Die europäische Geschichte und Kultur wurden maßgeblich durch die Erschließung und Nutzung der Europa umgebenden Meere geprägt. Das Katalogbuch spiegelt die Bedeutung des Meeres als Herrschafts- und Handelsraum der Europäer, als Brücke und Grenze, als Ressource und als Sehnsuchtsort wider. Zudem reflektiert es die sich wandelnde Wahrnehmung des Meeres in der Kunst.
Dies ist eine kurzweilige Informations-Reise vom „Morse-Alphabet“ bis hin zum „bit“ der Quantenphysik, die deutlich macht, weshalb Information eine zentrale Säule der heutigen Physik darstellt und damit entscheidende Bedeutung für unser Bild vom Universum besitzt. „Information“ – wohl kaum ein Begriff dominiert unsere Zeit so sehr wie dieser. Wo immer wir uns aufhalten, wir sind umgeben von Information, so z. B. in ihrer elektronischen Form, sei es verschlüsselt in Radiowellen, im Internet- oder Handyverkehr. Doch was ist überhaupt Information, und warum spielt sie seit einiger Zeit eine so herausragende Rolle im Weltbild der modernen Physik? Das informative Universum ist der brillante Überblick über die Geschichte und Entwicklung eines philosophisch-naturwissenschaftlichen Konzepts, in dessen Zentrum die Information steht. Aufgelockert mit Anekdoten und besonderen Begebenheiten aus dem Leben der jeweiligen Philosophen, Mathematiker und anderer Wissenschaftler vermittelt von Baeyer einen lebendigen Eindruck und ein fachlich seriöses Bild von der wissenschaftlichen Faszination und Bedeutung der Information für unser Verständnis der Natur und Realität.
Ernst Baltruschs Buch ist die erste Monographie über die antike Außenpolitik von den Anfängen der griechischen und römischen Antike (ca. 800 v.Chr.) bis zum Beginn der Spätantike (ca. 300 n.Chr.). Es behandelt die äußeren Beziehungen in der griechisch-römischen Antike in einem weit gefassten Sinn. Thematische Schwerpunkte sind dabei die außenpolitischen Beziehungen, die großen Bündnissysteme (Symmachie, Attischer Seebund, Peloponnesischer Bund, das römische Bundesgenossensystem) sowie die Reichsbildungen unter Alexander dem Großen und den Römern. Im Vordergrund stehen Einrichtungen antiker Außenpolitik und die Formen außenpolitischer Kommunikation.
Das antike Sparta gilt weithin als Inbegriff von Disziplin und militärischer Exzellenz. Der vorliegende Band ergänzt dieses eindimensionale Bild, indem er einen größeren Fokus auf Kultur, Alltag, Religion und die Frauen des griechischen Stadtstaates legt. Darüber hinaus bietet er auch eine gut lesbare Übersicht über die wichtigsten historischen Ereignisse, in die die Großmacht Sparta verwickelt war.
Die Bedeutung des thukydideischen Geschichtswerks geht weit über die einer Chronik des Peloponnesischen Kriegs (431-404 v. Chr.) hinaus. Die Analysen des Autors über das Funktionieren von Staatswesen im Inneren sowie der zwischenstaatlichen Verbindungen sind bis heute Gegenstand intensiver Forschungen. Das Bemühen, Thukydides als politischen Denker zu interpretieren, ist nie verebbt. Allerdings haben sich sehr unterschiedliche Rezeptionsmuster in den verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen entwickelt, die „ihren“ Thukydides jeweils in exklusiver Perspektive behandeln. Ansatz dieses Bandes ist es, die Perspektiven von Philologie, Geschichts-, Rechts- und Politikwissenschaft zusammenzuführen, um den Rang des athenischen Geschichtsschreibers sowie das Potential interdisziplinärer Perspektiven in diesem Kontext zu betonen. War Thukydides in erster Linie Historiker oder Theoretiker, wie positioniert er sich in Fragen des Rechts, der Staatsverfassung, der politischen Moral? Dies sind einige Fragen, denen die hier versammelten Beiträge nachgehen und deren Beantwortung, so unterschiedlich sie ausfallen mag, elementar für eine Annäherung an das Staatsverständnis von Thukydides ist.