Claude Alain SulzerVolgorde van de boeken (chronologisch)
17 februari 1953
Alain creëert verhalen die zich verdiepen in existentiële thema's en menselijke psychologie, waarbij hij een minimalistische en introspectieve schrijfstijl hanteert. Zijn werken worden vaak gekenmerkt door diepgaande reflecties over de zin van het leven, interpersoonlijke relaties en de zoektocht naar het zelf. Lezers waarderen zijn vermogen om het innerlijke leven van personages binnen te dringen en universele menselijke waarheden te onthullen via schijnbaar alledaagse omstandigheden. Zijn proza wordt geprezen om zijn precisie en emotionele resonantie.
In diesem Roman von Alain Claude Sulzer werden existenzielle Fragen über Freundschaft, (Homo-)Sexualität und Kunst anhand der Lebensgeschichten zweier Männer untersucht. Während einer als Künstler nach New York strebt, kehrt der andere nach Jahren zurück und entdeckt die faszinierenden Werke seines verstorbenen Freundes, die nun gefeiert werden.
Paris im 19. Jahrhundert: Die Brüder Goncourt beobachten alle, die in Frankreich Rang und Namen haben. Aber sie übersehen das Drama im eigenen Haus. Jules und Edmond de Goncourt teilen alles: das Haus, die Gedanken, die Arbeit, die Geliebte. Zu zweit besuchen sie Flaubert und Zola, gehen in Ausstellungen und Restaurants mit Freunden und Bekannten. Und danach lästern sie über alle, die sie getroffen haben, in einem geheimen Tagebuch, das sie gemeinsam führen. Sie werden berühmt-berüchtigt für ihren Blick, dem angeblich nichts entgeht, und ihre spitze Feder, die alles notiert. Nur das Schicksal von Rose, ihrer Haushälterin, bleibt ihnen fremd … Alain Claude Sulzers großartiges Zeit- und Sittengemälde über das Paris des 19. Jahrhunderts hat die Presse begeistert, in Deutschland, Österreich und der Schweiz. »Wie elegant Sulzer erzählt, wie souverän er seinerseits das Leben der Brüder beobachtet, das ist von großer Meisterschaft, sehr heutig und doch mit der Raffinesse und Feinheit alter Meister. […] Ein intelligentes, unterhaltendes und ganz besonderes Buch.« Elke Heidenreich
Vom Wagnis, gesehen zu werden. Ein Roman über einen, der sich gegen den Wandel der Zeiten auflehnt und dabei ins Wanken gerät. Zwei Tage sind sie hinter Papier versteckt, dann werden die sieben großen Schaufenster feierlich enthüllt – und lassen die Waren des alteingesessenen Quatre Saisons in neuem Glanz erstrahlen. Für diese Momente lebt und arbeitet Schaufensterdekorateur Stettler, und das schon mehrere Jahrzehnte. Nun, mit knapp sechzig, wird ihm überraschend ein jüngerer Kollege zur Seite gestellt – ein Rivale, ein avisierter Nachfolger, ein Feind! Stettlers Welt beginnt zu bröckeln. Es ist das Jahr 1968, und es bröckelt auch sonst alles, die jungen Leute tragen Bluejeans und wissen nicht mehr, was sich gehört. Am Münsterturm hängt auf einmal eine Vietcong-Fahne. Stettler ist entsetzt. Immer mehr fühlt er sich bedroht, spioniert dem Rivalen sogar nach, sinnt auf Rache. Es ist auch ein zähes Ringen mit der Zeit und mit dem Alter, bei dem Stettler nur verlieren kann. Allein mit einer von ihm bewunderten Radiopianistin, Lotte Zerbst, wechselt er Briefe und fühlt sich nicht so verloren. Er hofft sogar auf eine Begegnung …
Anrührend, urkomisch und abgründig traurig beschreibt Alain Claude Sulzer eine normale Jugend in einem Vorort. In einem Erinnerungsmosaik der 60er- und 70er-Jahre stehen Nostalgie und stilles Grauen nah beieinander. Der Schauplatz ist Riehen, ein Vorort von Basel, wo das Leben von zugezogenen Gardinen geprägt ist, in dem Scheidungen unbekannt sind und Frauen am Steuer für Aufsehen sorgen. Sulzer wächst als einer von drei Söhnen einer französischsprachigen Mutter auf, die kaum Deutsch spricht, und eines Vaters, dessen Stolz ein avantgardistisches Haus ist, das in einer Architekturzeitschrift gefeiert wird – trotz der undichten Flachdächer und der unzufriedenen Familie.
In kurzen Erinnerungsblitzen schildert Sulzer seine Jugend, geprägt von komischen und scharfsinnigen Beobachtungen. Er erzählt von seinem Ballettunterricht, wo er als einer der wenigen Jungen bald ausgeschlossen wird, als Gerüchte über den Choreografen aufkommen; von Fräulein Zihlmann, die sich von Alains Vater zur Arbeit mitnehmen lässt und von der Mutter mit stillem Hass verfolgt wird; und von Ausflügen in die zwielichtige Welt des Theaters sowie einer gescheiterten Flucht nach Paris. Sulzers Erinnerungen sind hinreißend und bieten einen Blick auf die skurrilen Aspekte seiner Kindheit.
