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Marianne Gronemeyer

    1 januari 1941
    Das Leben als letzte Gelegenheit
    Lernen mit beschränkter Haftung
    Immer wieder neu oder ewig das Gleiche
    Lernen mit beschränkter Haftung : über das Scheitern der Schule
    Alle Weisheit dieser Welt ist schon lange ausgesprochen
    Wer arbeitet, sündigt ...
    • Wer arbeitet, sündigt ...

      • 207bladzijden
      • 8 uur lezen
      4,5(2)Tarief

      Einer Nachrichtenmeldung des ZDF zufolge sind in Deutschland 9 Millionen Menschen erkrankt, weil sie sich ihren Berufs-und Alltagsanforderungen nicht mehr gewachsen fühlen. Die Krankheitssymptome werden unter dem Begriff „Burn-out“ zusammengefasst. Unsere Arbeit macht krank. Aber vielleicht ist Burn-out eine „gesunde“ Reaktion auf unzumutbare Arbeitsanforderungen, ein Protest des Körpers. Belastend ist oft nicht nur das Zuviel an Arbeit, sondern vielleicht mehr noch das unterschwellige Gefühl ihrer Sinnlosigkeit. Mit unseren besten Kräften richten wir mehr Schaden als Nutzen an. Gute Arbeit gibt es nicht mehr, jedenfalls nicht auf dem Markt. Aber Menschen können und wollen gute Arbeit tun. Was aber ist gute Arbeit eigentlich? Über eine kleine Phänomenologie des Arbeitens erschließt das Buch zunächst die verschütteten Bedeutungshorizonte, die unsere Sprache dazu in sich trägt, bevor es sich mit der Frage auseinandersetzt, was Arbeit in unserer Gesellschaft ist und was sie bedeutet. Marianne Gronemeyer hat mit diesem Buch eine provokative Zeitdiagnose und zugleich ein flammendes Plädoyer für gute Arbeit geschrieben.

      Wer arbeitet, sündigt ...
    • Alle Weisheit dieser Welt ist schon lange ausgesprochen

      10 Fragen unserer Zeit, beantwortet mithilfe von längst formulierten Einsichten, Demut und Hoffnung

      • 132bladzijden
      • 5 uur lezen

      Die Auseinandersetzung mit der Einfachheit der Weisheit steht im Mittelpunkt dieses Werkes. Der Autor reflektiert über zeitlose Wahrheiten und philosophische Einsichten, die oft in der Komplexität des Lebens verloren gehen. Durch eine klare und zugängliche Sprache werden tiefgründige Gedanken vermittelt, die den Leser dazu anregen, über die eigene Lebensweise und die Suche nach Sinn nachzudenken. Die Verbindung von Philosophie und Alltagsleben macht das Buch zu einer inspirierenden Lektüre für alle, die nach Klarheit und Verständnis streben.

      Alle Weisheit dieser Welt ist schon lange ausgesprochen
    • Nie zuvor hat es eine Epoche wie die unsere gegeben, die sich mit Eifer dem Anfangen, dem Neuen, der Innovation verschrieben hat. Nie zuvor war das Tempo des Verfalls so rasant, nie zuvor überschlugen sich die Veränderungen so turbulent wie heute. Der verblüffende Widerspruch liegt allerdings darin, dass wir trotz der Geringschätzung der Wiederholung umstellt sind von Doubles, Duplikaten, Kopien, Simulationen, Substituten, ganzen Ersatzwelten. Wie soll man sich diesen Gegensatz erklären?

      Immer wieder neu oder ewig das Gleiche
    • Ähnlich wie E. Friedell sieht Gronemeyer den Beginn der Moderne im 14. Jh. und somit in der Zeit der großen Pestepidemien. Der Tod zeigte sein lebensverneinendes Gesicht, wurde als unabänderliche Naturgewalt erfahren. Er verlor angesichts des Grauens seine heilsgeschichtliche Bedeutung und forderte seine Bekämpfung heraus. Die Anstrengung des modernen Menschen hat seitdem drei Stoßrichtungen: das Leben muss sicherer werden, es muß schneller werden und das Fremde muß getilgt werden. Die große Presseresonanz und die hohen Verkaufszahlen zu diesem Buch zeigen, wie sehr die Autorin einen empfindlichen Nerv unserer Zeit trifft. Die „Woche“ sprach von einer lohnenden Lektüre und „Pro Zukunft“ nannte die Analyse „schonungslos“ und „gerade deshalb überzeugend“. Am Beginn der Moderne, so schreibt Marianne Gronemeyer im Konzept zu diesem Buch, wird das Leben als biologische Lebensspanne konstituiert. Es wird buchstäblich zur einzigen und letzten Gelegenheit; nicht für die Rettung der Seele, sondern für die Anhäufung von Lebenskapital. Das Leben gerät unter das Gesetz der Akkumulation. Es wird panisch. Neben den Tod tritt ein anderer, beinah noch ärgerer Widersacher des Lebens: das Versäumnis.

