Die Urtext-Ausgabe der "Ostersonate" von Fanny Hensel bietet eine umfassende kritische Edition, die auf dem lange verschollenen Autograph basiert. Der erste Band enthält die Edition sowie einen detaillierten kritischen Kommentar, während der zweite Band eine farbige Faksimile-Reproduktion des Originals präsentiert. Herausgegeben von Marie Rolf, ergänzt ein Vorwort von R. Larry Todd die Veröffentlichung mit Informationen zur Geschichte und Wiederentdeckung des Werkes. Diese Ausgabe ist besonders für Studienzwecke geeignet, da beide Bände nebeneinander genutzt werden können.
Fanny Hensel Boeken





Ein Portrait in Briefen
- 250bladzijden
- 9 uur lezen
Italienisches Tagebuch
- 202bladzijden
- 8 uur lezen
Tagebücher
- 378bladzijden
- 14 uur lezen
„... seit meinem Trio habe ich keinen tauglichen Takt geschrieben“, so enden Fanny Hensels Tagebücher am 26. April 1847. Die Bewunderung für die vielseitig interessierte Musikerin stellt sich jedoch schon zuvor auf jeder Seite ein. Fanny Hensel stand mit vielfältigen Interessen - auch für Tagespolitik und technische Errungenschaften - selbstbewusst in der Mendelssohn-Familie. Mit wachem Blick und spitzem Stift beschreibt sie den Alltag in Berlin. Sie blüht auf, wenn sie der provinziellen Enge entfliehen kann. Ihre Aufzeichnungen aus Frankreich und Italien gehören zu den beeindruckendsten Abschnitten der ansonsten unregelmäßig geführten Tagebücher. Den Herausgebern Rudolf Elvers und Hans-Günter Klein ist allein schon die Leistung, die verstreuten Manuskripte zu sammeln, hoch anzurechnen. Brillant kommentiert sowie durch Abbildungen, Stammtafel und Register bereichert liegt mit den Tagebüchern Fanny Hensels ein höchst lesenswerter Beitrag zur (Musik-)Geschichte der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts vor. Diese Ausgabe wurde mit dem Deutschen Musikeditionspreis ausgezeichnet.
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