Bookbot

Berthold Ecker

    Augenblick!
    Avantgardegalerien der 1970er-Jahre in Wien unter der Leitung von Kurt Kalb und Peter Allmayer-Beck
    Der Fall "Ruprecht"
    The Dignity of Man...
    Wien.Blicke
    Eva Choung-Fux
    • 2023

      Avantgardegalerien der 1970er-Jahre in Wien unter der Leitung von Kurt Kalb und Peter Allmayer-Beck

      Galerie Kalb in der Grünangergasse 12, Galerie Schapira & Beck in der Ballgasse 6, Galerie Kalb in der Prinz-Eugen-Strasse 16

      • 280bladzijden
      • 10 uur lezen

      Die Galerie Grünangergasse 12, gegründet von Kurt Kalb im Jahr 1972, spielte eine zentrale Rolle in der österreichischen Kunstszene und präsentierte bedeutende Künstler wie Günter Brus und Hermann Nitsch. Kalb förderte nicht nur die Ausstellung der Werke, sondern auch den Austausch und die Vernetzung unter den Künstlern. Bis zu seiner Schließung Ende 1975 trug die Galerie entscheidend zur Entwicklung fruchtbarer persönlicher Kontakte und zur Unterstützung vielversprechender Talente bei, was ihren Einfluss auf die zeitgenössische Kunst nachhaltig prägte.

      Avantgardegalerien der 1970er-Jahre in Wien unter der Leitung von Kurt Kalb und Peter Allmayer-Beck
    • 2021

      Der Fall "Ruprecht"

      Dokumentation

      • 287bladzijden
      • 11 uur lezen

      Engelbert Kliemstein förderte in der ersten privaten Kunstgalerie in Linz seine Künstlergeneration und zeigte im April 1960 eine Auswahl von etwa 100 Kunstwerken des damals unbekannten Erich Ruprecht. Eine Beschwerde führte zur Beschlagnahmung von zwölf Bildern durch eine gerichtliche Kommission, und der Künstler sowie sein Galerist wurden wegen eines Verstoßes gegen das Pornographiegesetz angezeigt. Der darauf folgende Rechtsstreit dauerte zwei Jahre und stellte die Grenzen künstlerischer Freiheit in Frage, insbesondere im Hinblick auf moralische und sittliche Normen. Im "Fall Ruprecht" endete das Verfahren mit einem Monat "strengen Arrest", doch die Bilder blieben trotz intensiver Bemühungen verloren. Sie wurden für "verfallen" erklärt, was einer Zerstörung gleichkam. Über 30 Jahre galten die beschlagnahmten Werke als verloren, bis der Kulturdirektor von Linz, Siegbert Janko, eine Recherche initiierte, die schließlich zur Rückkehr der Bilder im November 2000 führte. Der gesellschaftliche Wandel der Sechzigerjahre spielte eine entscheidende Rolle für Kunst und Künstler, und der hohe Preis der Politisierung des Kunstbetriebs zeigte sich im "Fall Ruprecht". Daher ist es der OÖ Landes-Kultur GmbH ein wichtiges Anliegen, die Kulturgeschichte aufzuarbeiten und die Freiheit der Kunst als schützenswertes Gut zu betonen.

      Der Fall "Ruprecht"
    • 2021

      Augenblick!

      Straßenfotografie in Wien

      • 448bladzijden
      • 16 uur lezen

      Meisterwerke der Street Photography aus den Sammlungen des Wien Museums werden in dieser reich illustrierten Publikation präsentiert. Die Fotografien dokumentieren eindrucksvoll die Dynamik des urbanen Lebens in Wien seit dem 19. Jahrhundert. Sie zeigen sowohl hektische Straßenszenen als auch intime Momentaufnahmen, die die Veränderungen der Großstadt widerspiegeln. Diese Bilder fangen unerwartete Begegnungen und Momente der Entschleunigung ein und bieten ein neues, suggestives Porträt der Donaumetropole, das zu einer spannenden fotografischen Entdeckungsreise einlädt.

