Dieses Buch bietet, Theorie und Praxis miteinander verbindend, eine Kompositionslehre, die weit über das Thema „Film“ hinaus wegweisend ist. Seit 1980 bedeutet Komponieren allgemein nicht mehr allein logisches Entwickeln mit den traditionellen Materialien Raum, Zeit und Klang: Thema der Musik ist vielmehr assoziatives Komponieren, die Integration von U-, E-, Weltmusik und Jazz auch unter Zuhilfenahme modernster Studiotechnik. Den Einsatz dieser Komponenten bei der Entstehung von Filmmusik schildert der Autor in seinem Buch und gibt Tipps aus der Praxis, etwa zu den Fragen Musik und Filmschnitt, Synchronisation von Bild und Musik, Abmischung, Sound-Sampling bis hin zu alltäglichen Problemen wie Studiokosten und Honorar.
Enjott Schneider Boeken






Zeit - Rhythmus - Zahl
- 292bladzijden
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Das Buch handelt von der „Zeit“, die sich als Ergebnis des Eingebundenseins in eine Komplexität von Rhythmen (Makro- und Mikrokosmos sowie Normalbereich) zeigt. Alles wird reguliert von der „Zahl“, die im Anschluß an das Urwissen der Antike wie der Mythen nicht als quantitative Größe, sondern als „Qualität“ (früher waren Zahlen oft Gottheiten) verstanden wird. Noch am Lebensende hatte C.G.Jung erkannt, dass die Zahl der wohl fundamentalste Archetyp von Mensch und Kultur sei. „Zahlen“ und „Rhythmen“ – und damit die „Zeit“ – zeigen sich als natürlicher Rohstoff, der nicht mechanisiert, begradigt, zur reinen Meßgröße reduziert werden und somit seinen ökologischen Bedingungen entfremdet werden darf. Altes musiktheoretisches Wissen (etwa der pythagoräischen Harmonik) wird in Einklang mit neuen physikalischen Erkenntnissen gebracht. Die fünf Hauptteile: Alles hat seine Zeit. / Rhythmus als Gliederung von Zeit. / Die Zahl als Archetyp. / das Gerade und das Krumme. / Zeit und Zeitlosigkeit.
Kommunikation audiovisuell: Beiträge aus der Hochschule für Fernsehen und Film München - 13: Handbuch Filmmusik
Musikdramaturgie im neuen deutschen Film - 2. überarbeitete Auflage
- 368bladzijden
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