Drei Bände plus ein Materialienband (Hrsg. von Adrian Hummel und Thomas Neumann)
Karl Gutzkow Boeken
Karl Gutzkow was een Duitse schrijver en een centrale figuur van de beweging Jong Duitsland. Zijn werk kenmerkte zich door vroege elementen van het Realisme, die de intellectuele en sociale stromingen van zijn tijd weerspiegelden. Gutzkow onderzocht thema's die cruciaal waren voor de 19e eeuw en liet een aanzienlijke stempel achter op de Duitse literatuur.






Die neuen Serapionsbrüder
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Gutzkows von Arno Schmidt empfohlenes Spätwerk über das Versinken bürgerlicher Werte in Börsencrash, Egoismus und Korruption. In seinem letzten Roman, der 1877, zwei Jahre vor dem Tod des Autors, erschienen ist, wendet sich Gutzkow noch einmal der Aufgabe zu, einen weiträumigen Gesellschafts- und Zeitroman zu schreiben. Anknüpfend an seine großen »Panorama-Romane« der 5oer Jahre, »Die Ritter vom Geiste« und »Der Zauberer von Rom«, entwirft Gutzkow ein Spiegelbild der Gründerzeit nach dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71. »Die neuen Serapionsbrüder« handeln vom Niedergang der altliberalen bürgerlichen Gesellschaft und vom Aufstieg einer neuen Klasse von Spekulanten, die ohne Rücksicht auf das allgemeine Wohl ausschließlich an der Maximierung der Gewinne interessiert ist. Während die alten Ideale verschwinden und die alten Vorurteile sich weiter halten, wird das neue radikal kapitalistische System durch die Wirtschaftskrise von 1873 schwer erschüttert. Im Mittelpunkt des Romans, der in Berlin und auf einem Landgut spielt, steht eine Gruppe junger Leute unterschiedlicher Herkunft, die ihr privates und berufliches Glück machen wollen, ohne sich um abgelebte Prinzipien zu kümmern, aber auch ohne ihre persönliche Integrität zu verlieren. Ihnen zur Seite steht die Gesellschaft der neuen Serapionsbrüder, deren Mitglieder den Fortschritt der Korruption in Politik und Gesellschaft kommentieren.
Briefe eines Narren an eine Närrin
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Karl Gutzkow, ein bedeutender Vertreter des Jungen Deutschlands, thematisiert in seinem Debütroman die politischen und gesellschaftlichen Umwälzungen des Vormärz. Mit seinem Werk "Briefe eines Narren an eine Närrin" kritisiert er reaktionäre Tendenzen und setzt sich für eine freiheitliche Republik ein. Trotz des Verbots kurz nach der Veröffentlichung im Jahr 1832 besticht der Roman durch die gelungene Verbindung von Poesie und politischem Engagement, wodurch er zu einem wichtigen Zeugnis der jungdeutschen Bewegung wird.
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Der Zauberer von Rom I.
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Der Zauberer von Rom ist, nach dem Urteil Arno Schmidts „die unvergleichlich beste Schilderung der katholischen Welt, die es gibt": sie mündet in die Utopie von der Wahl eines deutschen Papstes, der die Kirche und mit ihr die Menschen aus den historisch gewachsenen Zwängen befreit. Der Roman ist zugleich ein Schlüsselwerk für die enorm dynamische und ideengeschichtlich komplexe Welt des 19. Jahrhunderts. Es ist ein Jahrhundertroman, der von den Alltagswelten bis zur großen Politik eine Vorstellung von Europa als kulturellem Zusammenhang in Geschichte und Gegenwart entwickelt. Die weit gespannte Handlung führt den Leser von der westfälischen Provinz über Hamburg, das Rheinland und Köln, Wien und Rom bis nach Süditalien. Mit seinen nebeneinander verlaufenden und ineinander verflochtenen Handlungssträngen, dem gewaltigen Umfang seines Personals aus allen Schichten der Gesellschaft, ist der Roman ein Höhepunkt in der Geschichte des so genannten „Panoramaromans" und, nach Rolf Vollmann, „eine sinnverwirrend hinreißende Lektüre." „Der Zauberer von Rom" wurde zuletzt 1911 von H. H. Houben nach der von Gutzkow gekürzten und stark umgearbeiteten letzten Fassung von 1872 veröffentlicht. Erstmals wird nun der vollständige Text der neunbändigen Erstausgabe von 1858-61 in einer textkritischen Edition wieder zugänglich gemacht, erläutert durch einen als work in progress entstehenden digitalen Kommentar.



