Marina Zwetajewa, eine der bedeutendsten russischen Dichterinnen des 20. Jahrhunderts, hinterließ ein vielfältiges Gesamtwerk. Ihre Reaktionen auf die Wirren der Revolution und des Bürgerkriegs, ihre Erinnerungen an Kindheit und Jugend im französischen Exil, das Heraufbeschwören verstorbener Dichterkollegen und die Auseinandersetzung mit poetologischen Fragen sind stets unverwechselbar und beeindruckend. Ihr Stil besticht durch Intensität, Suggestivkraft, starken Rhythmus und klangliche Dichte. In den 30er Jahren, als sie über eine Rückkehr aus dem Exil nachdachte, stellte Zwetajewa eine Sammlung ihrer Schriften zusammen, die für sie künstlerisch und persönlich von Bedeutung waren, ergänzt durch nachträgliche Selbstkommentare. Diese Sammlung, eine Art Nachlass zu Lebzeiten, nahm sie mit nach Russland, während sie ihre literarischen Manuskripte aus Angst vor Beschlagnahmung bei Freunden im Ausland deponierte. Die Schreibhefte enthalten spontane Notizen, Dialoge mit ihren Kindern, Gedichte, Briefentwürfe sowie Tages- und Traumprotokolle – eine Mischung verschiedener Textformen, die einen einzigartigen Einblick in ihre kreative Werkstatt und ihren Alltag gewährt. Diese Auswahl von Felix Philipp Ingold bietet die beste Einführung in das Leben, Werk und die Persönlichkeit der Dichterin und bildet den Auftakt zu einer vierbändigen Werkausgabe.
Marina Cvetaeva Volgorde van de boeken (chronologisch)
Marina Tsvetayeva behoort tot de belangrijkste Russische dichteressen van de 20e eeuw. Haar vroege werk, beïnvloed door het Symbolisme, toonde technische beheersing en een diep ritmisch gevoel. Door persoonlijke ontberingen en ballingschap verdiepte haar poëzie zich, waarbij thema's als eenzaamheid, verlies en liefde met urgente intensiteit werden onderzocht. Tsvetayeva gebruikte een onderscheidende taalkundige stijl en experimenteerde met vorm, waarmee ze een onuitwisbare indruk achterliet in de Russische literatuur.






In den Jahren 1918 und 1919 schrieb Marina Zwetajewa (1892-1941) sechs Versdramen. »Ich begann Stücke zu schreiben; wie eine Notwendigkeit kam es über mich, die Stimme wuchs über die Gedichte hinaus, es waren der Seufzer zuviel in der Brust für die Flöte.« (1919) Phoenix , auch mit dem Untertitel »Das Ende Casanovas« versehen, entwarf sie vom Juli bis August 1919. Streng hielt sich die Autorin historisch und atmosphärisch an die Aufzeichnungen (1795-1811) des Fürsten de Ligne, verschiebt jedoch den letzten Lebenstag Casanovas (1725-1798) auf den Neujahrsabend des Jahres 1799. Dieser wird durch die beglückende Begegnung des schon lebensfernen Casanova mit der schelmischen Kindfrau Franziska verklärt.
Ein Abend nicht von dieser Welt
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Marina Zwetajewa wurde 1892 in Moskau geboren und emigrierte 1922, lebte in Berlin, Paris und Prag, bevor sie 1939 in die Sowjetunion zurückkehrte. 1941 nahm sie sich in Jelabuga das Leben. Ilma Rakusa, geboren am 2. Januar 1946 in Rimavská Sobota (Slowakei) als Tochter einer Ungarin und eines Slowenen, verbrachte ihre Kindheit in Budapest, Ljubljana und Triest. Nach dem Besuch der Volksschule und des Gymnasiums in Zürich legte sie 1964 das Abitur ab. Von 1965 bis 1971 studierte sie Slawistik und Romanistik in Zürich, Paris und St. Petersburg und promovierte 1971 mit einer Dissertation über das Motiv der Einsamkeit in der russischen Literatur, veröffentlicht 1973. Zwischen 1971 und 1977 arbeitete sie als Assistentin am Slawistischen Institut der Universität Zürich und ist seit 1977 Lehrbeauftragte an derselben Universität. Neben ihrer akademischen Laufbahn ist sie auch Schriftstellerin, Übersetzerin und Publizistin, unter anderem für die Neue Zürcher Zeitung und DIE ZEIT. Ilma Rakusa ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt und lebt in Zürich.
