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Emmy Ball Hennings

    Emmy Hennings was een opmerkelijke kunstenares wier leven gekenmerkt werd door ontberingen, maar wier artistieke kracht desondanks straalde. Haar poëzie en charismatische podiumaanwezigheid betoverden velen, die in haar een "erotisch genie" of een "sprookjesvogel en een kleine engel" zagen. Ondanks haar persoonlijke worstelingen met armoede, ziekte en gevangenschap, straalde Hennings een unieke magie uit die haar ontberingen oversteeg.

    Ausgewählte Briefe I 1906-1927
    Ausgewählte Briefe II 1928-1948
    Der Gang zur Liebe
    Seiltänzer noch im Dunkeln
    Gedichte
    Branded
    • Branded

      • 294bladzijden
      • 11 uur lezen

      When Branded: A Diary was published in Berlin in 1920, Emmy Hennings was called the most important woman writer of her day. Her autobiographical novel offers a sharp critique of patriarchy and the social injustices of the last decade of the German Empire, infused with a mysticism that celebrates sexual love as a spiritual gift.

      Branded
      4,2
    • Der dritte Band der Kommentierten Studienausgabe präsentiert erstmals das gesamte lyrische Werk von Emmy Hennings. Das umfangreiche lyrische Werk von Emmy Hennings wird in diesem Band erstmals vollständig publiziert - ihre zu Lebzeiten veröffentlichten Gedichte sowie die unveröffentlichten aus dem Nachlass - und in seiner beeindruckenden stilistischen Spannbreite erschlossen: Auf Kabarettlieder folgt expressionistische und dadaistische Lyrik, die zugleich romantische und religiöse Tendenzen aufweisen. Hennings« Gedichte stehen dem Volkslied, dem Chanson und der Liturgie gleichermaßen nahe und vermitteln existenzielle Grenzerfahrungen wie Liebe, Hunger, Exil, Krieg und Gottsuche mit ergreifender Schlichtheit und Direktheit. Neben einem Verzeichnis der mehr als 900 Varianten und Lesarten der Gedichte enthält der Anhang Sachhinweise und einen detaillierten Kommentar zur Entstehung. Im Nachwort werden der biografische Hintergrund, Bezüge zur modernen Lyrik sowie die zeitgenössische Rezeption aufgezeigt.

      Gedichte
      5,0
    • Als Seiltänzer noch im Dunkeln hat Hugo Ball sich selbst und Emmy Hennings viele Jahre nach der Zeit ihres Kennenlernens bezeichnet. Eine Zeit, die genau einzugrenzen schwerfällt, da Ball nichts darüber hinterlassen hat. Hennings jedoch erzählte nach Balls frühem Tod immer wieder von dieser prägenden und ihr Leben verändernden Begegnung, von seinem »Ruf« und ihrem »Echo«. Mit dem Beginn des Jahres 1915 ist die Beziehung des »wunderlichen Paares« – als das der spätere Freund Hermann Hesse sie bezeichnet – nachweisbar. Ihr gemeinsamer Weg führt sie von Berlin nach Zürich über Bern bis ins Tessin, zurück nach München und Flensburg, nach Italien und immer wieder ins Tessin, wo Ball 1927 stirbt. Zwölf Jahre rastloses Leben und Arbeiten. Gemeinsam – aber auch immer wieder getrennt, denn ihre Liebe verträgt Abstand oft besser als Zusammenleben, wenn die Sehnsucht sie zur Feder greifen lässt, zur Schreibmaschine, um ihr unterbrochenes Gespräch in Briefen und Gedichten fortzusetzen. Das Vorwort von Bärbel Reetz, das in Kürze alle wichtigen Lebens- und literarischen Schaffensstationen dieses außergewöhnlichen Künstlerehepaares umreißt, schafft die Grundlage für den fein gesponnenen lyrischen Bogen aus dem sehr persönlichen lyrischen Werk dieser beiden Liebenden vom Anfang bis zum Ende.

