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Walter Kempowski

    29 april 1929 – 5 oktober 2007

    Walter Kempowski was een Duitse schrijver, gevierd om zijn uitgebreide romanserie "Deutsche Chronik" en het monumentale werk "Echolot". Zijn werk kenmerkt zich door een collage-achtige benadering, waarbij hij autobiografische herinneringen, brieven en documenten van tijdgenoten van cruciale historische gebeurtenissen verweeft. Kempowski stelde meesterlijk fragmenten uit het verleden samen tot een boeiend literair geheel, waarbij hij collectief geheugen en de impact ervan op individuen onderzocht. Zijn schrijven biedt een unieke lens om de Duitse geschiedenis en de menselijke ervaringen daarin te bekijken.

    Abgesang '45
    Barbarossa '41
    An Ordinary Youth
    All for nothing
    Tadelloeser & Wolff
    Achterland
    • Achterland

      Verkenningen en herinneringen

      • 316bladzijden
      • 12 uur lezen

      Zijn tocht door het leven is tot nu toe niet geheel onopgemerkt verlopen. Maar de horizon komt naderbij, onherroepelijk, stap voor stap. Documentair filmmaker, schrijver, acteur, regisseur Cherry Duyns kijkt achterom, naar de sporen die hij op papier heeft achtergelaten: gesprekken, beschouwingen, beschrijvingen, lofredes, laatste woorden voor dierbaren. Verhalen die naar zijn films verwijzen, maar ook naar zijn boeken. Verhalen over vrienden en helden, van wie er velen in de tijd zijn achtergebleven: Harry Mulisch, Jeroen Brouwers, Walter Kempowski, Armando, Klaas Gubbels, Eelke de Jong, Johnny van Doorn, Thomas Rap, Gerhard Durlacher, Johan Cruijff, Henri Plaat, K. Schippers, Claude Vivier, Reinbert de Leeuw, de Comedian Harmonists, Johnny Weismüller (Tarzan).

      Achterland
    • All for nothing

      • 352bladzijden
      • 13 uur lezen

      Winter, January 1945. It is cold and dark, and the German army is retreating from the Russian advance. Germans are fleeing the occupied territories in their thousands, in cars and carts and on foot. But in a rural East Prussian manor house, the wealthy von Globig family tries to seal itself off from the world. Peter von Globig is twelve, and feigns a cough to get out of his Hitler Youth duties, preferring to sledge behind the house and look at snowflakes through his microscope. His father Eberhard is stationed in Italy - a desk job safe from the front - and his bookish and musical mother Katharina has withdrawn into herself. Instead the house is run by a conservative, frugal aunt, helped by two Ukrainian maids and an energetic Pole. Protected by their privileged lifestyle from the deprivation and chaos around them, and caught in the grip of indecision, they make no preparations to leave, until Katharina's decision to harbour a stranger for the night begins their undoing.

      All for nothing
      4,1
    • An Ordinary Youth

      • 480bladzijden
      • 17 uur lezen

      Set in Rostock in 1939, the narrative unfolds as the Kempowski family adjusts to their new apartment. It captures intimate moments during a family meal, a visit to the grandfather, and interactions with the neighbor's daughter, highlighting the dynamics of family life and the social environment of the time. Through these scenes, the story weaves together personal and communal experiences, reflecting the complexities of familial relationships against the backdrop of a changing world.

      An Ordinary Youth
      4,1
    • Barbarossa '41

      • 729bladzijden
      • 26 uur lezen

      Der Angriff auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 war der Anfang vom Ende Hitlers. Zwischen Berlin und Moskau starben mehr Menschen als an allen anderen Fronten des Zweiten Weltkrieges. In seinem neuen Echolot-Band hat Kempowski Dokumente von russischer und deutscher Seite aus jener Zeit zu einer höchst bewegenden Collage verwoben. "Barbarossa '41" zeigt die Schrecken des Krieges aus wechselnden Perspektiven: menschenverachtende Politiker kommen ebenso zu Wort wie ranghohe Militärs, Intellektuelle ebenso wie einfache Soldaten und Zivilisten. Entstanden ist so ein erschütterndes Mosaik des Krieges über alle Grenzen hinweg.

