Savyon Liebrecht duikt in de ingewikkelde verbanden tussen herinnering, identiteit en familiaire nalatenschap. Haar werk onderzoekt regelmatig de diepgaande impact van historisch trauma op hedendaagse levens en gaat na hoe individuen omgaan met geërfde ervaringen. Liebrecht wordt erkend voor haar inzichtelijke analyse van de menselijke psyche en haar genuanceerde, maar toch krachtige, vertelstem. Door haar verhalen biedt ze diepe reflecties over wat het betekent om een onopgelost verleden onder ogen te zien.
Micha, a ghostwriter living in Los Angeles, is drawn back to Israel by an invitation from Adella, his uncle's wife, who has transformed from a mocked outsider into a confident woman. Their reunion stirs deep memories for Micha, who recalls their shared past when he was her bridesman. As Adella unveils the truth of her life, Micha confronts powerful emotions and unexpected revelations that challenge his perceptions and reshape their relationship. The story explores themes of identity, belonging, and the impact of the past on the present.
Dejiskom poviedok knihy je zakaždým iné mesto na svete, podľa čoho dostali aj názvy - Amerika, Hirošima, Tel Aviv, Mníchov a Jeruzalem. Ich hrdinovia sa boria so svojim osudom, kráčajú životom v nádeji, že cesty, na ktoré sa vydávajú, a rozhodnutia, ktoré robia, ich privedú k vytúženému cieľu.
Chamutal, engagierte Redakteurin einer Fachzeitschrift für Psychologie, ist verheiratet mit einem originellen, erfolgreichen Mann und hat zwei halbwüchsige Töchter. Als aber ihre Mutter ins Pflegeheim muss, fangen all ihre Gewissheiten an zu bröckeln. Chamutals Mutter hat den Holocaust überlebt, jetzt zwingt die Krankheit sie zurück in die Schatten der verdrängten Vergangenheit. Die unvermittelt hereinbrechenden Erinnerungssplitter, der Mutter ziehen Chamutal sogartig hinab in das Schweigen, das ihre Kindheit umgab. Doch da ist Scha'ul, der im Zimmer gegenüber seinen Vater pflegt, und Chamutal verliebt sich. Das Pflegeheim, der Vorhof des Todes, als romantischer Ort? Achtzehn leidenschaftliche Tage lang, klammern Chamutal und Scha'ul sich wie zwei Ertrinkende aneinander - aber der Bann bricht, und Chamutal bleibt allein. 'Ich bin es, Chamutal', hatte sie immer am Bett ihrer Mutter gesagt, in der Hoffnung auf einen Augenblick flüchtigen Erkennens. Jetzt, da alles vorüber ist, offenbart dieser Satz seine zweite Bedeutungsebene: die Selbstvergewisserung der eigenen bedrohten Existenz. Die Chamutal, die schrittweise die Rückkehr in den Alltag, in ihre Familie versucht, ist eine andere. Nichts wird je wieder sein wie es war.