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Tobias Picard

    Schauplätze
    Freizeit im alten Frankfurt am Main
    Rundgang durch das alte Frankfurt am Main
    Frankfurt am Main in frühen Farbdias 1936 bis 1943
    • Frankfurt, über Jahrhunderte hinweg eine der bedeutendsten und schönsten Städte Mitteleuropas, verlor durch über 50 Luftangriffe während des Zweiten Weltkriegs, insbesondere im März 1944, nahezu vollständig sein einzigartiges Stadtbild. Der Wiederaufbau nach dem Krieg führte zur Schaffung einer neuen Stadt, mit der sich viele Frankfurter nur schwer identifizieren konnten. Historische Ruinen wurden abgeräumt, und die städtische Struktur wurde für den Autoverkehr verändert. Die Neubebauung des Altstadtkerns und die Bemühungen zur Wiederherstellung einzelner Gebäude sorgen bis heute für Diskussionen. Das Institut für Stadtgeschichte, das als „Gedächtnis der Stadt“ fungiert, besitzt eine umfangreiche Fotosammlung von rund zwei Millionen Motiven, darunter etwa 600 historische Aufnahmen auf frühen Farbdiafilmen. Diese zwischen 1936 und 1943 von Hobbyfotografen aufgenommenen Bilder zeigen das unzerstörte Frankfurt in seinen echten Farben: vom Mainufer über die Altstadt bis zu den Vororten. Historiker und Archivar Tobias Picard hat über 100 der interessantesten Motive ausgewählt und kommentiert. Die bislang unveröffentlichten Bilder sind von hohem dokumentarischem Wert, da viele der abgebildeten Gebäude das einzige bekannte Farbfoto darstellen. Dieser Bildband erscheint begleitend zur gleichnamigen Ausstellung im Institut für Stadtgeschichte.

      Frankfurt am Main in frühen Farbdias 1936 bis 1943
    • Schauplätze

      • 192bladzijden
      • 7 uur lezen

      Eine Stadt des Übergangs und ausgeprägter Kontraste – das war Frankfurt in den 50er Jahren. Neubauten entstanden neben Ruinen, Tausende drängten in die Stadt und warteten auf die Zuteilung einer eigenen Wohnung, während bei wachsendem Wohlstand und Konsum das Wirtschaftswunder spürbar wurde. Den neuen demokratischen Organen war es aufgegeben, einen angemessenen Umgang mit Kriegsfolgen und NS-Verbrechen zu finden, von denen viele – in einer Zeit des Aufbaus und der Zukunftsperspektiven – wenig wissen wollten. Unter Schutz und Beobachtung der Amerikaner entfaltete sich nicht nur die Wirtschaft neu, sondern auch das politische und kulturelle Leben. Der Bildband „Schauplätze. Frankfurt in den 50er Jahren“ führt ältere Frankfurter zurück an Stätten ihrer Kindheit und Jugend. Jüngeren vermittelt er eine Vorstellung vom Wandel und Wachsen einer neuen Stadt, verbunden mit dem Aufbruch in ein freieres Lebensgefühl, wie wir es heute kennen.

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