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Werner Neus

    Menschenfreund und Mörder
    Einführung in die Betriebswirtschaftslehre aus institutionenökonomischer Sicht
    • Menschenfreund und Mörder

      Himmlers Leibarzt Felix Kersten : die Lösung eines Rätsels : eine Recherche

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      Felix Kersten (1898-1960), war von 1939 bis 1945 „Leibarzt“ des Reichsführers SS Heinrich Himmler. Nach dem Kriege gelang es ihm, sich die Rolle des Retters hunderttausender Nazi-Verfolgter anzueignen, wofür er verschiedene hohe Auszeichnungen empfing und mehrfach für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen wurde. Obwohl ihm posthum einige handfeste Hochstapeleien nachgewiesen wurden, nahm sein Ruf als charismatischer Wunderheiler und Menschenfreund wenig Schaden. Bis in die jüngste Zeit sind Schriften erschienen, die immer wieder versuchen, die dürftigen Stützen der Kersten-Legende wie Marmorsäulen wirken zu lassen. Es wird beklagt, dass Kersten und seine humanitären Taten in Vergessenheit zu geraten drohen. Dem wird in diesem Buch abgeholfen, allerdings unter einem Aspekt und in einem Umfang, den bisher niemand ins Auge fassen konnte. Ein Hinweis aus Familienpapieren des Autors, neu entdeckte Quellen und bisher unter Verschluss gehaltene Dokumente aus finnischen Archiven zeigen ein ganz anderes Lebensbild Kerstens, als es die zahlreichen Publikationen von und über Kersten wiedergeben. Am Ende wird offenbar, dass der Titel dieses Buches in wahrhaft doppeltem Sinne für die Männerfreunde Kersten und Himmler gilt.

      Menschenfreund und Mörder2010
    • English summary: Werner Neus presents a convincing textbook, which enables the reader to acquire quickly a solid foundation for further studies. Empirical data, legal sources and references have been updated for the seventh edition. In addition, the section on the firm as a coordination mechanism has been didactically revised. German description: Fur die Neuauflage wurden die empirischen Daten und die Quellen aktualisiert. Die Abschnitte zur Unternehmung als Koordinationsmechanismus und zur Preispolitik im Oligopol bei heterogenen Gutern wurden didaktisch uberarbeitet und erganzt. Der Tubinger BWL-Prof. hat einen ungewohnlichen Ansatz gewahlt: Er betrachtet die Betriebswirtschaftslehre aus institutionenokonomischer Sicht. Dabei stehen die Entscheidungen einzelner Personen und die Koordination der Entscheidungen mehrerer Personen im Mittelpunkt. Ungewohnlich ist auch, dass Neus als Einstieg in die Thematik den Selbstversorger und Ein-Mann-Betrieb Robinson Crusoe gewahlt hat. Damit will er deutlich machen, dass fur Entscheidungen, die die Erzielung und Verwendung von Einkommen betreffen - so definiert Neus den Gegenstand der BWL -, weder mehrere Personen oder Unternehmen noch Markte notwendig sind. [a] Alles in allem ein bemerkenswertes Lehrbuch, das ein ganz neues Licht auf die BWL wirft. Studium 2009/10, Ausgabe 85, S. 6

      Einführung in die Betriebswirtschaftslehre aus institutionenökonomischer Sicht1998