From Bank Money to Central Bank Digital Currency (CBDC)
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The book explores the impending transition from traditional bank money to Central Bank Digital Currencies (CBDCs), highlighting the urgency of this shift in the monetary system. It examines the implications of digital currencies for the money supply and the broader economy, emphasizing that the future of money is undeniably digital. Through insightful analysis, it addresses the challenges and opportunities presented by this transformation, making it essential reading for those interested in the evolution of finance.
Im letzten Vierteljahrhundert haben sich mehr Finanzkrisen ereignet als je zuvor. Die Wurzel des Problems liegt im Geldsystem, das als 'fraktionales Reservesystem' mit 'multipler Geldschöpfung' bezeichnet wird. Diese Ordnung ist undurchsichtig und kaum kontrollierbar. Das Giralgeldregime der Banken erzeugt überschießende Geldmengen per Kredit, was Spekulationsblasen, Krisen und Überschuldung, insbesondere der Staatshaushalte, fördert. Das Buch analysiert die Funktionsweise und Fehlfunktionen des heutigen Geldsystems und behandelt Reformansätze, insbesondere den Vollgeld-Ansatz. Dieser basiert auf der Trennung von Geldschöpfung und Kreditvergabe. Anstelle des Giralgeldes der Banken wird ein vollwertiges gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt, das ausschließlich von der unabhängigen Zentralbank in Umlauf gebracht wird. Banken sollen den Zahlungsverkehr abwickeln und Finanzierungen im Kunden-, Immobilien- und Anlagegeschäft übernehmen, jedoch ohne eigene Geldschöpfung. Die Vorteile umfassen sicheres Geld, stabilere Preise und Kurse, verstetigte Konjunktur- und Börsenzyklen sowie die Möglichkeit, die Staatsschuld weitgehend abzubauen. Eine stabile und gerechte Geldordnung ist unerlässlich für das Funktionieren von Finanz- und Realwirtschaft.
Weg zu einer gerechten Geldordnung im Informationszeitalter
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Unser heutiges Geld- und Bankensystem beruht immer noch auf dem 500 Jahre alten fraktionalen Reservesystem, das für Metallgeld konzipiert wurde. Heute ermöglichen die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien neue Zahlungspraktiken und den immer schnelleren Umlauf von unbarem Geld, das eigentlich nur eine Forderung auf Geld darstellt und physisch gar nicht mehr existiert. Der Kreditmechanismus zur Schöpfung von unbarem Geld durch die Geschäftsbanken kann zu bedeutenden Extragewinnen, aber auch zu gefährlichen Schieflagen der Geschäftsbanken führen, die weit über den Bankensektor hinauswirken und die gesamte Gesellschaft bedrohen. Joseph Huber und James Robertson haben sich in ihrer beruflichen Laufbahn lange und intensiv mit dem Geldwesen beschäftigt. Sie greifen in diesem Buch die Ideen früherer Geldtheoretiker auf, erkennen aber auch deren Schwächen. So entstand ein eigenständiger, zeitgemäßer, in sich stimmiger und gut realisierbarer Modernisierungsvorschlag für unser Geldwesen.