Mascha Kaléko Boeken
Mascha Kaléko was een Duitstalige dichteres die werd gerekend tot de Nieuwe Zakelijkheid. Kenmerkend voor haar werk is de grootstedelijke lyriek met een ironisch-teder, melancholisch toontje. Als enige bekende vrouwelijke dichteres van de Nieuwe Zakelijkheid werd ze vaak vergeleken met haar mannelijke collega's, soms aangeduid als de 'vrouwelijke Ringelnatz' of 'vrouwelijke Kästner'. Haar gedichten, ook wel 'maandaggedichten' genoemd, raken door hun directe en sobere taal. Ze werden als chansons op muziek gezet en gezongen door artiesten als Hanne Wieder, en worden nog steeds uitgevoerd door zangers als Rainer Bielfeldt.






Sämtliche Werke und Briefe: Briefe 1963-1975
mit zahlreichen Faksimiles und Fotografien
- 2028bladzijden
- 71 uur lezen
Sämtliche Werke und Briefe
- 4 volumes
Die kommentierte Gesamtausgabe der Werke und Briefe von Mascha Kaléko macht ihr Schaffen erstmals einem breiten Publikum zugänglich. Sie umfasst veröffentlichte und unveröffentlichte Texte sowie Briefe, die ihre literarische Entwicklung und ihr Privatleben als Ehefrau, Mutter und Freundin dokumentieren.
In meinen Träumen läutet es Sturm
Gedichte und Epigramme aus dem Nachlaß
Mascha Kaléko wollte wie Kästner, Tucholsky oder Ringelnatz, mit denen sie immer wieder verglichen wurde, keine feingeistige Literatur für wenige schreiben, sondern eine zugängliche, unverkrampfte "Gebrauchspoesie", vom Alltag für den Alltag, keck, gegenwartsnah, voller Ironie und doch auch Gefühl. Wie gut ihr das gelungen ist, zeigen diese Gedichte und Epigramme aus dem Nachlaß.
Mascha Kaléko wollte wie Kästner, Tucholsky oder Ringelnatz, mit denen sie immer wieder verglichen wurde, keine feingeistige Literatur für wenige schreiben, sondern eine zugängliche, unverkrampfte "Gebrauchspoesie", vom Alltag für den Alltag, keck, gegenwartsnah, voller Ironie und doch auch Gefühl. Wie gut ihr das gelungen ist, zeigen diese Gedichte und Epigramme aus dem Nachlaß.
»Was war das Leben, Liebster, eh du kamst ...« Mascha Kalékos Verse treffen den Leser immer mitten ins Herz – ganz besonders aber ihre Liebeslyrik. Das kleine, bibliophile Bändchen versammelt Gedichte aus allen Schaffensphasen der Dichterin: aus den frühen Jahren im Berlin der1930er-Jahre, aus dem New Yorker Exil und aus Jerusalem, der letzten Lebensstation, in der viele Texte entstanden, die erst posthum veröffentlicht wurden. Erstmals sind in einer Sammlung von Liebesgedichten auch Texte und Entwürfe aus dem Nachlass enthalten, die bisher nur in der Gesamtausgabe der Werke und Briefe zugänglich waren. So zeigt dieser Band die Lyrikerin in all ihren Facetten – von humorvoll-lockerer Großstadtlyrik bis hin zu den existenziellen Texten der späten Mascha Kaléko.
Sie sprechen von mir nur leise - das ist die Anfangszeile eines Gedichtes der fast vergessenen Lyrikerin Mascha Kaleko (1907 - 1975), einer Weggefährtin der im III. Reich verfemten, "entarteten" Schriftsteller wie Kurt Tucholsky und Erich Kästner. Doch als "Insidertip" für Literaturkenner ist dieses wilde Mädchen, das seine Gefühle und Gedanken über Zweierbeziehungen und andere Lebenslagen anrührend feminin, persönlich und pointiert beschrieb, eigentlich viel zu schade. Ihre Texte inspirierten in den zwanziger und dreißiger Jahren Komponisten und Sänger, etwa die rotzfreche Berliner Diseuse Claire Waldorff - oder gegenwärtig die Schauspielerin Paula Quast, die seit 1995 gemeinsam mit dem Kontrabassisten Lech Wieleba für ihr Kaleko-Programm hymnische Pressekritiken erntet. Im Juni wäre Mascha Kaleko 90 Jahre alt geworden.
Mascha Kaléko ist eine herausragende Stimme der deutschen Literatur der Weimarer Republik. Ihre melancholischen Gedichte spiegeln das Leben in Berlin wider und thematisieren das Emigrantenleben nach ihrer Flucht 1938. Daniel Kehlmann würdigt zum fünfzigsten Todestag ihre Vielseitigkeit als Dichterin und Kosmopolitin.
»Jage die Ängste fort« Mascha Kaléko ist der Geschwindigkeit ihrer eigenen Zeit schon entgegengetreten, lange bevor in unserer schnelllebigen Gegenwart das Bedürfnis nach einem achtsameren Leben laut wurde. Dieser Band versammelt viele Gedichte, die bislang nur in der Gesamtausgabe ihrer Werke veröffentlicht wurden, und lässt uns immer neue Facetten der großen Lyrikerin entdecken: Mal verspielt, mal melancholisch, immer lebensklug und pointiert schreibt sie über die kleinen und großen Vergänglichkeiten und reflektiert die existenziellen Fragen jedes Menschen. Eine Lektüre, die zum Innehalten einlädt, uns aufweckt und ins Hier und Jetzt holt.
Mascha Kalékos “lyrische Stenogramme” haben nichts von ihrem Zauber verloren. Es sind Momentaufnahmen aus der Welt des Achtstunden-Alltags, der möblierten Melancholie, der hungernden Liebenden unserer Tage. Sie zeichnen die Welt all derer, die das gleiche Leid bedrückt: die Großstadt dieser und der vergangenen Zeit. Zu den vielen Tausenden, die sich beim ersten Erscheinen der hier zusammengefassten Gedichtbände “Das lyrische Stenogrammheft (1933) und “Kleines Lesebuch für Große”(1934) für Mascha Kalékos Gedichte begeisterten, werden sich auch weiter viele Lesende hinzugesellen. Die Texte dieser Ausnahme-Lyrikerin - der einzig bekannten Dichterin der Neuen Sachlichkeit - sind so klug und scharfsichtig, wie sie bis heute berühren und unterhalten. Mascha Kalékos Gedichte von Liebe, Abschied und Alleinsein und von der Sehnsucht sind von jener „aufgeräumten Melancholie“, die Thomas Mann an ihnen rühmte. Ihre volksliedhaften Verse sind Großstadtmärchen, die sich zu einem Lesebuch vom Leben summieren.



