Veza Canetti (21. Nov. 1897–1. Mai 1963), geborene Taubner-Calderon, stand als Schriftstellerin oft im Schatten ihres berühmten Ehemannes Elias Canetti. Ihre Werke wurden teilweise unter Pseudonym veröffentlicht und litten unter den Auswirkungen ihres Exils in England, was die Rezeption erschwerte. In den letzten Jahren wurde ihr Schaffen jedoch wiederentdeckt. Dieser Sammelband trägt zur noch begrenzten Forschung über Veza Canetti bei, die sich erst nach den Werkausgaben und neuen Funden zu entwickeln beginnt. Renommierte Expertinnen und Experten untersuchen das wenig erschlossene Werk der Autorin. Die Beiträge beleuchten ihr Leben, insbesondere die Londoner Jahre, und ziehen längst überfällige Vergleiche mit zeitgenössischen Autorinnen wie Gertrud Kolmar und Else Feldmann. Thematisiert werden auch Canettis 'Sozialistisches Manifesto', die Alteritäts- und Liebesthematik sowie die Darstellung von Ethnos, Körper und Geschlecht in ihrem Werk. Der Band schließt mit einer Bibliografie und Rezensionen. Zu den Beiträgen zählen Analysen ihrer Romane und Kurzgeschichten, die ihre Rolle als jüdische Schriftstellerin in Wien und ihre komplexen Themen von Liebe und Identität beleuchten.
Ingrid Spörk Volgorde van de boeken (chronologisch)




Barbara Frischmuth
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Barbara Frischmuth ist eine der international bestrepräsentierten Schriftstellerinnen Österreichs; ihr Werk ist in zahlreiche Sprachen übersetzt, sie selbst tritt dank ihrer Kontakte zum türkischen und arabischen Kulturraum immer wieder als Vermittlerin und literarische Botschafterin auf. Das "Dossier-extra" zu Barbara Frischmuth – hervorgegangen aus einem Symposion zu ihrem 65. Geburtstag – vereint aktuelle Beiträge zur Autorin und gibt einen Überblick über ihr Werk und seine Situierung in der Gegenwartsliteratur. So werden schon bekannte Texte wie "Die Klosterschule" und "Herrin der Tiere" ebenso besprochen wie ihre neuesten Bücher "Die Schrift des Freundes", "Die Entschlüsselung" und "Der Sommer, in dem Anna verschwunden war". Aber auch Themen wie weibliches Schreiben, Tiermythologie und Metamorphosen sowie Liebesdiskurse in Barbara Frischmuths Werk werden in den Beiträgen behandelt.Im vorliegenden Band kommen die wichtigsten internationalen Stimmen zu Helmut Bachmaier (Konstanz), Christa Gürtler (Salzburg), Andrea Horvath (Debrecen), Dagmar Lorenz (Chicago), Gisela Roethke (Carlisle, U S A), Thomas Rothschild (Stuttgart) sowie Silvana Cimenti, Ingrid Spörk und Johanna Stabinger aus Graz.Bis jetzt unveröffentlichte Fotos von Barbara Frischmuth ergänzen das in den Beiträgen entwickelte Bild.
Der Dorfgeher
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Studien zur Gesellschafts- und Kulturgeschichte: Minna Kautsky
Beiträge zum literarischen Werk
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