Bookbot

Michael Buselmeier

    25 oktober 1938
    In den Sanden bei Mauer
    Elisabeth
    Die Aprikosenbäume gibt es
    Wunsiedel
    Heidelberg-Lesebuch
    Literarische Führungen durch Heidelberg
    • »City of Literature« neu aufblüht, überarbeitet und erweitert neu aufgelegt wird. 1988 begann Michael Buselmeier mit geistesgeschichtlich orientierten Führungen durch seine Heimatstadt, die zu einem ungeahnten Erfolg wurden, der anhält. Teilweise folgten bis zu 300 Wissbegierige dem Cicerone von Haus zu Haus, dem Mythos Heidelberg, den Dichtern, Malern und Baumeistern, Politikern, Professoren und Komponisten vom Mittelalter bis in unsere heutige Zeit auf der Spur. 1991 veröffentlichten wir die Literarischen Führungen zum ersten Mal in Buchform. 1996 folgte eine zweite, wesentlich erweiterte Fassung, 2007 ebenso eine dritte. Die nun vorliegende vierte Fassung setzt den Prozess der Differenzierung fort und lässt zugleich reichlich neues Wissen einfließen. Drei für das Gesamtgefüge unerlässliche Führungen sind hinzugekommen: zwei leiten durch Neuenheim, eine dritte durch Ziegelhausen. Das Buch umfasst nun zwanzig thematisch verschiedene, kulturhistorisch bestimmte Wege durch die aktuelle Stadt, die zum wandernden Nachvollzug einladen. »Tatsächlich eine ›Kulturgeschichte im Gehen‹ ... für alle, die Heidelberg lieben. Und für alle, die immer noch glauben, daß ein Ort erst zur Hauptstadt gemacht werden muß, um eine geistige Metropole zu sein. (...) Heidelberg mag sich glücklich schätzen, solch einen passionierten Sucher vergangener Leben und Lebensumstände zu haben.« Die Zeit

      Literarische Führungen durch Heidelberg
      4,0
    • Im Sommer 1964 verbringt der junge Ich-Erzähler Moritz Schoppe in dem oberfränkischen Städtchen Wunsiedel zehn leidvolle Wochen – sein Engagement bei den dort alljährlich stattfindenden Luisenburg-Festspielen gerät zum Fiasko. Unter den Schauspielern ist er isoliert, seine dramaturgischen Verbesserungsvorschläge kommen nicht an, und zu allem Überfluss trennt sich auch noch seine Freundin von ihm. Allein die Lektüre der Romane des in Wunsiedel geborenen Jean Paul bewahrt ihn vor der Verzweiflung. Mehr als vierzig Jahre später stellt sich der einstige 'Verfinsterungsort' für Schoppe anders dar. Er unternimmt romantische Spaziergänge am Rande des Fichtelgebirges, forscht nach den Gräbern seiner früheren Wirtsleute und steht unerwartet vor dem Grab von Rudolf Heß. Auch den Hauptort frühen Unglücks, die Naturbühne der Luisenburg, sucht er auf, doch das einst so geliebte Theater ist ihm fremd geworden. Im Gehen, Beobachten und Erinnern liegt die Chance eines Neuanfangs. Shortlist des Deutschen Buchpreises 2011

      Wunsiedel
      3,6
    • Die Aprikosenbäume gibt es

      Zum Gedenken an Inger Christensen

      • 46bladzijden
      • 2 uur lezen

      Als die große dänische Dichterin Inger Christensen im Januar 2009 starb, hatte sie zwar den verdienten Nobelpreis nicht erhalten, doch ihr Ruhm in der literarischen Welt, zumal der deutschen, war beträchtlich. Er basiert vor allem auf ihren zyklisch angelegten Großgedichten "das" (1969), "alphabet" (1981) und dem Sonettenkranz "Das Schmetterlingstal" (1991).Mit dem Künstlerhaus Edenkoben war Inger Christensen seit 1988 verbunden. Damals trat sie im Rahmen eines dänisch-deutschen Lyrikertreffens zum ersten Mal auf. Ihr traumhaft singendes Sprechen bezauberte alle, die ihren "Schöpfungsgedichten" lauschten. Im selben Jahr erschien "alphabet" in der deutschen Übersetzung von Hanns Grössel, ein Werk, das den Umschlag von mathematischem Denken in Poesie und Gesang demonstriert. Über Edenkoben und das Paradies hat sich Inger Christensen in dem 1994 erschienenen Essay "Die ordnende Wirkung des Zufalls" Gedanken gemacht. Inger Christensen wurde 1935 in Vejle/Jütland geboren und starb 2009 in Kopenhagen. Sie wurde als Lehrerin ausgebildet. Neben Gedichten veröffentlichte sie Essays, Erzählungen, Romane und Hörspiele.

