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Willy Van Doorselaer

    Willy Van Doorselaer
    Ich heiße Kaspar
    Die Rache des Marmorzüchters
    Ich heisse Kaspar
    • Für seine 11 Jahre hat Kaspar reichlich viel um die Ohren: eine Mutter, die zu übertriebener Fürsorge neigt, einen Vater, der seine Arbeit nicht mehr mag, aber nicht den Mumm hat, sie hinzuschmeißen, und eine Freundin, die auf die merkwürdigsten Ideen kommt. Aber Kaspar hat auch ein (fast) unerschütterliches Selbstbewusstsein und eine (fast) unfehlbare Methode, Menschen in Schwierigkeiten auf die Sprünge zu helfen. Ich heiße Kaspar wurde in der Sparte Kinderbuch für den Deutschen Jugendliteraturpreis 1996 nominiert.

      Ich heisse Kaspar
    • Der Vater der kleinen Weestewat ist nie da. Wo er denn eigentlich sei und was er denn mache, wollen ihre Freunde wissen. »Er ist Marmorzüchter in Venezuela«, behauptet Weestewat. Klar, daß ihr das niemand so recht glauben mag. Erst als der Fußballplatz der Clique einer geplanten Neubausiedlung zum Opfer fällt und Weestewat ihren Vater um Hilfe bitten will, ändert sich das. Denn plötzlich gibt es einen Brand im Rohbau der Siedlung und ein Tornado überschwemmt das ganze Bauland. »Ein Buch wie aus einem Guss mit einem Zauber, den man beim Lesen verspürt.« ESELSOHR

      Die Rache des Marmorzüchters
    • Ich heiße Kaspar

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      • 11 uur lezen

      Willy von Doorselaer erzählt in seinem Roman für Kinder Ich heiße Kaspar die Geschichte des kleinen elfjährigen Jungen Kaspar, der schon mit vier Jahren lesen konnte und seine Mutter damit in Angst und Schrecken versetzte. Was sie nicht versteht, ist, woher der Junge das plötzich kann, denn das einzige, was zu Hause von den Eltern gelesen wird, ist die Fernsehzeitschrift. Als ihr der Kinderarzt allerdings versichert, daß Lesen-Können zwar unheilbar ist, aber man nicht daran stirbt, ist sie vorerst beruhigt. Kaspar kann sich nun in aller Ruhe den riesigen Schränken der Bibliothek von Herrn Knudde zuwenden. Und so geschieht es, daß Kaspar in der nächsten Zeit wöchentlich sieben Bücher bei Herrn Knudde ausleiht und öfter sehr abwesend ist, wenn ihn seine Mutter anspricht. Mittlerweile ist er elf Jahre alt, die Ehe seiner Eltern ist geschieden, der Vater hat eine neue Frau, und die Mutter hat auch einige Heimlichkeiten vor Kaspar. Es muß etwas mit ihrem Chef im Supermarkt zu tun haben. Als sie einen gefährlichen Unfall hat, lernt Kaspar die Freundin seines Vaters genauer kennen und stellt fest, daß sie gar nicht ohne ist. Für seine Mutter geht er in den Supermarkt und versucht, ihre Probleme auf seine ruhige Art zu klären. Seinem Vater, der in seinem Beruf sehr unglücklich ist, bringt er mühsam den Unterschied zwischen "Müsser" und "Dürfer" bei, der doch wirklich einfach zu verstehen ist. Es dauert eine Weile, bis der Vater seinen Job an den Nagel hängt und neue Wege einschlägt. Kaspar ist ein kluger Junge, der versucht, seiner Umwelt helfend unter die Arme zu greifen, um seine Idylle zu erhalten, die nie eine war und sich trotz aller seiner Anstrengungen ständig ändert. Er selbst verläßt am Ende des Buches die geliebte Lehrerin und geht auf eine weiterführende Schule. Der Stil ist in der Mitte des Buches nicht einheitlich und läßt immer wieder nach. Auch der Charakter des Buben ist am Anfang interessanter geschildert als in der Mitte der Story. Ein nettes Buch, aber kein fulminantes Debüt. --Manuela Haselberger

      Ich heiße Kaspar