      Barbarossa '41
      4,7
    • Abgesang '45

      • 491bladzijden
      • 18 uur lezen

      Der abschließende Band des beispiellosen Echolot-Unternehmens. Es sind die hochdramatischen letzten Tage Hitlerdeutschlands, die Kempowski auf beklemmend eindringliche Weise wie einen Film vor dem Leser abrollen lässt. Die minutiöse Rekonstruktion aus Briefen, Tagebuchaufzeichnungen, Quellen und Bildern ermöglicht einen erschütternden Blick auf Leid, Propaganda, Irrsinn.

      Abgesang '45
      4,6
    • Im Block

      • 299bladzijden
      • 11 uur lezen

      Wie kaum ein Schriftstellerleben ist die Biographie Walter Kempowskis von der Geschichte der beiden deutschen Staaten geprägt. Seine Erzählung »Im Block« ist die unbestechliche Momentaufnahme einer Zwangsgemeinschaft am Rande der Gesellschaft. Im Jahr 1948 wird der 19jährige Walter Kempowski aus Rostock wegen angeblicher Spionage von einem sowjetischen Militärgericht zu 25 Jahren Haft verurteilt. Acht Jahre sitzt er im berüchtigten DDR-Zuchthaus Bautzen. Dann wird er begnadigt. 1969 erscheint sein beklemmender literarischer Bericht aus einer Welt außerhalb des bürgerlichen Alltags. »Im Block«, das ist ein Leben in drangvoller Enge, isoliert, passiv, inhaltsarm. Die Häftlinge bilden eine eigene Gesellschaft, die geprägt ist vom Eingeschlossensein, von qualvoll gedehnter Zeit und von seltenen Augenblicken, die nur entfernt an das Glück eines erfüllten Daseins erinnern. Entstanden sind eindringliche, scharf ausgeleuchtete Bilder einer Existenz, die den Betroffenen all das verweigert, was menschliche Selbstverwirklichung ausmacht: Arbeit, Liebe, Besitz. 1987 erschien dieser Bericht, der den Beginn der schriftstellerischen Existenz Walter Kempowskis markiert, erstmals im Knaus Verlag, ergänzt um während der Haft angefertigte Zeichnungen des Autors. Ausstattung: 30 s/w-Abbildungen

      Im Block
      4,5
    • Die Elbe

      • 119bladzijden
      • 5 uur lezen
      Die Elbe
      5,0
    • Schöne Aussicht

      • 541bladzijden
      • 19 uur lezen

      Karl Kempowski und seine junge Frau Grethe haben in Rostock keinen leichten Start nach Ende des ersten Weltkriegs. Sie müssen auf bürgerliche Villenvornehmheit verzichten und sich im Arbeiterviertel einmieten; der kleinen väterlichen Reederei setzt die wirtschaftliche Depression schwer zu. Drei Kinder kommen, unter ihnen auch der Autor; ihre Schulzeit fällt in die Jahre, in denen Deutschlands Verhängnis seinen Anfang nimmt. Von dieser Familie und allen, die ihren Weg kreuzen, erzählt Walter Kempowski mit der Genauigkeit, dem Humor und der leichten Ironie, wie sie nur ihm eigen sind.

      Schöne Aussicht
      4,3
    • »Es wäre vielleicht um unser historisches Gedächtnis besser bestellt, hätten wir mehr als den einen Kempowski.« Günter Kunert in ›Die Welt‹ Wo ›Tadellöser & Wolff‹ endet, setzt der zweite Teil der Familientrilogie ein: 1945, als die Rote Armee in Rostock eindringt. So »gold« kann es den Kempowskis, wie es der Titel im Familienjargon ankündigt, also gar nicht gehen. Man erlebt am eigenen Leib oder bei Nachbarn und Freunden Elend, Hunger, Plünderungen und Gewalttätigkeiten. Aber immerhin ist man nicht ausgebombt, hat noch etwas Geld, und zwischen Trümmerschutt und Ausgangssperren, Schwarzem Markt und Hamsterzügen versucht man, das bürgerliche Leben wieder aufzunehmen.

