Siegfried Lenz
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\"Während der Arbeit bilde ich mir etwas darauf ein, in keiner Szene, sei sie noch so ernst, den Humor zu verlieren. Bis zur Aufführung durch Reinhardt galt das Stück als reine Pornographie. jetzt hat man sich dazu aufgerafft, es als trockenste Schulmeisterei anzuerkennen. Humor will noch immer niemand darin sehen.\" Frank Wedekind
Hrsg. Von Hans Wagener. Designed For Use In Conjunction With The Ed. In Reclams Universal-bibliothek, Nr. 6015[2] Bibliography: P. [98]-101.
Die Liebe war und bleibt das Thema „Nummer Eins“. Fünfzig Gedichte aus acht Jahrhunderten - von Walther von der Vogelweide bis Sarah Kirsch - zeigen die Entwicklung des poetischen Sprechens, die Radikalisierung der Subjektivität und der utopischen Hoffnungen, den Wandel der Geschlechterbeziehungen und die Erdung der Ideale.
Hauke Haien ist ein genialer Außenseiter, der sich als junger Deichgraf einen Jugendtraum erfüllt: den Bau eines neuartigen Deiches, der den Wellen besser standhalten soll. Die Dorfbewohner sind skeptisch und sehen in ihm die Verkörperung einer uralten Sage: Wenn er auf seinem Schimmel über den Deich reitet, wird Hauke Haien zum dämonischen Reiter, der ihr Leben und ihre Gesetze aus dem Gleichgewicht bringt. Theodor Storms bekannteste Novelle ist ein Meisterwerk realistischer Erzählkunst, in dem es um den Widerstreit von Rationalität und Aberglaube, Fortschritt und Tradition geht.
Der barocke Dichter und Dramatiker Andreas Gryphius ließ sich von einem realen Ereignis zu seinem Trauerspiel »Carolus Stuardus« inspirieren: Die Verurteilung und Hinrichtung von Karl I. ging wie ein Lauffeuer durch Europa. Das historische Drama von Andreas Gryphius nimmt sich des Märtyrertods Karl I. an.
Was gibt es Inspirierenderes, als verliebt zu sein? Wie oft Poeten von der Muse der Liebe geküsst wurden, können Sie in »Es schlug mein Herz« erleben. Ob frisch verliebt oder gegen Liebeskummer - diese Sammlung von Liebesgedichten bereitet Herzklopfen. Vom Mittelalter bis zu modernen Liebesgedichten gibt es alles, was Ihr Herz begehrt: Deutsche Liebeslyrik aus allen Epochen, von 150 Autoren wie Walther von der Vogelweide über Goethe bis zu Jan Wagner, Ludwig Steinherr und Friederike Mayröcker.
Richard Friedenthal war in den 1920er und frühen 1930er Jahren ein erfolgreicher Lyriker, Essayist und Romancier, der enge Beziehungen zu zeitgenössischen Schriftstellern, darunter Stefan Zweig, pflegte. Als Verlagsleiter und Lexikograph schuf er bedeutende Werke wie Knaurs Konversations-Lexikon und Knaurs Jugendlexikon, die schnell in den Wohnzimmern der Leser Einzug hielten. Sein Welterfolg begann mit einer umfassenden Darstellung von Goethes Leben, die zur meistgelesenen Goethe-Biographie wurde. Darüber hinaus verfasste er erfolgreiche Biographien über Persönlichkeiten wie Georg Friedrich Händel, Leonardo da Vinci, Martin Luther, Jan Hus und Karl Marx. Nach Hitlers Machtergreifung wurde er verfolgt und 1933 mit einem Berufsverbot belegt. 1938 floh er ins Exil nach London, wo er zeitweise interniert wurde, aber dennoch eine neue Heimat fand. Von 1943 bis 1950 arbeitete er für die deutsche Abteilung der BBC, war Redakteur der Neuen Rundschau und übernahm den Vorsitz des Londoner Exil-PEN. Nach 1945 war er Mitbegründer des deutschen PEN. Obwohl er einige Jahre nach Deutschland zurückkehrte, wählte er 1956 London als seine endgültige Heimat, wo er seine bedeutenden Biographien verfasste. Friedenthals Vielseitigkeit macht es schwierig, ihn einem bestimmten Genre zuzuordnen, was auf seine weltoffene, humanistisch geprägte Kindheit zurückzuführen ist.
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Geschichte, Literatur, Theater und Film
Die kulturwissenschaftliche Forschung hat in den letzten Jahren das Ende des Ersten Weltkrieges als Epochenschwelle, als gewaltigen „Einhieb von 1918“, der eine prinzipielle „Veränderung im Grundgeflechte“ (Heimito von Doderer) Österreichs bewirken sollte, verstärkt in ihren analytischen Blick genommen. Der Sammelband enthält die Vorträge einer interdisziplinären Konferenz, die zu diesem vielfältigen Thema im Frühjahr 2008 von den germanistischen Seminaren der Universität Salzburg und der University of California (UCLA) gemeinsam in Los Angeles abgehalten wurde. Die zehn im vorliegenden Band abgedruckten Vorträge der Konferenzteilnehmer aus Österreich und den USA spannen einen weiten thematischen Bogen und sind unterschiedlichen Methodologien verpflichtet. Die Bewältigung des Traumas von Niederlage und Zerschlagung des Habsburgerreiches wird sowohl aus historiografischer als auch literatur-, theater- und filmwissenschaftlicher Perspektive beleuchtet.
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