Der Roman zum Film „Egon Schiele - Tod und Mädchen“ Anfang des 20. Jahrhunderts ist Egon Schiele einer der provokantesten Künstler der Wiener Moderne. Er löst Skandale aus und wird wegen angeblicher Schändung einer Dreizehnjährigen vor Gericht gestellt. Sein Leben und sein Werk sind geprägt von Erotik und Vergänglichkeit. Frauen sind der Zündstoff seiner Kunst, vor allem seine jüngere Schwester Gerti und die siebzehnjährige Wally Neuzil - die wahrscheinlich seine einzige große Liebe ist und die er eines „bürgerlichen“ Lebens und seiner Ehefrau Edith willen opfert. Hilde Berger kommt der so faszinierenden wie verstörenden Persönlichkeit des expressionistischen Malers auf die Spur. Ihr biografischer Roman zeichnet das Leben des Künstlers, der kaum achtundzwanzigjährig an der Spanischen Grippe starb, aus der Sicht von fünf Frauen, die prägend für seine künstlerische Arbeit waren.
Hilde Berger Boeken






Die Windsbraut
Die Geschichte von Oskar Kokoschka und Alma Mahler
Im biografischen Roman über Alma Mahler und Oskar Kokoschka entfaltet sich eine leidenschaftliche, existenzbedrohende Affäre. Alma, die Witwe des Operndirektors, wird zur Muse des jungen Künstlers, der sie in die Erotik einführt. Ihre Beziehung ist von intensiven Emotionen geprägt, während Gustav Mahler als unbesiegbarer Schatten bleibt.
Ob es Haß ist, solche Liebe?
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In Wien geraten knapp vor dem Ersten Weltkrieg zwei exzentrische, narzisstische Persönlichkeiten aneinander: Der junge, mittelose Künstler Oskar Kokoschka und die um einige Jahre ältere Lebedame aus der bürgerlichen Kunstszene, Alma Mahler. Kokoschka entbrennt bereits bei der ersten Begegnung in besitzergreifender und eifersüchtiger Liebe zu der Witwe Gustav Mahlers. Alma Mahler hingegen betrachtet Liebe bloß als Machtinstrument. Sie will geliebt, aber nicht besessen werden. Mit erzählerischer Kraft lässt Hilde Berger eines der großen Liebespaare des 20. Jahrhunderts wiederauferstehen.
Tod und Mädchen
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Egon Schiele zählt zu den bedeutendsten Malern der Wiener Moderne. Der biografische Roman „Tod und Mädchen" beobachtet den Künstler aus dem Blickwinkel von fünf Frauen, die für sein Leben und Arbeiten bedeutend sind: Edith Harms, die den Fehler macht, ihn zu heiraten, ohne ihn jemals zu verstehen. Ediths ältere Schwester Adele, die Schiele Modell für Aktzeichnungen und für pornografische Fotos steht. Wally Neuzil, die Tochter eines armen Dorfschullehrers, die sein wichtigstes Modell wird. Die Tänzerin und Pantomimin Moa Nahuimir, die Schiele als erst 16-jährige in ihren Bann zog. Und Schieles jüngere Schwester Gerti, mit der ihn nach traumatischen Kindheitserfahrungen eine inzestuöse Liebe verbindet.
Der Maler und die Musen Egon Schiele zählt neben Gustav Klimt und Oskar Kokoschka zu den bedeutendsten Künstlern der Wiener Moderne. Wer waren die Frauen, die ihm für seine provokanten Akte Modell standen und mit dem kompromisslosen Künstler zusammenlebten? Schon seine Schwester Gerti ließ sich von ihm malen. Die 16-jährige Varieté-Künstlerin Moa, die junge Frau mit den großen schwarzen Augen, wurde sein nächstes Modell. Nach der Verurteilung wegen „Zurschaustellung pornographischer Bilder von Kindern“ blieb Wally Neuzil an seiner Seite, bis Schiele, der unter permanenten Geldnöten litt, sie verließ, um mit seiner Nachbarin Edith Harms das „Experiment“ der bürgerlichen Ehe einzugehen. Doch auch seine Schwägerin besuchte ihn regelmäßig in seinem Atelier. Während sich Edith immer weiter von der Außenwelt zurückzog, erlebte ihre Schwester Adele den Höhepunkt von Schieles Karriere mit: die große Secessionsausstellung im Frühjahr 1918. Lebendig und anschaulich lässt Hilde Berger die Ausnahmeexistenz Egon Schiele wiederauferstehen, der im Alter von 28 Jahren an der spanischen Grippe starb, und mit ihm die fünf sehr unterschiedlichen Frauen, die für ihn und das Entstehen seines Werkes besonders wichtig waren. „Eine unkonventionelle Amour fou. Ein lesenswerter biographischer Roman.“ BRIGITTE über den Vorgänger „Ob es Hass ist, solche Liebe?“