      Uns geht's ja noch gold
      4,3
    • Der rote Hahn

      • 384bladzijden
      • 14 uur lezen

      Aus einer Fülle von Briefen, Tagebüchern, Aufzeichnungen namenloser und prominenter Zeitgenossen, aus Bildern und Dokumenten hat Walter Kempowski in jahrelanger Arbeit sein monumentales „Echolot“ geschaffen. Eine bis dahin noch nie geleistete Rekonstruktion von Alltagsgeschehen und historischen Ereignissen einer besonders dramatischen Epoche der deutschen Geschichte, die bei ihrem Erscheinen für Furore sorgte. Und Kempowski arbeitete weiter an seiner gewaltigen Collage, im Herbst 1999 erschien der zweite Teil des „Echolots“, die „Fuga furiosa“, deren Schlusspunkt die Bombardierung Dresdens bildet. Wie wohl kaum ein zweites Ereignis der deutschen Geschichte hat sich diese traumatische Erfahrung in das kollektive Gedächtnis der Nation eingegraben. Walter Kempowski nimmt dies zum Anlass, um in dem Band „Der rote Hahn“ die Quellen zum 13. und 14. Februar 1945 um neues Material ergänzt zu präsentieren.

      Der rote Hahn
      4,5
    • Walter Kempowski rekonstruiert die Ereignisse vom 12. Januar bis 14. Februar 1945 anhand von Tagebüchern und Briefen. Die letzte Offensive der Roten Armee beginnt, während das Morden an Juden anhält und die deutsche Zivilbevölkerung unter Bombenangriffen, Flucht und Vertreibung leidet. Am 13./14. Februar wird Dresden zerstört.

      Das Echolot, 4 Bde.. Tl.2. Fuga furiosa, 12.1.-14.2.45. Ein kollektives Tagebuch. Ausgezeichnet mit dem Uwe-Johnson-Preis 1995
      4,0
    • Wenn das man gut geht!

      Aufzeichnungen 1956-1970

      • 624bladzijden
      • 22 uur lezen

      Nach achtjähriger Haft wird Walter Kempowski im März 1956 aus dem Zuchthaus Bautzen entlassen. Es beginnt für ihn ein zähes Ringen um eine bürgerliche Existenz. In bisher unveröffentlichten Texten beschreibt Kempowski seinen Weg, vom Studium über seine Zeit als Landschulleher bis zum hart erkämpften Eintritt in die Literaturszene, und zeichnet zugleich ein Panorama der noch jungen Bundesrepublik. Ausstattung: mit 60 s/w-Abbildungen

      Wenn das man gut geht!
      4,2
    • Ein Kapitel für sich

      • 387bladzijden
      • 14 uur lezen

      Der Roman \"Ein Kapitel für sich\" ist Teil der sogenannten \"Deutschen Chronik\" von Walter Kempowski. Acht Jahre verbrachte der Ich-Erzähler Walter im Zuchthaus in Bautzen, und das alles wegen ein paar Frachtbriefen, mit denen er den Amerikanern die Ausplünderung der \"Zone\" durch die Russen demonstrieren wollte. Bei einem Besuch in Rostock wurde er festgenommen. Spionage hieß die Anklage. Neben Walter wurde Bruder Robert verhaftet und schließlich sogar die Mutter. Mutter und Söhne machen mit Haft und Häftlingen ihre ganz eigenen Erfahrungen, und so erzählt jeder kapitelweise aus seiner Perspektive und in seiner Ausdrucksweise, was ihm in der Welt der Eingeschlossenen widerfahren ist.

      Ein Kapitel für sich
      4,3
    • Immer so durchgemogelt

      • 252bladzijden
      • 9 uur lezen

      Gesammelt von Kempowski, Walter. 20 Abb. 256 S.

      Immer so durchgemogelt
      4,0
    • Haben Sie Hitler gesehen?

