Political And Economic Transformation In East Central Europe
- 384bladzijden
- 14 uur lezen






Der Band befasst sich mit Gebieten, die 1918 zur österreichisch-ungarischen Konkursmasse gehörten. Die Beiträge beleuchten die bayerisch-fränkische Einwanderung und Landesorganisation im Mittelalter, thematisieren die Einbeziehung der untersteirischen, Krainer und küstenländischen Deutschen in habsburgische Herrschaftsgefüge wie ihre Verbindungen zum Deutschen Bund und zum Dritten Reich und stellen ihr faszinierendes Zusammen- und Nebeneinanderleben mit Slowenen, Kroaten, Italienern und Ungarn dar
Diese Synthese beschreibt die Entwicklung der deutsch- und tschechischsprachigen Bevölkerung im Donau- und Sudetenraum vom 9. bis ins beginnende 21. Jahrhundert. Sie berücksichtigt politische, wirtschaftliche und soziale Veränderungen sowie Kultur- und Mentalitätsgeschichte. Zunächst werden die Kontinuitäten und Diskontinuitäten im Heiligen Römischen Reich unter verschiedenen Herrschergeschlechtern – insbesondere den Přemysliden, Babenbergern, Luxemburgern und frühen Habsburgern – analysiert. Ab 1526 wird die gemeinsame Geschichte in der Habsburgermonarchie behandelt, einschließlich der Konflikte im Dreißigjährigen Krieg und der Reformen unter Maria Theresia und Joseph II. Besonders betont wird das Jahrhundert der nationalen „Konfliktgemeinschaft“ zwischen 1848 und 1948, das das Zeitalter Franz Josephs, den Ersten Weltkrieg sowie die Erste Republik in Österreich und der Tschechoslowakei umfasst. Auch die Zivilisationsbrüche während der NS-Herrschaft und des Zweiten Weltkriegs sowie die Vertreibung nach 1945 werden thematisiert. Wichtige Ereignisse wie der Vertrag von Saint-Germain 1919, das Münchner Abkommen 1938 und die „Beneš-Dekrete“ werden gesondert betrachtet. Abschließend wird die Trennung durch den „Eisernen Vorhang“ 1948 sowie die gesellschaftspolitische Wende von 1989/90 und die neue Nachbarschaft in der EU erörtert.
Vorbei ist die Ära der eintönigen Soupe du jour und der schweren Suppeneintöpfe. Suppen werden neu entdeckt – als abwechslungsreiche Zwischenverpflegung, als leichte Hauptmahlzeit. Vergessen ist die winterliche Suppenzeit. Suppen gibts rund ums Jahr – um sich zu wärmen, zu erfrischen, an der Bar, zu Hause. Out ist aufwändige Kocherei oder langweilige Suppen aus dem Beutel. Suppen werden wieder selbst gemacht – weils einfach geht, weils besser schmeckt und mehr Freude macht. Mit diesem Buch können Suppennovizen und -profis aus dem Vollen schöpfen und löffeln: Es gibt Suppen püriert und mit Biss, klar und cremig, kalt und süss, klassisch und international. Rezepte für alle (Jahres-)Zeiten, zubereitet mit einheimischen, saisonal frischen Zutaten, ohne viel Aufwand, Equipment, Kocherfahrung. Basics für raffinierte Bouillons, Grossmutters Flädli und Tünkli, Käse-Croûtons und Würzrahm. Und zum Nachschlagen vielseitiges Know-how von der Zubereitung bis zum Servieren. Vorbei ist das Suchen in unzähligen Suppenkapiteln verschiedenster Kochbücher – für mehr Zeit zum Geniessen.
Kaum ein mitteleuropäischer Staatsmann des 20. Jahrhunderts ist so umstritten wie Edvard Beneš. Die wiederaufgeflammte Diskussion um die berüchtigten Beneš-Dekrete lassen eine umfassende Beschäftigung mit dessen politischem Wirken angebracht erscheinen. Dieser Band widmet sich aus verschiedenen Perspektiven der Aufarbeitung der tschechoslowakischen Außenpolitik in der Ära des Außenministers (1918-35) und Staatspräsidenten Beneš (1935-48). Hiermit soll zu einer umfassenderen und objektiveren Neubewertung dieser für Europa noch immer belasteten Epoche beigetragen werden.