Erst wer alles verliert, wird innerlich frei Lionel Kupfer, umschwärmter Filmstar der frühen Dreißigerjahre, muss während eines Aufenthalts in der Schweiz erkennen, dass er als Jude in Deutschland unerwünscht ist. Der Vertrag für seinen nächsten Film wird aufgelöst. Die schlechte Nachricht überbringt ihm ausgerechnet Eduard, sein Liebhaber, dessen gefährliche Nähe zu den neuen Machthabern immer offenkundiger wird. Lionel Kupfer ist gezwungen, zu emigrieren. Innerhalb einer Zeitspanne von fünfzig Jahren begegnen wir Menschen unterschiedlicher Herkunft, deren Wege sich kreuzen, die sich manchmal für wenige Tage sehr nahekommen, um dann wieder auseinandergerissen zu werden. Doch obwohl sie sich aus den Augen verlieren, vergessen sie einander nicht. »Mit Verlaub – dies ist ein Meisterwerk!« Basler Zeitung
Ein großer Schweizer Romancier entfaltet einen Bilderbogen der Stadt Basel und ihres Umlands: wie sich die Stadt entwickelt hat, welches Lebensgefühl sie vermittelt und warum: Daig, Mäzene, Chemie, die Fasnacht, Schwimmen im Rhein und wo es am Ufer am schönsten ist - dieses Buch ist ein Leckerli!
»Ein Reigen, heiter und ernst, komisch und romantisch, hoch unterhaltsam und sehr elegant« ZDF
Worten »Das war’s« schließt er den Klavierdeckel und verlässt den Saal. Dieser Entschluss lenkt nicht nur sein eigenes Leben in ganz neue Bahnen, sondern auch das seines Agenten und all derer, die plötzlich Zeit haben. Aus den Fugen ist ein bewegender Roman, in dem sich auf engstem Raum eine Fülle menschlicher Schicksale entfaltet. Ein Buch voll unvermuteter Wendungen und existenzieller Tiefe.
»Ein Roman der Musik, der ganz auf den sinnlichen Schein, die glänzende Oberfläche der Dinge, die Figuren und ihre Lügen setzt, in dem alles glänzt und trügt und sich neuerlich fügt, nachdem es aus den Fugen ist.« Die Zeit
»Perfekt komponiert« FAZ
»Ein höchst unterhaltsamer, kluger Roman« Tagesspiegel
»Ganz wunderbare Short Cuts« NZZ
Hij kent zijn vader alleen uit de verhalen van zijn moeder. En van een foto, gemaakt door een professionele fotograaf, die al zolang hij zich kan herinneren in de kamer staat. Dan wekt het horloge dat zijn vader op die foto draagt zijn nieuwsgierigheid: het staat op kwart over zeven. Welke fotograaf is op dat tijdstip, ’s ochtends of ’s avonds, aan het werk? Op de achterkant van het portret vindt de zeventienjarige verteller een adres in Parijs, en hij stelt met verbazing vast dat de fotograaf zijn peetoom is, die na zijn doop plotseling verdween. Zonder zijn moeder en stiefvader op de hoogte te stellen vertrekt hij naar Parijs, om de geschiedenis van zijn vader te achterhalen. Met grote fijngevoeligheid ontvouwt Alain Claude Sulzer in zijn roman het verhaal van een man die worstelt met zichzelf en de denkbeelden van zijn tijd. Het is een meeslepend verhaal over een vader die zijn vrouw moet bedriegen en verlaten om samen te kunnen zijn met zijn grote liefde, en over zijn zoon, die dat bedrog moet verwerken.
Avant la chute du communisme, Leo, un étudiant qui a fui un pays de l'Est, est accueilli en Suisse par un couple et s'installe dans leur maison de banlieue. Martha, une mère de famille de trente-quatre ans, accepte de lui donner gracieusement des cours d'allemand. Dans cette langue qu'il maîtrise à peine, il s'entend avouer pour la première fois qu'il a abandonné sa fiancée au pays. Mais cette trahi-son n'est qu'un début. Alors qu'il est devenu l'amant de son professeur, il prend en secret des cours d'anglais pour pouvoir rejoindre son frère au Canada. Cet amour qui est pour Martha une révélation et qui va bouleverser sa vie n'est pour lui qu'un bonheur fugitif, qui n'a pas de place dans ses rêves d'avenir. Pour Alain Claude Sulzer, l'amour est inséparable de la trahison, car il y en a toujours un qui aime plus que l'autre. Mais le roman dénonce aussi l'égoïsme inséparable de celui qui émigre. Obnubilé par le but qu'il s'est fixé, il utilise froidement tous ceux qui l'aident sans se préoccuper de leurs sentiments.
Dans la Suisse des années 1960, Ernest, un serveur, doit faire face aux dangers de son homosexualité dans un contexte homophobe. Son histoire d'amour vieille de trente ans ressurgit, révélant les défis d'une vie marquée par le secret et la douleur. Prix Médicis étranger 2008.
»Sie war doch nicht Carmen. Sie spielte sie nur. Aber jetzt, jetzt war sie’s wohl doch.« Die Opernsängerin Anna Sutter, deren berühmteste Rolle die »Carmen« ist, wird von einem verschmähten Liebhaber getötet, der richtet sich gleich darauf selbst, während der wirkliche Liebhaber Zeuge der Tat wird. Wüste Erfindung? Nein, Alain Claude Sulzers Novelle beruht auf einer wahren Begebenheit. Er hat dieses Drama recherchiert und um einige Vermutungen erweitert. Entstanden ist eine »novellistische Faction-Prosa von großem erzählerischem Raffinement« ( Frankfurter Allgemeine Zeitung ), »ein Stück Verführung eines glänzenden Erzählers« ( Saarbrücker Zeitung ).
Im Jahr 1911 kauft der italienische Graf Emilio Galli ein halbverfallenes Schloss in der Schweiz, das nach zwei Jahren Renovierung in Pracht erstrahlt. Es wird zum Altersitz des Grafen und seiner auserwählten Freunde aus Europa, bis 1918 die Idylle mit der Rückkehr von Gallis Neffen Flavio aus dem Ersten Weltkrieg endet.