Die Debatte über Digitalisierung und Industrie 4.0 wird stark von der Sorge um den Ersatz menschlicher Arbeit durch Maschinen geprägt. Die Wechselwirkungen zwischen menschlicher Arbeit und digitaler Technologie sind noch unklar, da viele innovative Technologien sich in der Anfangsphase ihrer Entwicklung befinden. Um diesen Wandel aktiv zu gestalten, ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Unternehmen, Gewerkschaften und Politik erforderlich. Der Band bietet eine kompakte und empirisch fundierte Übersicht über die Grundlagen, Perspektiven und Gestaltungsmöglichkeiten der digitalisierten Arbeitswelt.
Hartmut Hirsch Kreinsen Boeken



Künstliche Intelligenz wird in der Öffentlichkeit aktuell heiß diskutiert. Die Technologie birgt große gesellschaftliche Veränderungen, vor allem wird sie als Schlüssel betrachtet, gegenwärtige ökonomische und gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen. Hartmut Hirsch-Kreinsen arbeitet zukünftige Entwicklungsperspektiven Künstlicher Intelligenz heraus und geht der Fragestellung nach, welche Interessen und Akteure ihre schnelle Entwicklung insbesondere in den letzten Jahren bestimmt haben. Welche Versprechungen werden an die »Promising Technology« geknüpft? Können sie eingelöst werden? Deutlich wird: Die neue Technik fordert den Wandel grundlegender Strukturen des deutschen industriell geprägten Innovationssystems heraus und regt eine Neuorientierung der Innovationspolitik an.
Grundlagentexte Soziologie: Wirtschafts- und Industriesoziologie
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Diese Einführung in die Wirtschafts- und Industriesoziologie stellt zentrale Fragestellungen und Themenbereiche der Wirtschafts- und Industriesoziologie zusammenfassend dar und unternimmt dabei den Versuch, aus den in der Regel disziplinär getrennten Themen der Wirtschafts- und der Industriesoziologie ein übergreifendes Lehrgebiet zu formen. Die Einführung gibt Studierenden, die sich diesen soziologischen Teildisziplinen im Haupt- oder auch im Nebenfach annähern wollen, eine grundlegende Orientierung. Den roten Faden bildet die grundlegende soziologische Frage, wie eine soziale Ordnung durch koordiniertes Handeln eigensinniger Akteure - etwa Arbeitskräfte und Management, verschiedene konkurrierende Unternehmen, Arbeitgeber und Gewerkschaften - zu Stande kommen kann. Der neueren wirtschaftssoziologischen Debatte folgend wird diskutiert, welche Antworten hierauf die neoklassische Ökonomie mit ihrem Rationalitätspostulat geben kann. Im Anschluss daran werden Überlegungen und Kategorien aus der soziologischen Theoriedebatte aufgegriffen, um unterschiedliche Koordinationsformen sozialen und wirtschaftlichen Handelns zu begründen. Diese Kategorien werden für die Analyse wichtiger Themenbereiche der Wirtschafts- und Industriesoziologie genutzt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Phänomen der Globalisierung und den damit verbundenen sozialen und ökonomischen Wandlungsprozessen.