      Augenblick!
    • 2016

      Eva Choung-Fux

      Continuing Connections

      Eva Choung-Fux ist eine zentrale Künstlerpersönlichkeit der Wiener Szene seit den 1960er Jahren. Ihr umfangreiches Werk ist zum einen durch den meisterlichen Umgang mit druckgraphischen Techniken gekennzeichnet, zum anderen durch ihr persönliches Naheverhältnis zur asiatischen Kultur. Mehrere Jahre verbrachte sie in Korea und Japan. Von dort zurückgekehrt, begann ihre jahrzehntelange Lehrtätigkeit an der damaligen Akademie für angewandte Kunst. Gemeinsam mit ihren Studierenden erschloss sie neue Zugänge zu gesellschaftsrelevanten Themen und wurde zur ersten Unterrichtenden für künstlerische Fotografie in Wien. Poesie und engagierte Literatur bilden Konstanten in ihrem bildnerischen Schaffen in Form von skripturaler Abstraktion und massiven Textüberlagerungen in ihren Gemälden bis hin zum Verlust der Zeichenhaftigkeit.In den letzten Jahren übergab Eva Choung-Fux ihr Hauptwerk der Kulturabteilung der Stadt Wien - MUSA. Die vorliegende Publikation bietet einen ersten umfassenden Überblick zum Oeuvre und begleitet eine Ausstellungstournee durch mehrere europäische Städte.

      Eva Choung-Fux
    • 2014

      Wien.Blicke

      • 252bladzijden
      • 9 uur lezen

      Lebendige Städte verändern sich kontinuierlich. Viele kleine Eingriffe verwandeln unser Stadtbild Tag für Tag. Reinhard Mandl transformiert solch flüchtige Momente des Wiener Großstadtlebens zu bleibenden fotografischen Erinnerungen. Der Fotograf erschließt sich die Stadt mittels alphabetisch nach Straßennamen gewählten, gut nachvollziehbaren Routen, buchstäblich von A bis Z. Welche Überraschungen gibt es von der Abbégasse bis zum Baaderwiesenweg und warum ist gleich zu Beginn „fotografieren verboten“? Eröffnen sich beim Gang vom lärmenden Trubel am Calafattiplatz zur Dachauer-Straße tatsächlich neue Perspektiven auf Altbekanntes und wie ist er schlussendlich von der Ybbsstraße in die Zachgasse gelangt? Die Ausstellung lädt ein, Reinhard Mandl durch sieben Jahre Wiener Stadtleben zu begleiten.

      Wien.Blicke
    • 2014

      The Dignity of Man...

      • 183bladzijden
      • 7 uur lezen

      Es gibt viele Ereignisse, derer Europa 2014 gedenkt: Ausbruch des Ersten Weltkrieges und Tod der ersten Friedensnobelpreisträgerin, Bertha von Suttner, vor 100 Jahren, Ausbruch des Zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren, Fall der Berliner Mauer vor 25 Jahren. Die Generationen der ZeitzeugInnen, der Opfer und TäterInnen, die über die wohl würdeloseste Zeit der Menschheit, jene der beiden Weltkriege, noch berichten kann (oder könnte), werden nicht mehr lange unter uns weilen. Eine Mehrheit der europäischen Bevölkerung empfindet die Vorstellung eines Krieges, der ihren Kontinent ganzheitlich betreffen könnte, als utopisch. Doch - ist dem so? Welche Indikatoren des menschlichen Würdeverlustes begegnen uns im Alltag? Welche Strategien bieten sich an, um dieses humanistische Grundprinzip gegen Instrumentalisierungen und Kommerzialisierungen zu verteidigen und zu schützen? Die Aufweichung und Zerstörung jener Rahmenbedingungen, die für das Konstrukt „Würde“ im Zusammenhang mit menschlichen Lebensformen als konstitutiv erachtet werden, bilden Ansatzpunkte für künstlerische Überlegungen.

      The Dignity of Man...