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Siegfried Dangelmayr

    1 januari 1939 – 9 april 2021
    Methode und System
    Die philosophische Interpretation des Theorie-Praxis-Bezugs bei Karl Marx und ihre Vorgeschichte
    Der Riss im Sein oder die Unmöglichkeit des Menschen
    Muster im Lebensteppich
    • Muster im Lebensteppich

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      • 17 uur lezen

      Ausgehend von den aktuellen Debatten über Naturalisierung, Personbegriff und Postmoderne stellt der Verfasser die Frage, wie adäquat vom Menschen zu sprechen ist. Er findet Antworten im Werk Wittgensteins und in der literarischen Moderne. Der Schlusssatz des Tractatus lässt sich in Beziehung bringen zur Sprachkonzeption von Hofmannsthal und Rilke. Und während der späte Wittgenstein das Sprachspiel des Seelischen von der Objektsprache abhebt, zeigt die klassische Moderne den Menschen als Einzelnen in konsequenter Innensicht: Proust löst Objektivität auf in Subjektivität, Joyce ist der Dichter des Bewusstseinsstroms . Einen weiteren Schwerpunkt bildet Paul Celans Poetologie der radikalen Individuation . Von diesen Perspektiven auf das vom Menschen gelebte Leben her ergeben sich Muster im Lebensteppich (Wittgenstein) mit einer immanenten Sinnausrichtung.

      Muster im Lebensteppich
    • Die Aktualität Franz Kafkas ist ungebrochen. Seine Werke und Lebenszeugnisse werden hier literarischen und autobiographischen Werken Sartres gegenübergestellt und unter Einbeziehung der vorliegenden Deutungsrichtungen im Rahmen eines philosophisch-anthropologischen Gesamtverständnisses untersucht. Dabei gelingt es, die Konvergenz in der Beschreibung des Entgleitens aller Sicherungen und einer umfassenden Kontingenz des Daseins als conditio humana ebenso sichtbar zu machen wie die grundlegende Differenz, die besonders anhand des Verhältnisses beider Schriftsteller zu Flaubert herausgearbeitet wird. Die Schlusskonfrontation zeigt, dass und wie Kafka zu einer durch Negativität und Abgründigkeit hindurch sich ankündigenden Sinnerfahrung gelangt.

      Der Riss im Sein oder die Unmöglichkeit des Menschen