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Alfred Kolleritsch

    16 februari 1931 – 29 mei 2020

    Het werk van Alfred Kolleritsch duikt in de verkenning van het menselijk bestaan en de complexiteit van interpersoonlijke relaties. Zijn stijl wordt gekenmerkt door indringende psychologische diepgang en poëtische precisie. De auteur behandelt regelmatig thema's als identiteit, herinnering en de zoektocht naar betekenis in de moderne wereld. Door middel van zijn proza en poëzie biedt hij lezers tot nadenken stemmende reflecties over de essentie van het leven en menselijk begrip.

    Hemler der Vogel
    Gegenwege
    Die Pfirsichtöter
    Die grüne Seite
    Allemann
    Graz / Europa Erlesen
    • Die grüne Seite

      • 219bladzijden
      • 8 uur lezen

      Kolleritsch erzählt die Geschichte einer Familie, in der der Vater, ein Lehrer, seinen Sohn Gottfried fotografieren lässt, um ihm eine Identität zu geben. Dieser erste Versuch führt bei Gottfried zu einem vorübergehenden Verlust der Sprache. Auf dem grünen Diwan eines Nervenarztes konfrontiert er zum ersten Mal das Trauma seiner Familie, gefangen zwischen Ohnmacht und Auflehnung. Um Gottfried eine lebbare Identität zu vermitteln, bestimmt der Vater für ihn den Beruf eines Gutsverwalters, was ihn jedoch tiefer in die Verhaltensweisen des Vaters verstrickt. Diese Dynamik wiederholt sich zwischen Gottfried und seinem Sohn Josef. Als Gottfried erkrankt, verwandelt sich sein Leben in Schreckbilder. Die Suche nach der "grünen Seite" des Lebens, als Hoffnung auf eine andere Zukunft, durchzieht den Roman. Kolleritsch verwendet kein psychologisches Narrativ, sondern spannt die Familiengeschichte über ein gedanklich-strukturelles Raster. Immer wiederkehrende Bilder versperren den Weg in die Zukunft. Der Ausweg aus der Ohnmacht ist die Erkenntnis, dass ein permanenter Kampf gegen jede Form von Identifikation notwendig ist. Das Glück, die "grüne Seite", ist flüchtig und steht für die Übereinstimmung mit der Natur, jenseits von Fragen und Bedrohungen. Romantische Sehnsucht ist spürbar, während Skepsis gegenüber Vergleichen und Poesie präsent bleibt.

      Die grüne Seite
      4,0
    • Gegenwege

      Gedichte

      • 111bladzijden
      • 4 uur lezen

      German

      Gegenwege
    • Die Nacht des Sehens

      Gedichte

      • 89bladzijden
      • 4 uur lezen

      Der neue Gedichtband Alfred Kolleritschs versammelt Gedichte von melancholischer Schönheit eines philosophischen Dichters. Alfred Kolleritschs Gedichte sind die Gedichte eines Einzelgängers ohne Schule, der seinen eigenen Weg verfolgt. In den zumeist kurzen, reimlosen Gebilden dieses Bandes vereinen sich philosophische Einsichten, Liebesanrufungen, Zeitgenössisches, Reflexionen über Zeit und Tod sowie Naturerfahrungen. Die Landschaft des Gedichts ist dabei eine wundversehrte, die Gedichte handeln von Schmerz, Abschied und Verlust. Die Gedichte zeichnen sich durch ihren spezifischen Ton aus, der trotz aller Brüche, Abgründe und Trennungen gleichmäßig bleibt und in dem die Gedichte ihren Gegenständen nachspüren. Die Melodie dieser Gedichte gibt dabei vor, wie diese zu lesen sind. Erst durch den Nachvollzug der sprachlichen Bewegung erschließen sich dem Leser die Gedichte ganz, ohne dass sich diese auf eine Pointe zubewegen.

      Die Nacht des Sehens
    • Dossier - 1: Alfred Kolleritsch

      • 199bladzijden
      • 7 uur lezen

      Beiträge zu Leben, Werk und Rezeption. Dazu kommen aktuelle Analysen, Kritiken und Essays zu zentralen Aspekten des Werkes sowie eine vollständige Bibliographie. Riki Winter: Ich mag mich nicht fortstehlen. (Gespräch mit A. K.) Manfred Mixner: Die Zeit ist das Ende der Wahrheit. Notizen zur Prosa von A. K. Gerhard Melzer: Im Zeichen des Schlosses. Versuch über den Roman „Die Pfirsichtöter“ von A. K. Rüdiger Wischenbart: Ein Bild fürs Leben. Die vieldeutige und die eindeutige „Grüne Seite“ von A. K. Kurt Bartsch: Das Ende der Wahrheit oder Erziehung zu Ideologieskepsis. Einige Gedanken zu A. K. s Erzählprosa Helmut Heißenbüttel:. im Vertrauen, daß der Leser weiterdenkt. Zu A. K. s Gedichten „Im Vorfeld der Augen“ Peter Strasser: Es gibt Tage, an denen die Dinge die Namen der Dinge sind. Mutmaßung über ein Gedicht von A. K. Norbert Mayer: Die trügerische Welt der Wahrnehmung. Zu A. K. s Gedichtband „Absturz ins Glück“ Franz Weinzettl: Daten zu A. K. s Leben und Werk (Vita) Franz Weinzettl: Bibliographie A. K.

      Dossier - 1: Alfred Kolleritsch
    • Gespräche im Heilbad

      • 163bladzijden
      • 6 uur lezen

      Hier wird gefragt nach dem Verhältnis des einzelnen zum Allgemeinen: des Staatsbürgers zum Staat ebenso wie des Kochenden zu den Rezepten, aber auch des Schülers zum Lehrer, des Liebenden zum Geliebten, des Vaters zum Kind. In all diesen alltäglichen Beziehungen, die das Einsamste und Privateste zugleich umfassen, stecken Modelle für ein Verständnis jener Welt, in der wir auf mannigfache Art leben. Ihnen entgegen stehen erstarrte Bilder, Denkschemata und wiederkehrende Zeichen, den Menschen umstellende Formen, die unsere Lebens- und Erfahrungsmöglichkeiten einengen. Sosehr sie uns unfrei machen, so sehr gibt der Einblick in das Wesen ihrer Macht Gelegenheit, die beengende Identität wenigstens für den Augenblick der Erkenntnis abzustreifen.Mit seinen drei Gedichtbänden hat sich Alfred Kolleritsch als einer der bedeutendsten Lyriker der Gegenwartsliteratur etabliert. Darüber trat offensichtlich in den Hintergrund, daß Kolleritsch zugleich einer der originellsten und tiefsinnigsten Prosaschriftsteller ist. Eben darauf will der vorliegende Band nachdrücklich verweisen. In ihm ist gesammelt, was in den letzten zehn Jahren verstreut publiziert wurde, erweitert durch neue und bislang unveröffentlichte Texte.

      Gespräche im Heilbad