      Die Aprikosenbäume gibt es
    • Elisabeth

      Ein Abschied

      • 198bladzijden
      • 7 uur lezen

      Ein Lebensstoff, der schmerzt: über Abschied, Alter, Demenz und Tod Nachdem er sich 2015 in „Ende des Vogelgesangs“ seiner Kindheit und Jugend in der Kriegs- und Nachkriegszeit gewidmet hat, treten nun Alter und Tod in Michael Buselmeiers Blick- und Schreibfeld. Dabei interessieren ihn vor allem die grundlegenden Veränderungen, die das Alter und speziell Alzheimer bewirken, die Metamorphosen, die wir dabei erfahren, das Verborgene, das sich im Geist einnistet – ein Lebensstoff, der schmerzt und im Detail nacherzählt werden will. Der Ich-Erzähler protokolliert die Demenzerkrankung seiner Frau Elisabeth über zwölf Jahre, beginnend mit einer Art Essay über „das fiese Alter“. Tagebuchaufzeichnungen des Ich-Erzählers und Notizen von Elisabeth selbst, die ihre Panik angesichts dessen, was mit ihr geschieht, reflektieren, begleiten ihre Erkrankung. Schonungslos, aber tief berührend schreibt Buselmeier von den dunklen Seiten des Alters.

      Elisabeth
    • In den Sanden bei Mauer

      Letzte Gedichte

      • 72bladzijden
      • 3 uur lezen

      Michael Buselmeiers „letzte Gedichte“ sind während der vergangenen fünf Jahre entstanden. Der Autor spricht darin von sich häufenden Abschieden, dem Verlust naher Gefährten, letzten Reisen und Ausflügen, Erinnerungen an Kindheit und Jugend. Es gibt z.B. ein Gedicht über den armen Hölderlin, 1802 zu Fuß unterwegs in Frankreich; einen lyrischen Zyklus im Gedenken an Arnfrid Astel, Poeme zum Tod von Günter Herburger, Wulf Kirsten, Oleg Jurjew, Michael Braun. Andere Texte wenden sich existentiell bedeutsamen Orten und Landschaften zu, so das umfangreiche Titelgedicht „In den Sanden bei Mauer“. Es folgen Erfahrungen eines mißbrauchten Kindes in der Kriegs- und Nachkriegszeit, das erste Worte und Bilder in die Wand des Bombentrichters ritzt. Schließlich Apokalyptisches, Krankheiten und „das fiese Alter“. Der störrische Greis will „allein sterben“. Buselmeiers Gedichte sprechen von „Abwesendem“ und machen es mithilfe der Sprache „anwesend“, wobei man das Grollen der Geschichte zu hören meint. Der Widerstand gegen das alltägliche Gerede manifestiert sich in einer poetischen Sprache, in ihrer Vieldeutigkeit, ihrer autobiographischen Fundierung, ihrem radikalen Dissens: „schroff aufgebrochener Boden wandernde Ränder“.

      In den Sanden bei Mauer
    • Erlebte Geschichte erzählt

      • 335bladzijden
      • 12 uur lezen

      Die beliebte Veranstaltungsreihe Erlebte Geschichte erzählt wurde im Sommer 2010 nach 16 Jahren eingestellt. In drei Publikationen konnte man bisher schon die Gespräche bis zum Jahr 2004 nachverfolgen. Nun wird der abschließende 4. Band vorgelegt; er umfasst die Zeit zwischen 2005 und 2010. Diesmal werden 25 prominente Zeitgenossen mit Heidelberg-Bezug von Michael Buselmeier befragt, darunter der Archäologe Jan Assmann, der Politologe Klaus von Beyme, die Schriftsteller Wilhelm Genazino, der Projektentwickler Roland Ernst, der ehemalige Direktor des Kunstvereins Hans Gercke, der Photograph Robert Häusser, der Regisseur Hansgünther Heyme, die Stadträtin Dorothea Paschen und der einstige Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und Thüringen Bernhard Vogel. Außerdem Bert Burger, Reinhard Düchting, Jochen Goetze, Jens Christian Jensen, Wassili Lepanto, Johann Lippet, Heinz Markmann, Ewin Poell, Arnold Rothe, Peter Schumann, Hartmut Soell, Peter Staengle und Hans Peter Stichs.

      Erlebte Geschichte erzählt
    • Schoppe

      Ein Landroman

      • 180bladzijden
      • 7 uur lezen

      German

      Schoppe