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Roger Willemsen

    15 augustus 1955 – 7 februari 2016

    Roger Willemsen was een Duitse auteur en journalist, bekend om zijn scherpe interviews en zijn rol als publiek intellectueel. Gedurende een carrière waarin hij zich van de massamedia afkeerde, voerde hij ongeveer 1.000 interviews, waarbij hij interacteerde met een divers spectrum aan individuen, van wereldleiders tot veroordeelde criminelen. Zijn geschriften, vaak geïnspireerd door zijn reizen, verkennen diepgaande menselijke ervaringen en maatschappelijke observaties. Willemsen werd geprezen om zijn intellect, charme en geestigheid, waarmee hij zich vestigde als een onderscheidende stem en een inzichtelijk commentator.

    Roger Willemsen
    "Die Deutschen sind immer die anderen"
    Brehms Tierleben für die Kleinsten - Tiere im Zoo
    O intelektuálním erótu
    Das müde Glück
    Hier spricht Guantánamo
    Geert Goiris - Lying Awake
    • Geert Goiris - Lying Awake

      • 170bladzijden
      • 6 uur lezen

      The work of Belgian artist and photographer Geert Goiris straddles a liminal position between landscape and still life. Haunting and dreamlike, the sometimes alien images denote a fundamental tension between man and nature often bordering on the sublime. From seemingly composed scenes of various objects or portraits to architectural and natural landscapes, the images impart a sense of uncanny timing or discerning observation, achieving both qualities of suspended time and unspoken narrative. Included is 'Myths, Places and Protagonists', a collection of short texts by Goiris offering personal insight into how a number of the images came to be created or inspired. 0Exhibition: M-Museum, Leuven, Belgium (14.2.-19.5.2013)

      Geert Goiris - Lying Awake
    • Hier spricht Guantánamo

      • 236bladzijden
      • 9 uur lezen

      Ein Buch, wie es die US-Regierung immer verhindern wollte. Hier spricht Guantánamo. Roger Willemsen interviewt Ex-Häftlinge des umstrittenen Gefangenenlagers, das sich humanitärer Kontrolle entzieht. Die US-Regierung bezeichnet die Häftlinge als „feindliche Kämpfer“, die eine Bedrohung für die nationale Sicherheit darstellen. Doch unter den über 700 Insassen sind viele Angehörige von Hilfsorganisationen, Arbeiter und Bauern, die in Afghanistan eine Existenz aufbauen wollten und keine Verbindungen zu Terrororganisationen hatten. Von den mehr als 200 Freigelassenen konnte bisher niemand mit den Drahtziehern des 11. September in Verbindung gebracht werden. Berichte über Folter, Selbstmordversuche und psychische Traumatisierungen häufen sich, während die Entlassenen zur Geheimhaltung verpflichtet werden. Willemsen hat fünf ehemalige Häftlinge befragt: zwei Russen, einen Palästinenser, einen Jordanier und einen Afghanen. Ihre Geschichten reichen von der Gefangennahme durch die Taliban bis hin zu den Erfahrungen im Lager, einschließlich Folter, Verhörtechniken und der Zerstörung ihrer Familien. Sie schildern die Bedingungen ihrer Freilassungen und die Schwierigkeiten, in ein „normales“ Leben zurückzukehren, sowie die vergeblichen Versuche, gehört und rehabilitiert zu werden.

      Hier spricht Guantánamo
      4,4
    • Von einem braven Mann, der das Pech herausforderte: Herr Hopp ist ein aller Welt wohlgesonnener Mensch. Er hat am Rande des Städtchens einen kleinen Zirkus mit Tieren, Artisten, Clowns und einem lustigen Papagei. Jeden Morgen führt er sein Dromedar spazieren, und jeden Morgen trifft er dabei auf Herrn Gottlieb. Der ist ein Griesgram, dessen Lieblingsbeschäftigung es ist, anderen die gute Laune zu vermiesen: seiner Frau Margarete, seiner Tochter Viola – und eben auch dem herzensguten Herrn Hopp. So ist es Herrn Gottlieb ein gemeines Vergnügen, Herrn Hopp als Hiob zu enttarnen – und tatsächlich: Mit dem Klarnamen Hiob kehrt das Glück dem Zirkusdirektor den Rücken zu. Seine Tiere sterben, seine Frau und seine Söhne verlassen ihn, er wird krank. Roger Willemsen erzählt in feinster Manier eine tragikomische Hiobsgeschichte für Kinder ab dem Grundschulalter. Seine heiter-weisen Sprachbilder ergeben mit den frechen Figuren von Kitty Kahane ein fulminantes Epos über die Wechselfälle des Lebens. Roger Willemsen über Kitty Kahane: Kitty Kahane war es, die mich überzeugt hat, mich diesem Projekt zu stellen. Ich schätze diese Künstlerin so sehr, mir gehen immer wieder die Augen über, wenn ich eines ihrer Bücher in die Hand nehme. Roger Willemsen über den biblische Geschichte von Hiob: Ja, Hiob ist eine Herausforderung – und doch, wie ich finde, gerade für Kinder wichtig. Schließlich entgehen sie dem Trauern nicht.

