Die Wiener Künstlerin Linda Bilda intervenierte bereits früh mit unerschrockenen Aktionen im öffentlichen Raum, gründete mehrere Zeitschriften, produzierte Comics, anmassende Malereien, organisierte Lese- und Diskussions-Zirkel, schrieb Manifeste, erfand neue Bildtechniken für den öffentlichen Raum und hielt als Erfinderin Patente für ein von ihr entwickeltes Leuchtglas. Ihre Arbeit ringt um eine ?emanzipatorische Bildpolitik?. 0Die Dringlichkeit und der Anspruch auf gesellschaftliche Veränderungen in den unterschiedlichen Werksträngen der Künstlerin sollen in diesem ersten umfassenden Sammelband aufgezeigt werden. 00Exhibition: Lentos Kunstmuseum Linz, Austria (11.11.2020 - 07.02.2021).
Andreas Siekmann Volgorde van de boeken (chronologisch)






Im 16. Jahrhundert war die Minenstadt Potosí in Bolivien die reichste Stadt der Welt, größer und prächtiger als London oder Paris. Das dort in Zwangsarbeit geförderte Silber trug entscheidend zur Entwicklung des europäischen Kapitalismus bei. Diese kapitalistisch-ökonomische Entwicklung führte zur Massenproduktion großformatiger Gemälde in großen Werkstätten im Vizekönigreich des Rio de la Plata, von denen 12 nun erstmals in Europa gezeigt werden. Die Werke des „andinen Barocks“ belegen, dass kulturelle Hegemonie keine symbolische Größe ist, sondern eine Gewalt. Zwölf Künstler wurden eingeladen, sich mit ihren Arbeiten auf die barocken Bilder zu beziehen. Ziel dieses Dialogs ist es, die Zusammenhänge zwischen der Funktion der Kolonialmalerei und der heutigen Rolle des Kunstsystems aufzuzeigen, das die neuen Eliten der Globalisierung legitimiert. Potosí, dessen Glanz den von London oder Paris übertraf, war entscheidend für die Entwicklung des frühen europäischen Kapitalismus. Die Dynamik dieses wirtschaftlichen Kolonialismus führte zur massenhaften Produktion von Bildern, die nicht nur in Spanien, sondern auch im Vizekönigreich selbst entstanden. Die zeitgenössischen Künstler reagieren auf diese barocken Gemälde und schaffen eigene Werke, um die Verbindungen zwischen kolonialer und moderner Kunst zu verdeutlichen.
The Way Things Are
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This volume explores artistic representation of today's increasingly precarious work and social spheres within advanced economies. It features work by Los Carpinteros, Julian Rosefeldt, Allan Sekula and Andreas Siekmann, among others.
Wir fahren für Bakunin
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Textanalysen Bertolt Brecht, "Mutter Courage und ihre Kinder"
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Trotz der Kürze des Schillerschen Lebens hat sich in ihm vieles ereignet, was anekdotisch ist, so in seiner Jugend, wenn er als eher unfreiwilliger Medizinstudentgegen die Zwänge der Karlschule rebellierte, als Professor in Jena, wo er die Hörer seiner Vorlesung durch seinen Vortrag überwältigte, in seiner Beziehung zu Goethe, aber auch in seiner beständigen Kränklichkeit.