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Stephan Nachtsheim

    Die musikalische Reproduktion
    Kunstphilosophie und empirische Kunstforschung 1870 - 1920
    Emil Lasks Grundlehre
    Zu Immanuel Kants Musikästhetik
    • 1992

      Der früh verstorbene Emil Lask, einer der originellsten Neukantianer, genoss bei seinen Zeitgenossen höchstes Ansehen. Heute ist seine Theorie jedoch weitgehend unerschlossen, abgesehen von der frühen „Rechtsphilosophie“. Lask hatte die neukantianischen Fundamentallehren tiefgreifend umgestaltet, um eine moderne Transzendentalphilosophie zu begründen. Das Buch würdigt diese Revision und ihren sachlichen Ertrag nicht nur für die theoretische Philosophie, sondern auch für die 'Außenbezüge' der Philosophie insgesamt, einschließlich neuer Ansätze zur Grundlegung der Wissenschaften, Kulturgliederung, Differenzierung der Geltungs- und Wertformen sowie der Beziehung zwischen systematischer und angewandter Philosophie. Im Mittelpunkt steht Lasks Grundlehre als Selbstaufklärung der Philosophie. Die Letzt- und Selbstbegründungstheorie, die die Frage behandelt, aus welchen Kategorien die Erkenntnis der Prinzipien und Kategorien selbst gerechtfertigt werden kann, stellt eine bedeutende Leistung Lasks dar. Stephan Nachtsheim analysiert diese Theorie kritisch und diskutiert deren interne Schwierigkeiten. Aufgrund des fragmentarischen Charakters von Lasks Überlegungen entwickelt der Autor wesentliche Aspekte dieser Letztbegründungstheorie, um deren Umfang sichtbar zu machen. Dabei zeigt sich, dass die philosophische Selbstbegründung komplexer strukturiert ist, als Lask selbst annahm.

      Emil Lasks Grundlehre