      • 117bladzijden
      • 5 uur lezen

      Zwei Bücher, die Geschichte machten Mit einem Vorwort von Joachim Gauck, Freund und Weggefährte Kempowskis Die „politischen Befragungsbücher“ Walter Kempowskis gehören zum Grundbestand der Auseinandersetzung der Deutschen mit dem Nationalsozialismus. Jetzt werden sie wieder aufgelegt. Ende der 1950er Jahre begann Walter Kempowski, seine Verwandten nach ihren Erinnerungen an Kindheit, Jugend und die Zeit des Dritten Reichs zu befragen. Sorgfältig notierte der angehende Schriftsteller alles in den „roten Bänden“, Grundstock für sein Romanprojekt der „Deutschen Chronik“, das ihn berühmt machte. Parallel dazu fing er an, Nachbarn, Bekannten und Passanten zwei Fragen zu stellen: „Haben Sie Hitler gesehen?“ und „Haben Sie davon gewusst?“ (nämlich von den KZs). Kempowski betrat mit dieser systematischen Befragung Neuland und brach damit im Wirtschaftswunderland Deutschland ein Tabu. Denn Vergessen und Verdrängen war das Gebot der Stunde. 1973 veröffentlichte Kempowski den Frageband um Hitler; er wurde (auch international) ein Bestseller. 1979 folgte der zweite Band. Die beiden Bücher haben ihren festen Platz im Kempowskischen Kosmos und waren wichtige Schritte hin zum „Echolot“, „einer der größten Leistungen der Literatur unseres Jahrhunderts“ (Frank Schirrmacher).

      Haben Sie Hitler gesehen?
      4,3
    • Schule, Immer so durchgemogelt

      • 219bladzijden
      • 8 uur lezen

      Was blieb von der Schulzeit? Diese Frage hat Walter Kempowski (1929-2007) einer Vielzahl von Menschen gestellt - und eine Vielzahl von Antworten erhalten: "Rund tausend Mitbürger haben ihm geantwortet und er hat die Antworten notiert. In Splittern und Bruchstücken hat Kempowski die Erinnerungen zusammengestellt. (...) Kempowski ist ein Genauigkeitsfanatiker, und daher hat er aus diesen Erinnerungsfetzen, die kein Mensch sich so echt ausdenken könnte, ein Erinnerungsbuch mit der Eindringlichkeit eines Romans gemacht." Eike Christian Hirsch, NDR

      Schule, Immer so durchgemogelt
      4,0
    • Plankton

      Ein kollektives Gedächtnis

      • 829bladzijden
      • 30 uur lezen

      Das spektakulärste und visionärste Projekt aus dem Nachlass des großen Autors. Das Sammeln und Bewahren von Erinnerungen war ein zentrales Motiv von Walter Kempowskis Arbeit. Fast 50 Jahre lang frönte er leidenschaftlich einer Tätigkeit, die er „Plankton fischen“ nannte: Er stellte Menschen, denen er begegnete, unterschiedlichste Fragen – nach ihrer Schulzeit, nach Begegnungen mit Prominenten, nach der ersten Liebe. Denn Kempowski war überzeugt, dass das, was dem Einzelnen widerfährt, exemplarisch ist für eine ganze Generation. Simone Neteler, Walter Kempowskis langjährige Mitarbeiterin, hat die Erinnerungssplitter nach den Vorgaben des 2007 verstorbenen Autors zusammengestellt. Das Ergebnis ist ein „Urquell von Erinnerung“, „der Schlamm, aus dem sich das Echolot und die Chronik erheben“ (Walter Kempowski). So ist „Plankton“ als Fundament des Kempowski’schen Werks zu betrachten.

      Plankton
      3,0
    • Hamit

      Tagebuch 1990

      Es ist leichter fortzugehen als zurückzukehren. Hamit ist der dritte Band von Walter Kempowskis persönlichen Tagebüchern. Im Jahr 1990, dem Jahr nach dem Mauerfall, kehrt er in seine Geburtsstadt Rostock zurück. Diese Rückkehr ist eine langsame, oft quälende, aber auch tief bewegende Annäherung. Zunächst begleitet von seinem Bruder, der einen Panzer aus Kälte braucht, um das elterliche Haus zu ertragen, konfrontiert Kempowski die Erinnerungen an den Tod des Vaters und seine eigene Verhaftung nach dem Krieg, die ihn für acht Jahre nach Bautzen brachte. Parallel zu seiner persönlichen Reise verfolgt er die Annäherung der beiden deutschen Staaten, gefangen zwischen Angst und Aufbruchstimmung. 1990 markiert auch die Fertigstellung seines ersten Tagebuches, „Sirius“, und eine intensive Auseinandersetzung mit dem kollektiven Gedächtnis in „Das Echolot“. In „Hamit“ gelingt es Kempowski, Alltag und Politik, Schreiben und Erinnern, Träume und präzise Beobachtungen eindrucksvoll zu verbinden. In der Konfrontation mit Rostock verarbeitet er seine Herkunft und traumatische Erfahrungen und betrachtet das, was Heimat sein könnte, aus verschiedenen Perspektiven. Am Ende bleibt ihm von der Heimat nicht mehr und nicht weniger als Heimweh.