Poesia del '900 - 1: Dopo la Russia e altri versi
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L'etica del rigore e della rinuncia («... forse, la vittoria vera / su tempo e gravità: passare / senza lasciare tracce, / proiettare ombra... ») è costitutiva della scrittura cvetaeviana nella sua splendida maturità, quando raggiunge la massima intensità emozionale eliminando tutto il superfluo, prosciugando il dilagante elemento naturale del canto, restringendo e addensando fino al limite estremo il discorso in versi, sacrificando all'essenziale - all'essenza - epiteti, aggettivi, preposizioni, verbi. La pratica incessante della responsabilità dona alla sua parola la lapidaria verità del responso oracolare, e non a caso Marina Cvetaeva dedica splendidi e decisivi versi alla figura della Sibilla, «quercia sovrana nel bosco spoglio».
Die Geschichte einer Widmung
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Vogelbeerbaum
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Irdische Zeichen
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Gedichte, Prosa
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Marina Zwetajewa, 1892 in Moskau geboren, ging 1922 in die Emigration, lebte in Berlin, Paris und Prag und kehrte 1939 in die Sowjetunion zurück. 1941 nahm sie sich in Jelabuga das Leben.
Mutter und die Musik
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Marina Zwetajewa wurde 1892 in Moskau geboren und emigrierte 1922 nach Berlin, Paris und Prag, bevor sie 1939 in die Sowjetunion zurückkehrte. 1941 nahm sie sich in Jelabuga das Leben. Ilma Rakusa, geboren am 2. Januar 1946 in Rimavská Sobota (Slowakei) als Tochter einer Ungarin und eines Slowenen, verbrachte ihre Kindheit in Budapest, Ljubljana und Triest. Sie besuchte die Volksschule und das Gymnasium in Zürich, wo sie 1964 das Abitur ablegte. Von 1965 bis 1971 studierte sie Slawistik und Romanistik in Zürich, Paris und St. Petersburg und promovierte 1971 mit einer Dissertation über das Motiv der Einsamkeit in der russischen Literatur. Anschließend war sie von 1971 bis 1977 Assistentin am Slawistischen Institut der Universität Zürich und ist seit 1977 Lehrbeauftragte an der gleichen Universität. Neben ihrer akademischen Laufbahn ist sie auch als Schriftstellerin, Übersetzerin und Publizistin tätig, unter anderem für die Neue Zürcher Zeitung und DIE ZEIT. Ilma Rakusa ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt und lebt in Zürich.
Das Scheitern einer lesbischen Liebe"Die Insel - Erde, die keine ist, eine Erde, der man nicht entkommt, eine Erde, die man zu lieben hat, da man zu ihr verurteilt ist. Ein Ort, von dem aus man alles sieht, von dem aus man nichts erwirken kann. Erde der gezählten Schritte. Ausweglosigkeit. Die große Unglückliche und große Dichterin hat den Ort ihrer Geburt gut gewählt. Trauer-Weide! Trauernde Weide! Weide, Körper und Seele der Frauen! Trauernde Nackenneige der Weide.Graues Haar, übers Gesicht geführt, um nichts mehr sehen zu müssen. Graues Haar, das übers Gesicht der Erde wischt. Wenn ich eine Weide verzweifeln sehe, begreife ich Sappho."






