Wolfgang Michal Boeken




Zweimal folgte die deutsche Außenpolitik dem gleichen Muster: zuerst Vorherrschaft in Europa, dann Weltmachtanspruch, der bis zum Krieg führte. Wiederholen sich die katastrophalen historischen Ereignisse nach der Wiedervereinigung?
Einsame Klasse
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Noch vor wenigen Jahrzehnten hatten die Männer einen geordneten Lebenslauf. Die Rollenverteilung zwischen den Geschlechtern war klar. Die Aufstiegsregeln waren übersichtlich. Die Umgangsformen lagen fest. Heute ist diese Männerwelt aus den Fugen. Die Frauen sind kompliziert, die Arbeitswelten prekär und der eigene Lebenslauf steht Kopf. Männer über 50 führen ein Doppelleben - sie altern in gesellschaftliche Verhältnisse hinein, deren Fassaden immer jünger werden. Können die Männer damit umgehen? Schritt halten mit der Moderne? Oder überlassen sie das den Frauen? Mit Sachverstand und Selbstironie klärt Wolfgang Michal darüber auf, was Männer tun, wenn sie in die Jahre kommen. Er berichtet von Männlichkeitskrisen und biologischem Verschleiß, von Rosenkriegen und Väterängsten, von wachsender Intoleranz und beruflichen Sackgassen. Und er beschreibt, wie der geordnete Rückzug aus diesem Schlamassel aussehen könnte.
Barbara Sichtermann, Jahrgang 1943, studierte Volkswirtschaftslehre und Soziologie. Sie arbeitet seit 1978 als freie Autorin und beschäftigt sich mit den Themen Frauenpolitik, Leben mit Kindern, Geschlechterbeziehung, Literatur, Medien. (seit 1917 Edler von M.), geboren am 6.11.1880 in Klagenfurt, stammte aus einer altösterreichischen Beamten- , Gelehrten- , Ingenieurs- und Offiziersfamilie. Er studierte an der technischen Militärakademie in Wien, brach seine Militärsausbildung ab und wurde Maschinenbauingenieur. Nach einer Tätigkeit als Assistent an der TH Stuttgart studierte er 1903-08 in Berlin Philosophie, Psychologie, Mathematik und Physik und promovierte mit einer Arbeit über den Theoretiker des naturwissenschaftlichen Positivismus Ernst Mach zum Dr. phil. Auf eine Universitätslaufbahn verzichtete er, um freier Schriftsteller zu werden. 1911-14 war er Bibliothekar, 1914 Redakteur der «Neuen Rundschau». Im 1. Weltkrieg war er Landsturmhauptmann, Herausgeber der «Soldatenzeitung» und zuletzt im Kriegspressequartier. 1918-22 lebte er als Beamter in Wien, danach als freier Schriftsteller, Theaterkritiker und Essayist in Wien und Berlin. Nach der faschistischen Besetzung Österreichs emigrierte er nach Zürich. Die letzten Lebensjahre verbrachte er fast mittellos in Genf, wo er am 15.04.1942 starb.