      Hamit
      3,5
    • Sirius

      • 636bladzijden
      • 23 uur lezen

      Walter Kempowski Auflage: 1. 1993 636 S. Softcover München : Goldmann,

      Sirius
      4,0
    • Alkor

      Tagebuch 1989

      • 610bladzijden
      • 22 uur lezen

      „Vor fünfzig Jahren Kriegsanfang, vierzig Jahre Bundesrepublik und DDR. Und ich werde sechzig.“ Als Walter Kempowski dies in seinem Tagebuch notierte, ahnte er nicht, welche dramatischen Entwicklungen das Jahr 1989 nehmen sollte. Der wachsende Unmut in der DDR, die Ausreisewelle über Ungarn, die Montagsdemonstrationen und schließlich die Öffnung der Mauer - zwischen Bangen und Hoffen beobachtet Kempowski diese Entwicklung. Zugleich gewährt er jedoch auch Einblicke in den Mikrokosmos seines Alltags und in die Arbeit an seiner monumentalen Textcollage „Echolot“, die 1989 in ihre entscheidende Phase tritt.

      Alkor
      3,9
    • Der wohlhabende Rostocker Reeder Robert William Kempowski, einst aus Ostpreußen nach Mecklenburg gekommen, besitzt ein stattliches Haus, zwei Dampfer und zwei Kinder, die gutbürgerlicher Tradition entsprechend Tennis und Klavier spielend heranwachsen. In der Ehe arrangiert man sich: Anna hat ihren „Jour fixe“ und einen Tenor vom Stadttheater zum Hausfreund; er wiederum pflegt seine kleinen Liebschaften auch dann noch, als er schon krank und an den Rollstuhl gefesselt ist. 1913 lernt Sohn Karl in der Sommerfrische an der Ostsee Grethe de Bonsac kennen, deren Familie aus dem preußischen Wandsbek von anderer Art ist als die des jungen Mannes: ordentlich und fromm. Zwischen Grethe und Karl entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte, die vom ersten Weltkrieg jäh unterbrochen wird. Karl geht als Freiwilliger an die Front und erlebt das „Stahlbad“ bis zu seinem bitteren Ende; Grethe dient dem Vaterland in einem Kinderhort.

      Aus großer Zeit
      4,1
    • Mit gekonnter Leichtigkeit und Komik Der Schriftsteller Alexander Sowtschick steckt in ziemlichen Nöten. Er hat einen Kollegen beschimpft und demzufolge eine Beleidigungsklage am Hals. Der Roman, an dem er seit Monaten schreibt, will keine Form annehmen, dabei hat er doch von seinem Verleger einen gewaltigen Vorschuss bekommen. Auch seine Ehe verläuft ein wenig langweilig. Da kommt die Einladung von einem deutsch-amerikanischen Institut gerade recht: die Staaten bereisen, Lesungen abhalten vor einem interessierten Publikum. Doch dort angekommen, scheint alles schief zu laufen. Und in jedem Institut, das er besucht, wird ihm vorgeschwärmt, wie großartig unlängst der Auftritt seines Kollegen, des Lyrikers Schätzing, gewesen sei ... Ausgezeichnet mit zahlreichen renommierten Preisen zählt Kempowski zu den wichtigsten zeitgenössischen Autoren.

