Mozart's Vienna. A crucible for scientific experimentation and courtly intrigue, as Europe's finest minds vie for imperial favour. In a chaotic private hospital that echoes with the shrieks of hysterical patients, Franz Anton Mesmer is developing a series of controversial cure-alls for body and mind. When asked to help restore the sight of a blind musical prodigy sponsored by the Empress herself, he senses that fame, even immortality, is within his grasp. But what if the girl's blindness is the source of her fragile talent? Mesmer knows he cannot treat her without first gaining her trust: with his methods already the subject of salacious gossip, will their intimacy result in scandal?
Alissa Walser Boeken
De proza van Alissa Walser verkent herhaaldelijk menselijke interacties, in het bijzonder relaties tussen mannen en vrouwen, evenals de verbinding met het eigen lichaam en seksualiteit. Ze verwerkte vaak tekeningen in haar verhalen die de tekst lijken te onderbreken, maar het verhaal op een ander niveau voortzetten. Deze kleine lineaire tekeningen kunnen op verschillende manieren worden geïnterpreteerd, vergelijkbaar met optische illusies. Het samenspel van beeld en tekst was een belangrijk aspect van haar werk tot 2010.






Spätdienst : Bekenntnis und Stimmung
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„Das Alter ist ein Zwergenstaat, regiert von jungen Riesen.“ Wer sagt das? Ein lyrisches Ich zwischen Glücksmomenten und Schwärze, Leere, Sturz. Beim Durchkämmen des Hundefells, beim Aufschneiden eines Apfels oder immer dann, wenn die Berge im Blau stehen, der Wind in den Bäumen rauscht, die Blätterschönheit den Atem raubt, kommt sie auf, die Frage, ob das das Glück sei, denn lange währt es nie. Schon fährt etwas dazwischen, Wörter, die wehtun, ausgesprochen von anderen, gegen die nur eines hilft: „Sich in Verse hüllen, als wären es Schutzgewänder, schön, weltabweisend, die Einbildung heißt Aufenthalt.“ In Martin Walsers neuem Buch finden sich Lebensstenogramme, mal sind sie lyrisch, mal essayistisch, immer aber berührend, tief empfunden, wahr.
On Christmas Eve, a boy boards the mysterious Polar Express to the North Pole, where Santa offers him any gift. He chooses a bell from the reindeer's harness, which is special because only true believers in Santa can hear it ring.
Die kleinere Hälfte der Welt
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Die Erzählungen Alissa Walsers zeichnen sich durch Genauigkeit der Beobachtung, sensible Sprachgestaltung und eine eigenwillige wie einprägsame Metaphorik aus. Die Ich-Erzählerin, eine junge Frau, die sich den staunenden Blick auf die Erwachsenenwelt bewahrt hat, beschreibt vorwiegend erotische Erfahrungsmuster, Paarkonstellationen und Gesprächsverläufe, durch die ein tiefer Riss der Fremdheit geht, vor allem der Fremdheit zwischen den Geschlechtern. Alissa Walser führt den Leser in ihren filigranen Prosaminiaturen mitten in scheinbar alltägliche Lebenssituationen, die sich aber immer ganz anders entwickeln, als man es erwartet hätte
Dies ist nicht meine ganze Geschichte
- 96bladzijden
- 4 uur lezen
Eine junge Frau steht in allen Geschichten im Mittelpunkt. Sie trifft sich heimlich mit ihrem Geliebten im Hotel. Sie arbeitet als Fotomodell. Sie kauft sich einen Liebhaber. Sie lernt am Flughafen den schönsten Mann ihres Lebens kennen und erzählt ihm ihre Phantasien. Sie verschwindet mit ihrem Geliebten von dessen Hochzeitsfeier. Alissa Walser erzählt von ebenso heftigen wie flüchtigen Liebesbegegnungen, denen die Melancholie der Vergeblichkeit anhaftet.
Immer ich
- 157bladzijden
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Ob vier Menschen in Brooklyn versuchen, Weihnachten mit einem verstimmten Klavier zu feiern, oder eine Frau den begehrten Mann ins Pornokino schickt – Alissa Walser ist eine Meisterin der Kurzform, der Tiefenvirtuosität, die mit Raffinesse unsere normalerweise verschwiegenen »menschlichen Zwischenräume« ausleuchtet. Sie entwirft mit schlafwandlerisch sicheren Strichen emotionale Gefüge zwischen Frauen und Männern, Freunden und Freundinnen, Eltern und Kindern. Manchmal steckt schon in einem einzigen Satz ein scheinbar vertrauter Roman. Aus Leben entstehen Bilder, und umgekehrt werden die Bilder lebendig. Die Sicht der Autorin, ihre kluge Wahrnehmung, kristallisiert die Verhältnisse in klarer poetischer Sprache.
Diese Texte über Kunst und Welt verraten Alissa Walsers genauen, vorsichtig zuerst den eigenen Horizont öffnenden Blick. Unaufdringlich, manchmal selbstironisch, vor allem aber aufrichtig, erzählt sie von den Bedingungen ihres Schreibens. Doch dieser Band ist mehr als Selbstreflektion. Die Autorin äußert sich auch zu den Werken anderer; sie beobachtet die Natur, die Gesellschaft, die Menschen, die sie umgeben; sie verweist auf entlegene Zusammenhänge, sucht und findet in jedem der vierundzwanzig hier veröffentlichten Texte aufs Neue das Außerordentliche im abgemessenen Lauf der Dinge.
»Lesenswerte Anthologie. (...) Ein schön gestalteter und vielstimmiger Band.« Elke Schröder in: Neue Osnabrücker Zeitung, 12. März 2016
Mit Beiträgen von zahlreichen Autoren wird die essentielle Rolle der Literatur für das öffentliche und private Leben hervorgehoben. Sie ist entscheidend für die (Charakter-)Bildung, das Verständnis von Kultur und die menschliche Identität. Die alarmierende Marginalisierung der Literatur in Schulen, Hochschulen und der populären Kultur führt zu einem drohenden Verlust von Wissen, freiheitlichem Denken und gesellschaftlicher Orientierung. Anstatt elitäre Bildungstraditionen zu bewahren, wird auf die Gefahren hingewiesen, die mit der Reduktion auf „das Wesentliche“ und der Vermeidung von Überforderung einhergehen. Die Flut kontextloser Bilder trägt zur Verarmung des Denkens und zur politischen Sterilisierung bei. Besonders besorgniserregend ist der Verlust von Text- und Lesekompetenz sowie der Fähigkeit, in komplexen und ambivalenten Zusammenhängen zu denken und zu empfinden. Auch das, was man als „Möglichkeitssinn“ bezeichnet, ist durch den Verzicht auf Literatur bedroht, was eine wichtige Waffe im Kampf gegen Fundamentalismen gefährdet. Der Band diskutiert sowohl die Ursachen und Folgen dieser Entwicklung als auch mögliche Vorschläge zum Widerstand.



