Wie kein anderer Autor hat Fabre d’Olivet (1768-1825) die Goldenen Verse des Vorsokratikers Pythagoras mit Geisteskraft interpretiert und hervorragend in antike Traditionen einzusortieren gewusst. In diesen Versen atmet die erlösende Weisheit der pythagoräischen Schulung. Die Schönheit, Klarheit und Vollkommenheit der Goldenen Verse begeistern noch heute die Eingeweihten abendländischer Mysterienschulen. Für den erwachten Wanderer auf den Pfaden von Magie und Mystik bleiben sie eine Offenbarung tiefer Geheimnisse über das Streben nach Vollendung und Erlösung. Dem Verständigen wird von Anbeginn seiner persönlichen Sehnsucht bis zum letzten Ziel der Unio Mystica die wissende Hand gereicht. Um seine mystische Gesinnung zu untermauern, schöpfte der Autor unentwegt Weisheiten aus den Überlieferungen der Alten Ägypter, Perser, Hellenen, Hebräer und brachte sie in vielen Büchern seiner Leserschaft nahe. Bis zum heutigen Tag haben seine Worte ihren Glanz bewahrt.
Antoine Fabre d. Olivet Volgorde van de boeken
Antoine Fabre d'Olivet was een visionaire Franse auteur, dichter en componist wiens diepgaande verkenningen van bijbelse en filosofische hermeneutiek een onuitwisbare indruk achterlieten op het latere occulte denken. Zijn baanbrekende werken doken in de complexiteit van de Hebreeuwse taal, met als doel de oude tong te herstellen en de ware betekenis die in de woorden besloten ligt te ontsluiten. Hij onderzocht ook de oorsprong van het menselijk ras en de sociale staat, en postuleerde een bestemming voor de mensheid geworteld in oude wijsheid. D'Olivets intellectuele nalatenschap, met name zijn theorieën over heilige muziek en zijn commentaren op oude filosofieën, resoneert nog steeds bij degenen die op zoek zijn naar dieper spiritueel en historisch inzicht.





- 2014
- 2012
Im vierten Buch, das den ersten Halbband des zweiten Bandes einleitet, beschreibt Fabre die Folgen des Untergangs des Ramidischen Weltreiches und bietet ein differenziertes Verständnis der alten und mittelalterlichen Geschichte bis zu den Kreuzzügen. Sein unparteiischer Blick auf die christliche und muslimische Perspektive eröffnet neue Einsichten und fördert ein synthetischeres Religionsverständnis, das angesichts der gegenwärtigen engen und konfrontativen Kultur- und Religionsauffassungen zur vernünftigen Rückbesinnung anregen könnte. Fabres kritische Betrachtung der griechischen Antike und ihrer Rolle in Europa zieht bemerkenswerte Parallelen zum heutigen Griechenland. Im fünften Buch führt er durch das Vorfeld der Neuzeit und zeigt, wie die Ritterorden Keime für die Gegenwart säten, während herrscherlicher Engblick und Eigennutz deren Entwicklung in eine materialistische Richtung lenkten. Diese Entwicklung führte zu den Gräueln der Conquista und Kolonialzeit sowie zu den Kriegen der Reformation, deren Folgen wir heute als globalisierte Finanzdiktatur erleben. Fabre warnt vor dem Materialismus, der alle Bereiche unseres Lebens prägt und keine spirituelle Autorität ernsthaft einschränkt. Dieser Materialismus führt uns an die Peripherie unseres Seins, wo die Gegensätze von arm und reich in einem ungleichen Kampf stehen. Er weist darauf hin, dass Freiheit oft mit unsichtbaren Ketten verbunden ist, die die materielle und geisti