      Letzte Grüße
      4,0
    • Weltschmerz

      Kinderszenen fast zu ernst

      • 151bladzijden
      • 6 uur lezen

      Walter Kempowski hat in dieser Sammlung glänzende Prosaminiaturen die Erinnerungsplitter einer Kindheit zusammengetragen. Sie fügen sich zusammen zu der sehr subjektiven Biographie eines Jungen, der in den dreißiger Jahren in einer norddeutschen Kleinstadt aufwächst. In gestochen scharfen Bildern entsteht eine versunkene Welt: der behütete Innenraum einer Familie, die Landschaft eines bürgerlichen Interieurs mit Spielzeug, Mobiliar und Gegenständen, die längst aus unserem Alltagsleben verschwunden sind, mit Sonderlingen, mit Straßenszenen und Begegnungen. Zwischen Geborgenheit und leisen Verstörungen formt sich ein empfindsames, leicht verletzliches Ich, dessen Spuren der Autor, vergleichbar einem Archäologen, Schicht um Schicht offenlegt.

      Weltschmerz
      3,5
    • Somnia

      Tagebuch 1991

      • 556bladzijden
      • 20 uur lezen

      »Meine Tage sind ein wüstes Ankämpfen gegen die Zeit.« Walter Kempowski Mit seinem vielbändigen „Echolot“ fand Walter Kempowski eine literarische Form für das kollektive Gedächtnis. Darin bewahrte er auf, was uns allen verloren zu gehen drohte. Seine eigenen Tagebücher dagegen sind der literarische Ort seines individuellen Gedächtnisses und gewähren einen faszinierenden Einblick in das Seelenleben eines der bedeutendsten Schriftsteller der deutschen Gegenwartsliteratur. Er könne gar nicht begreifen, sagte Walter Kempowski einmal, dass es Schriftsteller gebe, die kein Tagebuch führen würden. Ihm selbst war das Tagebuchschreiben viele Jahre lang ein tägliches Exerzitium, mit dem er in seismographischer Empfindlichkeit auf die andrängenden Ereignisse reagierte und mit dem er kleinen und großen Tragödien Herr zu werden versuchte. Diese Bücher galten ihm, neben den Romanen und dem „Echolot“, als dritte Säule seines Schaffens. Nach „Sirius“, „Alkor“ und „Hamit“ erscheint nun mit „Somnia“ das Tagebuch aus dem Jahre 1991. Der Titel ist in einem umfassenden Sinn zu verstehen. Denn enthalten sind einerseits die tatsächlichen Träume, die der Autor des Morgens notierte, andererseits aber auch die Sehnsüchte, die ihn umtrieben und die sich teilweise erfüllten, teilweise aber auch unerfüllt blieben. „Somnia“ ist das letzte Werk, das Walter Kempowski noch zu Lebzeiten fertigstellen konnte. Ausstattung: 31 s/w Abbildungen + 1 s/w Foto

      Somnia
      2,0
    • Heile Welt

      Roman

      • 478bladzijden
      • 17 uur lezen

      Ein kleines Heidedorf in den 60er Jahren: Matthias Jänicke, Lehrer und nicht mehr ganz jung, tritt seine erste Stelle an. Das gemächliche Landleben behagt ihm durchaus. Idyllische Impressionen lassen ihn, zumindest eine Zeitlang, an eine heile Welt glauben. Doch der schöne Schein trügt. Schon bald muß er erkennen, daß fast jeder Dorfbewohner etwas zu verbergen hat. Mißgunst und kleine Skandale sind an der Tagesordnung, werden jedoch vor dem Fremden sorgfältig verborgen. Der dörfliche Mikrokosmos widersetzt sich allen Versuchen des Lehrers, in dessen Inneres vorzudringen. So bleibt er der geduldete Beobachter, dessen Alltag zwischen zufälligen Liebeleien, Schulstunden und gelegentlichen Jagdausflügen verrinnt. Dabei käme es für ihn jetzt wirklich darauf an: Es ist bereits sein dritter Anlauf, eine bürgerliche Existenz zu gründen...

