vorliegende Band entspricht der Ausgabe letzter Hand von 1904 und wird hier erstmals in ihrer ursprünglichen Komposition wieder aufgelegt.
Auch der österreichische Schriftsteller Peter Altenberg, Sohn eines Wiener Kaufmanns, durfte oft diesen Sommertraum erleben. In den Bänden kurzer Prosa, die bis zu seinem Tode 1919 erschienen, sind die Orte der Sommerfrische zwischen Semmering und Salzkammergut immer wieder Schauplatz. Mal gilt ihnen eine schon wehmütige Kindheitserinnerung, mal portraitiert Altenberg in kleinen Szenen und Erlebnissen die Mentalität der großbürgerlich-behüteten Menschen seiner Epoche – ein Blick in eine fast vergangene Welt. (Verlagsangabe)
Das macht nichts
Neues Altes aus dem Kaffeehaus
Peter Altenberg ist ein Genie der Nichtigkeiten, ein Idealist, der die Schönheiten der Welt in den Aschenbechern der Kaffeehäuser findet. Er sucht das Ideale nicht im Vollkommenen, sondern im vermeintlich Unvollkommenen und Alltäglichen, um es poetisch neu zu erschaffen: die Anmut der Frau, einen japanischen Apfelbaum, das Reich der verlorenen Kindheit. In heiter-selbstironischem und liebevoll-gerührtem Ton verwandelt er liebenswerte „Nichtigkeiten“ in „Bilderbögen des kleinen Lebens“. Diese Lebensbildnisse sind nicht nur sprachlich schön, sondern auch das autobiografische Vermächtnis eines unvoreingenommenen Menschen, der sich dem Leben in all seinen Facetten überließ. Altenberg gilt zu Lebzeiten als legendärer Vertreter der Wiener Kaffeehausliteratur, und seine ironischen Aphorismen sowie melancholischen Prosaskizzen sind weit mehr als leichtfertige „Sprachhäppchen“. Mit kräftigen Pinselstrichen porträtiert er flüchtige Lebensaugenblicke – zufällig mitgehörte Gespräche, philosophische Gedanken, Stimmungen und Farben – und schafft eine künstlerische Gesamtschau, die das politische und kulturelle Panorama der untergehenden Wiener Moderne sowie das Leben selbst in poetischen Momentaufnahmen festhält. In diesem Band sind ausgewählte Werke versammelt, darunter „Wie ich es sehe“, „Was der Tag mir zuträgt“ und „Märchen des Lebens“.
55 Prosastücke. Inhalt: - Blumen-Korso - Sonnenuntergang im Prater - Im Volksgarten - Zwölf - Die Natur - Landpartie - Fünfundzwanzig - Am Lande - Der Landungssteg - Spätsommer-Nachmittag - Es geht zu Ende - Herbstabend - At Home - Quartett-Soirée - Wie einst im Mai - Der Besuch - Musik - Beja Flor - Friede [Teildruck] - Siebzehn bis dreißig - Herrensitz in U. - Der Schloßherr - Mitzi von der Lamingson-Truppe - Fleiß - Die Hütten (abends) - Paradies - Der Abernd - Ein Brief aus Akkra (Westküste, Goldküste) - Akolés Gesang, Akolés süßes Lied - Spätherbst-Abend - Der Trommler Belín - Café de LOpéra (im Prater) - Sommer in der Stadt [Teildruck aus \"Newsky Roussotine-Truppe\"] - Der Brand - La Zarina - Große Prater-Schaukel - Verkehr zwischen Menschen - Vergnügungslokal - Der Tag des Reichtums - Die Maus - Lift - Schubert - Idylle - Im Jänner, auf dem Semmering - Ich trinke Tee - Meine Ideale - Grammophonplatte - Vöslau - Die Kinderzeit - Onkel Emmerich - Onkel Max - Erinnerung - Reminiszenzen - Parfüm - Im Stadtpark
Eine solche Ehrung ist, über ihre Lächerlichkeit hinaus, und vielleicht sogar durch sie, angemessen: Der Flaneur Altenberg machte Halt nicht in den Akademien oder Vortragsälen der Stadt, sondern im Cafehaus, im Kabarett oder im Hotel, wo er Zeit seines Lebens wohnte. Sein Verhältnis zu Wien war das eines Forschungsreisenden zu einem kaum entdeckten Land; Kennerschaft und Faszination wechselten mit Befremden und Abscheu. Nichts Unscheinbares, das er im Gewühl der Straßen vorbeigehen ließ, ohne nicht dahinter die Katastrophe oder die große Glücksversprechung zu vermuten. Franz Kafka schrieb über Peter Altenberg, er sei "ein Genie der Nichtigkeiten, ein seltsamer Idealist, der die Schönheiten der Welt wie Zigarettenstummel in den Aschenbechern der Kaffeehäuser findet." (Amazon.de)



