Das beredte Schweigen der Literatur
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Frankfurt 2000, Pappband ,mit Schutzumschlag, 197 Seiten, 8°, schönes Exemplar,
Geoffrey H. Hartman was een literatuurcriticus wiens werk zich bezighield met romantische dichters, heilige joodse teksten, Holocauststudies, deconstructie en het functioneren van het geheugen. Beschouwd als een van 's werelds meest vooraanstaande literatuurwetenschappers, werd hij geassocieerd met de 'Yale School' van literatuurtheoretici, bekend om hun aan deconstructie gewortelde benadering. Hartman pleitte ervoor dat kritiek op gelijke voet moest staan met literatuur, en zelf een vorm van literatuur moest zijn. Zijn werk onderzocht diepgaand de aard van trauma, herinnering en getuigenis, beïnvloed door zijn eigen oorlogservaringen.


Frankfurt 2000, Pappband ,mit Schutzumschlag, 197 Seiten, 8°, schönes Exemplar,
Der angesehene Literaturwissenschaftler Geoffrey H. Hartman, der selbst im Alter von neun Jahren gezwungen war, Deutschland zu verlassen, sammelt seine Essays, die sowohl wissenschaftliche als auch persönliche Aspekte des Holocausts beleuchten. Hartman ist der Ansicht, dass wir, obwohl Fortschritte erzielt wurden, erst am Anfang stehen, die schrecklichen Ereignisse von 1933 bis 1945 zu verstehen. Der fortwährende Kampf um Bedeutung, Trost, Abschluss und die Etablierung eines kollektiven Gedächtnisses gegen die natürliche Tendenz zum Vergessen ist ein wiederkehrendes Thema. Die vielen Formen der Reaktion auf die Verwüstung - von historischen Forschungen und Zeugenaussagen von Überlebenden bis hin zu den Romanen, Filmen und Denkmälern, die in den letzten fünfzig Jahren entstanden sind - spiegeln die Bemühungen wider, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, trotz Ereignissen (wie denen in Bitburg), die versuchen, dies zu verhindern. Die Einschränkung, dass Poesie nach Auschwitz "barbarisch" sei, wird durch das gestiegene Verantwortungsbewusstsein der Schöpfer dieser Werke in Frage gestellt.