      Heile Welt
      3,9
    • Fortsetzung von: Ein Kapitel für sich und Abschluss der Deutschen Chronik. - Kempowski beschreibt hier seinen Selbstfindungsprozess im Westen - er studiert Pädagogik, wird Lehrer - nach 8 Jahren Haft in Bautzen; zugleich ein kritisch-humorvolles Zeitbild der Adenauer-Ära in den 50er Jahren

      Herzlich willkommen
      3,8
    • Prusia Oriental, enero de 1945. Ha comenzado el éxodo de los alemanes que huyen hacia el oeste ante el avance del Ejército Rojo. En su camino, varios de ellos encontrarán refugio en Georgenhof, la privilegiada hacienda donde Katharina von Globig vive, en ausencia de su marido, con su hijo Peter y una tía lejana que ejerce de ama de llaves metomentodo. Por la casa desfilarán personas de origen muy variopinto: una violinista nazi, un economista, un aristócrata báltico o incluso un prófugo judío; cada uno de los testimonios de estos visitantes revela un punto de vista distinto sobre la guerra, el nazismo, el enemigo o el porvenir. En la hacienda resuenan así las opiniones de los alemanes comunes sobre su propia historia mientras la tragedia se va cerniendo sobre la familia. Inédito en español hasta la fecha, Walter Kempowski es uno de los grandes escritores alemanes de la segunda mitad del siglo xx. Esta ambiciosa novela, publicada en 2006, se considera un hito literario por su exploración de un periodo de la historia alemana largamente silenciado en la literatura de este país. La rica panorámica de Kempowski retrata magistralmente, sin juicios y con rigor documental, el sufrimiento, las complicidades y las negaciones del pueblo alemán ante la caída del Tercer Reich.

      Libros del Asteroide - 236: Todo en vano
      3,8
    • Umgang mit Größen

      Meine Lieblingsdichter - und andere - Herausgegeben und mit einem Nachwort von Karl Heinz Bittel

      • 284bladzijden
      • 10 uur lezen

      "Klare Sache und damit hopp"--Schriftstellerporträts aus dem Nachlass Walter Kempowskis Von Goethe zu Thomas Bernhard, von Adalbert Stifter zu Johannes Mario Simmel: Walter Kempowski war ein passionierter Leser und beschäftigte sich gerne mit seinen "Konkurrenten". Seine "Kollegenporträts" bestechen durch ihre radikale Subjektivität und ihre Mischung aus Bewunderung und Respektlosigkeit. Ein ungemein anregendes Buch und ein origineller Streifzug durch die Welt der Literaten. Walter Kempowski macht auch dann aus seinem Herzen keine Mördergrube, wenn er über seine Schriftstellerkollegen schreibt. Er lässt recht unverhüllt erkennen, wem seine Sympathie gilt und wem nicht. Nichts liegt ihm ferner als eine "objektive" Würdigung. Ihn interessieren Macken und Marotten, Haar- und Barttracht, Ess- und Trinkgewohnheiten, Kleidervorlieben, Missgeschicke und Todesarten. Die Porträts sind mit sicherer Hand hingeworfene Skizzen, "Schnappschüsse" aus dem ganz persönlichen Blickwinkel des Autors. Das macht sie so lebendig, amüsant und anregend. Das Buch enthält ein Vorwort von Kempowskis langjährigem Lektor Karl Heinz Bittel. Anregende und amüsante Streifzüge durch die Welt der Literaten.

      Umgang mit Größen
      3,0
    • Hundstage

      • 414bladzijden
      • 15 uur lezen

      "Hundstage" - die heißesten Tage des Sommers. Diese Zeit will der Schriftsteller Alexander Sowtschick auf seinem schönen Anwesen in Norddeutschland verbringen. Allein, ohne seine Ehefrau und ganz auf sein neues Werk konzentriert. Aber die geplante Idylle wird gründlich gestört: Es kommt zu einer Reihe unvorhergesehener Ereignisse - bis hin zu einem Mord. Und Alexander Sowtschick nähert sich immer mehr den Abgründen der eigenen Seelenlandschaft.

      Hundstage
      3,6
    • Mark und Bein

      • 285bladzijden
      • 10 uur lezen

      Während einer Reise nach Danzig und Masuren 1988 entdeckt der in Hamburg lebende Jonathan Fabrizius (Jg. 1945) seine nie gekannte Heimat. - Zeitkritisch-ironische Erzählung.

