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Oskar Panizza Boeken
Oskar Panizza was een Duitse schrijver en dramaturg, bekend om zijn polemische en provocerende stijl. Hij gebruikte zijn schrijven als een vorm van therapie tegen zijn eigen psychologische instabiliteit. Panizza verzette zich fel tegen kerkelijke en staatsoverheden, wat leidde tot het verbieden van zijn werken en zelfs tot gevangenisstraffen. Zijn geschriften leverden vaak scherpe kritiek op maatschappelijke en politieke machthebbers, wat hem tot een controversiële maar belangrijke literaire figuur van zijn tijd maakte.






Die Menschenfabrik
- 64bladzijden
- 3 uur lezen
Schon 1890, lange vor Orwell und Huxley, hat Oskar Panizza sich in Die Menschenfabrik prophetisch, fesselnd und verstörend mit den Gemeinsamkeiten und Unterschieden von Mensch und Maschine auseinandergesetzt. Seine Erzählung handelt von der Optimierung der Menschheit, von der drohenden Herrschaft der künstlichen Intelligenz – und fragt danach, was den Menschen überhaupt ausmacht.
Eine Mondgeschichte
- 124bladzijden
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Aus dem Tagebuch eines Hundes
- 247bladzijden
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Genie und Wahnsinn
- 244bladzijden
- 9 uur lezen
Oskar Panizza: Dialoge im Geiste Huttens Erstdruck: Zurich (Verlag der Zurcher Diskuionen) 1897. Die Eigenwilligkeiten von Panizzas Orthographie wurden beibehalten. Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2017. Textgrundlage ist die Ausgabe: Oskar Panizza: Dialoge im Geiste Huttens. Mit einem Vorwort von Heiner Muller, Panizzajana von Bernd Mattheus und Beitragen im Geiste Panizzas von Karl Gunther Hufnagel und Peter Erlach, Munchen: Matthes & Seitz, 1979. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgefuhrt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Ulrich von Hutten, Kupferstich von Bernigeroth.. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.
Oskar Panizza (1853-1921) war ein deutscher Schriftsteller und Satiriker, bekannt für sein Hauptwerk "Das Liebeskonzil" (1894), eine antikatholische Groteske. Sein Œuvre umfasst Erzählungen, Dramen, psychologische Schriften und Gedichte, die sich mit Themen wie Religion, Gesellschaft und menschlicher Psyche auseinandersetzen.
Oskar Panizza (1853-1921) war ein deutscher Schriftsteller und Satiriker. Sein Hauptwerk, das satirische Drama "Das Liebeskonzil" (1894), ist eine antikatholische Groteske. Es thematisiert den Einfluss des Glaubens auf die Menschen und die daraus resultierenden gesellschaftlichen Konflikte, wie Bürgerkrieg und Wahnsinn.
Dämmerungsstücke
- 144bladzijden
- 6 uur lezen
In "Dämmerungsstücke" präsentiert Oskar Panizza grotesk-fantastische Erzählungen, die 1890 seinen Durchbruch markierten. Inspiriert von Edgar Allan Poe, provozierte er 1895 mit dem antikatholischen Stück "Das Liebeskonzil" einen Skandal. Panizza wurde zum literarischen Provokateur und litt in seinen letzten Lebensjahren unter Wahnvorstellungen.
