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Franz Reiner Erkens

    Zeitschrift für Historische Forschung. Beihefte - 20: Europa und die osmanische Expansion im ausgehenden Mittelalter
    Konrad II.
    Von Sacerdotium und regnum
    • Von Sacerdotium und regnum

      • 762bladzijden
      • 27 uur lezen

      Der Passauer Mediävist Egon Boshof hat über das politische und soziale Handeln der Kirche und ihrer Glieder, von Kaisern und Königen, Adel und einfachem Volk, intensiv geforscht und zahlreiche Monographien und Aufsätze verfasst. Im Januar 2002 feiert er seinen 65. Geburtstag. Kollegen, Schüler und Freunde widmen dem Jubilar aus seinem Forschungsbereich, der mit den Begriffen „Sacerdotium“ und „Regnum“ umschrieben werden kann, eine breit gefächerte und dennoch thematisch zentrierte Sammlung von Beiträgen zur früh- und hochmittelalterlichen Geschichte. Der Band enthält Beiträge von H. Wolff, R. Schneider, U. Nonn, H.-W. Goetz, M. Bláhová, R. Große, W. Hechberger, F.-R. Erkens, T. Struve, D. Hägermann, H.-H. Anton, G. Schmitz, W. Störner, J. Jarnut, L. Vones, R. Schieffer, R. Hiestand, M. Borgolte, T. Vogtherr, O. Engels, G. Binding, J. Breinbauer, E. Goez, W. Goez, A. Zurstraßen, J. Englberger, R. Härtel, T. Kölzer, J. Dahlhaus, L. Falkenstein, I. Hlavácek, W. Koch, T. Frenz.

      Von Sacerdotium und regnum
    • Konrad II.

      • 245bladzijden
      • 9 uur lezen

      Dies ist die erste moderne Biographie Konrads II. (um 990 bis 1039), des ersten Herrschers aus salischem Hause. Konrad bemühte sich erfolgreich um die Herstellung von Kontinuitäten, Recht und Frieden im Reich. Es gelang ihm schließlich, die königliche Zentralgewalt auch in Reichsitalien weiter zu festigen sowie Burgund dem salischen Imperium anzugliedern. Ausführlich erfährt der Leser überdies, wie der Regierungsalltag Konrads II. aussah und wie sich der König und Kaiser gegenüber den weltlichen und geistlichen Machthabern behauptete. Konrad II., der 1039 in Utrecht starb und im Dom zu Speyer beigeSetzt wurde, war einer der wenigen Herrscher des Mittelalters, der seinen Sohn und Nachfolger ein gefestigtes Reich hinterließ.

      Konrad II.
    • Bereits in der Antike entwickelte sich ein europäisches Eigenbewusstsein, das im 15. Jahrhundert, vor dem Hintergrund des Humanismus und der Rezeption griechisch-römischen Gedankenguts, an Klarheit gewann. Besonders im späten Mittelalter stellte die osmanische Expansion eine tief empfundene Gefahr dar, die zur Herausbildung eines modernen europäischen Selbstverständnisses beitrug, vor allem durch die Abgrenzung vom Fremden und die Besinnung auf das Eigene. Die von Franz-Reiner Erkens herausgegebenen Beiträge, teilweise aus einer Sektion des Historikertages von 1992, beleuchten diese Thematik aus verschiedenen Perspektiven. Claudius Sieber-Lehmann zeigt, wie antiosmanische Feindbilder auf den gefürchteten burgundischen Herzog Karl den Kühnen übertragen wurden, was Rückschlüsse auf die innere Verfassung des Südwestens des Reiches ermöglicht. Dieter Mertens analysiert die Türkenreden, die Nikolaus Reusner sammelte und die zu antitürkischem Engagement aufriefen. Matthias Thumser thematisiert den Fall Konstantinopels 1453 und zeigt, dass die Osmanen und ihre Eroberungspolitik differenziert betrachtet wurden, wobei das Türkenbild zwischen nüchterner Abwägung und Bewunderung schwankte. Gert Melville hebt westliche Augenzeugenberichte des 15. Jahrhunderts hervor, die die Fremdartigkeit der Osmanen und deren Kontrast zur europäischen Identität beschreiben. Thomas Vogtherr fragt schließlich nach der Reflexion der türkischen Bedrohung in

      Zeitschrift für Historische Forschung. Beihefte - 20: Europa und die osmanische Expansion im ausgehenden Mittelalter