      Mark und Bein
      3,7
    • 1. Aus großer Zeit 2. Schöne Aussicht 3. Haben Sie Hitler gesehen? 4. Tadellöser & Wolff 5. Uns geht's ja noch gold 6. Haben Sie das gewußt? 7. Ein Kapitel für sich 8. Schule. Immer so durchgemogelt 9. Herzlich willkommen

      Die deutsche Chronik, 9 Bde. u. 1 Begleith.
    • Das Echolot - Abgesang '45 - (4. Teil des Echolot-Projekts)

      Ein kollektives Tagebuch

      • 496bladzijden
      • 18 uur lezen

      In »Echolot - Abgesang '45« erweckt Walter Kempowski die dramatischen letzten Tage des Dritten Reichs lebendig. Der Leser wird Zeuge von privatem und politischem Leid, einschließlich Hitlers letzten Geburtstag im Führerbunker. Die Collage vereint Stimmen von Opfern und Tätern in einem eindringlichen Totentanz.

      Das Echolot - Abgesang '45 - (4. Teil des Echolot-Projekts)
    • Gesammelte Lesestücke des freundlich-verschrobenen Leh-rers, der bereits 1979 in einem fiktiven Kinderbericht als Unser Herr Bök-kelmann aufgetreten war. In einer dieser Tafelgeschichten heißt es: »Ganzehrlich: Die Schule ist nicht angenehm. Aber wir haben lesen gelernt, unddas ist gut, denn sonst nützt uns die Fernsehzeitung nichts«

      Herrn Böckelmanns schönste Tafelgeschichten
    • Langmut

      Gedichte

      • 82bladzijden
      • 3 uur lezen

      Der Schlusspunkt eines großen Lebenswerks Zu seinem 80. Geburtstag, das hat Walter Kempowski kurz vor seinem Tod verfügt, soll der Gedichtzyklus „Langmut“ erscheinen. „Ich glaubte immer“, so Kempowski, „dass ich nie ein Gedicht schreiben werde, und doch stieß mir die Stimme, wie Rilke sagt, eines Tages den Mund auf. Da wusste ich auf einmal, dass mit meinem Buch ›Im Block‹ noch nicht das letzte gesagt worden war über meine Haftzeit in Bautzen.“ Das Leichte, Helle war dem Schriftsteller Walter Kempowski nicht gegeben. Am Beginn stand die traumatische Erfahrung der Haft in Bautzen. Dort wurde der junge Kempowski durch das DDR-Regime isoliert. Nach seiner Ausreise in die Bundesrepublik ließ sein Gefängnisbuch „Im Block“ aufhorchen. Mit „Langmut“, entstanden in seinen letzten Lebensjahren, schließt sich nun der Kreis.

      Langmut
    • Walter Kempowski

      Bücher und Begegnungen

      • 176bladzijden
      • 7 uur lezen

      Eine Lebensleistung wird gewürdigt: Kritiken, Gespräche, Erinnerungen Den Kritiker Hage und den Schriftsteller Kempowski verband eine weit über dreißig Jahre währende konstruktiv-kritische und freundschaftlich geprägte Arbeitsbeziehung. Volker Hage begleitete den Weg des von der Literaturkritik lange Zeit skeptisch betrachteten Autors quasi von der ersten Stunde an. Der Band versammelt die daraus entstandenen Texte und Gespräche.

      Walter Kempowski
    • Faszinierende Hintergrundinformationen über die Entstehung einer gigantischen Geschichtscollage Walter Kempowskis „Echolot“ wurde zu einem der spektakulärsten Buchprojekte überhaupt. In seinen Werknotizen und Tagebuchaufzeichnungen enthüllt Kempowski, welche Mühen, Risiken und Gefährdungen, welches gewaltige Ausmaß an Recherchen, des Sammelns und Archivierens, des Ringens um die richtige Form bis zum Erscheinen des Werks zu bewältigen waren.

      Culpa
    • Schnoor

      Bremen zwischen Stavendamm und Balge

      • 95bladzijden
      • 4 uur lezen
      Schnoor
    • Tadellöser & Wolff

      Ein bürgerlicher Roman

      • 529bladzijden
      • 19 uur lezen

      Ein Mosaik von Kleinstszenen umfasst die Erlebnisse einer gutbürgerlichen Rostocker Familie zwischen 1939 und 1945 und spiegelt ihre Denk- und Sprechgewohnheiten und ihr kritikloses Angepasstsein wider.

      Tadellöser & Wolff