      Das müde Glück
      5,0
    • O intelektuálním erótu

      • 266bladzijden
      • 10 uur lezen

      Esej Rogera Willemsena nabízí pronikavou úvahu k vnitřní souvislosti Musilova vydaného díla a ke spojnicím tohoto díla s náčrty, deníky a autorovým životem. Jedinečnost Musilova chápání literatury tu je promyšlena v celém svém dosahu a Musil-spisovatel je představen ve své autentické podobě: jako neteologický, zcela nitrosvětský mystik, jako osamělý průzkumník možnosti mezilidských pout, jako autor a konstruktér krajně precizních popisů nevyslovitelna.

      O intelektuálním erótu
      4,0
    • Dieses besondere Buch vereint realistische Abbildungen von Zootieren von Klaus Ensikat mit markanten Sätzen aus »Brehms Tierleben«, ausgewählt von Roger Willemsen. Es begeistert Kinder mit charmanten Darstellungen von Tieren wie Eisbär, Löwe und Känguru.

      Brehms Tierleben für die Kleinsten - Tiere im Zoo
      4,0
    • Keine andere Kunst nahm Roger Willemsen so persönlich wie die Musik: Sie war von früh an Komplizin, als es darum ging, das Leben zu verdichten. Willemsens Liebeserklärungen an den Jazz, seine Verbeugungen vor den klassischen Komponisten, seine scharfe Verteidigung der künstlerischen Existenz, vor allem aber sein tiefes Verständnis für die Musiker und ihre Themen sind legendär. Seine einzigartigen Texte »über Musik« sind weit mehr als das: Sie sind Ausdruck eines Lebens »entlang jener Linie, an der man Dinge macht, die aus Freude bestehen oder aus Aufregung, aber nie aus Gleichgültigkeit«. Roger Willemsens Hommage an die Musik und ihre Heldinnen und Helden gibt einem das Gefühl, am Leben zu sein.

      Musik!
      4,0
    • Von der Antike bis heute: Liebe, Lust und Leidenschaften sind so zeitlos wie redselig. Und doch gelten die Erotika großer Dichter und Schriftsteller nur selten als Weltliteratur. Erst recht nicht, wenn es sich um die Schilderung sexueller Vorlieben jenseits der Norm handelt, um -die andere Seite der Nacht-. In dieser Anthologie räumt der promovierte Literaturwissenschaftler und -Erotik-Sammler- (Der Spiegel) Roger Willemsen mit einem uralten Vorurteil auf.

      Die andere Seite der Nacht
      3,7
    • Roger Willemsen war einer der vielseitigsten und bekanntesten Intellektuellen der Gegenwart. Nach seinem unerwarteten Tod mit nur sechzig Jahren stellt sich die Frage »Wer war Roger Willemsen?« neu. Was trieb ihn an, und welche Überzeugungen leiteten ihn? Wie lässt sich sein schillerndes Werk fassen? Dieser Band sucht in einem langen Gespräch, das die Herausgeberin Insa Wilke mit Roger Willemsen ein Jahr vor seinem Tod führte, nach Antworten und ergänzt sie um zahlreiche Materialien und Beiträge von Weggefährten, Lesern und Kollegen. Es entsteht das Bild eines außergewöhnlichen Menschen und eines einmaligen künstlerischen und intellektuellen Werks.

      Der leidenschaftliche Zeitgenosse
      4,0
    • Wer wir waren

      • 59bladzijden
      • 3 uur lezen

      Roger Willemsens letztes Buch sollte ›Wer wir waren‹ heißen. Es sollte die Versäumnisse der Gegenwart aus der Perspektive derjenigen erzählen, die nach uns leben werden. Dieses Buch werden wir nie lesen können. Umso stärker wirkt eine Rede, die Roger Willemsen noch im Juli 2015 gehalten hat: Sie ist nicht nur das melancholische Resümee und die scharfe Analyse eines außergewöhnlichen Zeitgenossen, sondern zugleich das leidenschaftliche Plädoyer für eine »Abspaltung aus der Rasanz der Zeit«. Sie ist ein Aufruf an die nächste Generation, sich nicht einverstanden zu erklären. Roger Willemsen hat diese Rede am 24. Juli 2015 gehalten. Es war sein letzter öffentlicher Auftritt. »Wir waren jene, die wussten, aber nicht verstanden, voller Informationen, aber ohne Erkenntnis, randvoll mit Wissen, aber mager an Erfahrung. So gingen wir, von uns selbst nicht aufgehalten.«Roger Willemsen

      Wer wir waren
      4,0