      Das Leben als letzte Gelegenheit
    • Wie Goethes Zauberlehrling werden wir die Geister, die wir riefen, nicht wieder los. Wir sind unfähig aufzuhören, weswegen wir trotz absehbaren Unheils immer weitermachen, privat und auch gesellschaftlich. Gibt es eine Kunst des Aufhörens und lässt sich diese Kunst erlernen? Marianne Gronemeyer begibt sich auf die Suche nach Antworten auf diese Frage. Dabei analysiert sie die Sachzwänge, die uns immer wieder davon abhalten etwas zu beenden und entdeckt schließlich eine merkwürdige Doppeldeutigkeit des Wortes ‚aufhören‘. Unsere Sprache lehrt uns, dass wir nur aufhören können, wenn wir innehalten, wenn wir auf jemanden oder etwas hören, wenn wir also ‚gehorsam’ sind. Aber wie sollte man dem Gehorsam in einer Demokratie das Wort reden können? Gibt es vielleicht sogar einen Gehorsam, der befreiend ist? Marianne Gronemeyer stellt sich mit diesem Buch einem ebenso provokanten wie spannenden Thema.

      Genug ist Genug
    • Alle Tage wird man mit den unterschiedlichsten Selbstverständlichkeiten und Patentlösungen, mit geradezu litaneihaft wiederholten ›Richtigkeiten‹ konfrontiert. Jeder kennt dergleichen Satzwahrheiten, die in den Medien tagtäglich zu lesen, zu hören, zu sehen sind: 'Wachstum schafft Arbeitsplätze', 'Kinder brauchen Kindergärten', 'Mehr Schule erzeugt mehr Bildung', 'Erfolg gibt recht', 'Leistung braucht Konkurrenz', 'Vorbeugen ist besser als heilen', 'Vertrauen ist gut, Garantie ist besser'. Die Grundfrage, die dieses Buch immer wieder stellt, lautet: Und wenn es nun ganz anders ist? Kann man, sollte man derartigen ›Wahrheiten‹ nicht grundsätzlich misstrauen? Marianne Gronemeyer stellt in ihrem engagiert geschriebenen Buch allgemein akzeptierte ›Wahrheiten‹ auf den Prüfstand, ihr Anliegen ist es, deren trügerischen oder sogar betrügerischen Kern offen zu legen. Es geht somit um die Umstülpung von Denkgewohnheiten und darum, die Grundannahmen, die unser politisches und persönliches Handeln leiten, zu erschüttern, ja geradezu auf den Kopf zu stellen: Wachstum vernichtet Arbeitsplätze. Schule macht Bildung knapp. Eine Gesellschaft, die für 100 Prozent ihrer Kinder Kindergartenplätze vorhält, ist möglicherweise kinderfeindlich usw.

      Simple Wahrheiten und warum ihnen nicht zu trauen ist
    • Das Bedürfnis gilt als die Ursache der Entstehung: in Wahrheit ist es oft nur eine Wirkung des Entstandenen. Friedrich Nietzsche Marianne Gronemeyer setzt sich in ihrem neuen Buch kritisch mit den Grundbedürfnissen des modernen Menschen auseinander. Wer sich mit den menschlichen Bedürfnissen beschäftigt, sieht sich in lauter Widersprüche verwickelt: Wir glauben, die Welt werde nach unseren Bedürfnissen eingerichtet, tatsächlich richten sich unsere Bedürfnisse nach der Welt. Wir sind überzeugt, dass wir Macht über unsere Bedürfnisse haben, in Wahrheit sind die Bedürfnisse das Einfallstor der Macht, die über uns ausgeübt wird. Wir halten die Bedürfnisse für den Ausdruck unseres ureigensten Wollens, aber sie sind ein Verhängnis, das über uns kommt. Wir leben in einer Überflussgesellschaft, aber: Je größer Überfluss, desto bedürftiger die Menschen.

      Die Macht der Bedürfnisse