Das Liebeskonzil
- 128bladzijden
- 5 uur lezen
Ein alter, kranker und böser Gott Vater ist erzürnt über die ausschweifenden Orgien, die im 15. Jahrhundert von den Menschen und dem Papst gefeiert werden. Maria und ein kranker Christus versuchen, den tobenden Alten davon abzubringen, die Menschen auszurotten, und schlagen stattdessen einen Pakt mit dem Teufel vor. Dieser erfindet die Syphilis und erhält im Gegenzug ein neues Portal zur Unterwelt sowie das Recht, seine Gedanken zu äußern. Panizzas groteske Himmelstragödie führt zu seiner Verurteilung zu einem Jahr Einzelhaft. Nach seiner Strafe verlässt er Deutschland als gebrochener Mann und lässt sich in der Schweiz nieder. Von dort wird er ausgewiesen und zieht nach Paris, wo er 1899 "Parisjana. Deutsche Verse aus Paris" veröffentlicht. Diese werden in Deutschland sofort beschlagnahmt, was zu einer Anklage wegen Majestätsbeleidigung führt. Der ausgebildete Nervenarzt leidet unter Wahnvorstellungen, dass Kaiser Wilhelm II. ihn verfolgt, und verbringt seine letzten Jahre in geschlossenen Nervenheilanstalten, bis er 1921 stirbt. Die Neuausgabe enthält eine Biographie des Autors und berücksichtigt die Eigenwilligkeiten von Panizzas Orthographie.
"Ein Bischen Gefängnis und ein Bischen Irrenhaus"
- 302bladzijden
- 11 uur lezen
"Das war sein Leben, darüber schrieb er. Das 'Panizza-Lesebuch' zeigt den wütenden, den verzweifelten, aber auch den bisher kaum bekannten humorvollen, spöttischen Panizza in Prosa, Briefen, Gedichten und essayistischen Texten. Neuentdecktes gegen den Katholizismus und über die Passionsspiele in Oberammergau erinnert an den Pamphletisten, Volkskundler und Theaterwissenschaftler. Seine erstmals vollständig gedruckten Notizen aus dem Amberger Zuchthaus spiegeln Gefängnistexte von Rosa Luxemburg bis Peter-Paul Zahl wider. In Korrespondenz mit emanzipierten Schriftstellerinnen stellt das 'Panizza-Lesebuch' erstmals auch den amourösen Mephisto Panizza vor. Von seiner militant religiösen Mutter überwacht und als Zögling einer pietistischen Knabenschule möglicherweise missbraucht, taumelte er in seinen Fantasien ein Leben lang zwischen grossen Frauen wie Franziska zu Reventlow und schlichten Freudenmädchen"--Page 4 of cover
Vreneli's Gärtli
- 80bladzijden
- 3 uur lezen
1894 erscheint Panizzas Theaterstück "Das Liebeskonzil" und bringt ihm in München ein Jahr Gefängnis wegen "Gotteslästerung" ein. Nach Verbüßung der Strafe geht er 1896 nach Zürich ins Exil, wo er 1898 wieder ausgewiesen wird. Er wäre gerne geblieben. In "Vreneli's Gärtli" verarbeitet Panizza seine ungemütliche Situation als Flüchtling in der Schweiz mit unbändigem Humor und ironischer Übersteigerung in ein Schicksal von antikischem Ausmaß in kleinbürgerlicher Umgebung. "Vreneli's Gärtli" heißt ein Gasthaus im Wald bei Zürich, und als er davon hört, ist dem Mann sofort Vreneli ist die eidgenössische Variante der Venus, der Vrenesberg ist der Venusberg, da muss er hin. Und so macht er sich auf zu diesem anmutigen Ort, wo er tatsächlich auf Venus trifft, eine bodenständig pragmatische Venus helvetischer Prägung, die ihm tief in die Augen blickt und "Was trinkt der Herr füren Wi?" Und so lässt er Eglisauer, Stammheimer und Herrliberger auftragen und jauchzt innerlich, mit jedem Glas wachsen sein Glück über die Freiheit in der Schweiz mit ihren 'griechischen' Hirtenmädchen und sein Groll auf den deutschen Polizeistaat, die Hirtenmädchen tragen auf, das Gelage nimmt seinen Gang, und der Flüchtling freut sich auf die Nacht in den weichen Armen der Freiheit ... Panizzas "Vreneli's Gärtli" ist das Psychogramm eines Flüchtlings ebenso wie jenes der Schweiz als Exilland, und beide bleiben in ihrer Ambivalenz aktuell.
Das Liebeskonzil
Eine Himmelstragödie