      Seiltänzer noch im Dunkeln
      4,0
    • Ausgewählte Briefe II 1928-1948

      Kommentierte Studienausgabe

      • 600bladzijden
      • 21 uur lezen

      Emmy Hennings“ Briefe werden als entscheidender Teil ihres Lebenswerkes vorgestellt und mit allen Eigenheiten ungekürzt wiedergegeben. Der zweite Briefband enthält eine Auswahl aus den Briefen von 1928 bis 1948, dem Todesjahr von Emmy Hennings. Der erste Band der Briefe hatte mit dem Tod Hugo Balls (Ende 1927) als einschneidender Zäsur geschlossen. Die rund 200 Briefe des zweiten Bandes zeigen das Leben Emmy Hennings vor allem im Tessin, wo sie in prekären finanziellen Verhältnissen ihre schriftstellerischen Arbeiten fortsetzt. Neben Gedichten und Feuilletonbeiträgen nehmen Erinnerungswerke einen immer breiteren Raum ein, die mit ihrem Buch »Hugo Ball. Sein Leben in Briefen und Gedichten« im Jahr 1930 einsetzen. Weitgehend unbekannt sind Emmy Hennings Tätigkeiten und Äußerungen als Zeitzeugin der 1930er und 1940er Jahre. So fuhr sie z. B. im Frühjahr 1934 nach Berlin, um dort vergeblich zu versuchen, Erich Mühsam aus der KZ-Haft zu befreien. Viele Briefpartnerinnen und -partner von Emmy Hennings sind aus dem ersten Band schon geläufig. In den 1940er Jahren kamen Korrespondenten hinzu, denen Emmy Hennings ihre Erinnerungen an das literarische Leben seit der Jahrhundertwende, an Georg Heym, Jakob van Hoddis und Friedrich Glauser, mitteilte.

      Ausgewählte Briefe II 1928-1948
    • Emmy Hennings’ Briefe, ein entscheidender Teil ihres Lebenswerkes, werden nun mit allen Eigenheiten ungekürzt wiedergegeben. In ihren Briefen erleben wir Emmy Hennings in verschiedenen Rollen: als Ehefrau und Geliebte, als Mutter, Freundin, Schauspielerin, Autorin, Publizistin und Geschäftsfrau. Der erste Band dieser zweibändigen Briefausgabe enthält frühe Briefe, beginnend mit einer Ansichtskarte aus dem Jahre 1906 und endet 1927, im Todesjahr ihres Ehemanns Hugo Ball. Insgesamt werden in diesem Band rund 150 Briefe mit Stellenkommentaren versehen wiedergegeben. Unter den Adressat: innen sind Angehörige, Freunde sowie Kollegen, Verleger und Herausgeber; darunter befinden sich neben Hugo Ball und Tochter Annemarie u. a. Käthe Brodnitz, Hermann Hesse, Rudolf Junghanns, Carl Muth, Sophie Taeuber-Arp und Tristan Tzara. Es kommen Briefe an diverse Empfänger: innen aus den zwanziger Jahren hinzu und 1927 – in dichter Beschreibung – Briefe zu Krankheit und Tod von Hugo Ball. Zudem verdeutlichen Bitt- und Bettelbriefe die prekäre finanzielle Situation der Familie Ball-Hennings. »Die Studienausgabe […] ist der ernsthafte und gelungene Versuch, Emmy Hennings der Vergessenheit zu entreißen und ihr wieder ein Publikum zu verschaffen.« Manfred Orlick, literaturkritik. de

      Ausgewählte Briefe I 1906-1927
    • Blume und Flamme

      • 220bladzijden
      • 8 uur lezen

      Mit Emmy Ball-Hennings gilt es eine bemerkenswerte Dichterin wiederzuentdecken, deren 100. Geburtstag große Beachtung fand. »Blume und Flamme« ist der erste Teil ihrer dreibändigen Autobiographie, die, seit vielen Jahren vergriffen, nun wieder zugänglich gemacht werden soll. Er schildert die abenteuerliche Kindheit dieser in Flensburg als Tochter eines Seemanns geborenen Dichterin, ihre Jahre als Dienst-, Zimmer- und Küchenmädchen, bevor sie sich einer Wanderbühne anschloß. »Es wäre schwer zu sagen, was wir an ihren Büchern so sehr lieben. Es sind Bücher, die alle den Charakter von Bekenntnissen haben, und dennoch scheinen sie dann oft wieder wie aus Spiel und reiner Künstlerfreude am Schönen entstanden, aus Freude am Bild, aus Freude an der Sprache, aus zartestem Gehör für ihre Unterströmungen und Melodien ... Sie sind das Gegenteil von l'art pour l'art, sie sind ein Kampf um Wahrheit ... Sie liebt die Leidenden, sie fühlt für die Verfolgten und Rechtlosen.« ›Hermann Hesse‹

      Blume und Flamme
    • Hochaufgetürmte Tage

      Gedichte

      • 40bladzijden
      • 2 uur lezen

      „Ich finde es unanständig, vorsichtig zu leben.“ Emmy Ball-Hennings war morphiumsüchtige Dichterin, Geburtshelferin des Dadaismus, expressionistisch verlebte Heimatlose. 1913 sorgte sie mit ihrem ersten Gedichtband als eine der wenigen Dichterinnen ihrer Zeit für Aufsehen. Inspiriert von den herrschenden Ismen der Bohemezentren jener Jahre – Berlin und München – versperren sie und ihr Werk sich bis heute gekonnt jeder Einordnung. Emmy Ball-Hennings ist noch immer unbekanntes Land.

      Hochaufgetürmte Tage