Als Kompendium des Wissens über Shakespeare greift dieses Handbuch – längst ein Standardwerk – über Zeit, Leben und Werk des größten englischen Dichters hinaus: Probleme der Textkritik, der Shakespeare-Forschung und der Übersetzung werden ebenso berücksichtigt wie die Rezeption auf der Bühne und das Nachleben in Literatur, Kunst und Musik. Für die 5. Auflage wurde die bereits grundlegend überarbeitete und in Teilen neu geschriebene Vorauflage um ein Sachregister sowie um eine Zeittafel erweitert, die bis in die Gegenwart fortgeführt wird: Ein Muss für Literaturstudenten und Fachleute, eine Fundgrube für den Shakespeare-Leser und Theaterbesucher.
Ina Schabert Volgorde van de boeken (chronologisch)




Wolfgang Clemen im Kontext seiner Zeit
- 217bladzijden
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Aus verschiedenartigen Perspektiven werden in vierzehn Beiträgen Werk und Wirken von Wolfgang Clemen (1909-1990) im Kontext seiner Zeit erläutert und im Rückblick bewertet. Die Bedeutung von NS-Regime und Krieg für eine Karriere als Universitätslehrer, die Zwischenstellung der Anglistik zwischen deutschen und englischen Wissenschaftstraditionen, die Grenzgänge der Literaturwissenschaft zwischen nüchterner Textanalyse und dem Nachvollzug künstlerischer Kreativität, der Zustand dieser Wissenschaft vor ihrer Theoretisierung und der Mehrwert, den die Theoriebildung brachte, oder auch die besondere Verpflichtung der Literaturwissenschaft gegenüber dem Leser - derartige Themen von allgemeinerem Interesse kommen in den Blick. Die politischen Dimensionen seiner Autoritätsposition, die Clemen eher ignorierte, werden ebenso ausgeleuchtet wie die gesellschaftlichen Verpflichtungen, die er sich im Namen seiner Wissenschaft zu eigen machte. Eindrucksvoll dokumentiert das Buch die Bedeutung des Persönlichen in der Wissenschaft.
Englische Literaturgeschichte
- 682bladzijden
- 24 uur lezen
Diese Geschichte der englischen Literatur zwischen 1560 und 1900 legt den Schwerpunkt der Betrachtung auf den Aspekt der Geschlechterdifferenz. Statt der traditionellen literaturgeschichtlichen Aneinanderreihung von „Meisterwerken großer Autoren“ zu folgen, widmet sie sich der reichen Fülle literarischen Lebensstoffs. Auf einen knappen Abriß der sich wandelnden Konzeptionen von Männlichkeit und Weiblichkeit zwischen 1560 und 1900 folgen vier große Epochenkapitel. Auskunft über explizite Geschlechter-Konzepte in literarischen Texten, über literatur-soziologische Geschlechterkonstellationen, über die literarische Imagination des Begehrens zwischen den Geschlechtern sowie über männliche und weibliche Domänen literarischen Schaffens geben jeweils fünf stoffreiche Unterkapitel. Ein ausführliches Literaturverzeichnis sowie ein detailliertes Namen-und-Werke-Register beschließen den Band.
Shakespeare-Handbuch
- 973bladzijden
- 35 uur lezen