Eine umfassende Sammlung von Memorabilia der Olympischen Sommerspiele 1936 in Berlin, präsentiert auf 381 Seiten mit über 500 Abbildungen. Das Werk enthält auch Informationen über Fälschungen, wie Medaillen und Fackelhalter.
Dekarbonisierung, zirkuläres Wirtschaften, Umweltgerechtigkeit und Postwachstum – diese und andere Ansätze prägen die Debatten um eine sozial-ökologische Transformation in Zeiten von Klimawandel, Ressourcenknappheit und Biodiversitätsverlust. Mit Bezug auf aktuelle Debatten und mittels eingängiger sektoraler und regionaler Beispiele illustrieren Julia Affolderbach und Christian Schulz die theoretisch-konzeptionellen Grundlagen sowie die Anwendungsbereiche der wirtschaftsgeographischen Nachhaltigkeits- forschung. In der Rubrik "Raus ins Feld" kommen in Interviews und Kurzportraits Praktiker:innen, Forschende und Studierende zu Wort, die aus ihrer Arbeit berichten.
Soziale Medienplattformen lassen sich als Infrastrukturen der Anerkennung beschreiben. Zu diesem Ergebnis kommt Christian Schulz, der die Strukturen sozialer Netzwerke ebenso wie ihre konkreten Nutzungspraktiken vor dem Hintergrund der sozialtheoretischen Ansätze Axel Honneths und Cornelius Castoriadis’ untersucht. Ausgehend von der Geschichte des Like-Buttons bei Facebook und einer damit einhergehenden Algorithmisierung, entwickelt er eine allgemeine Theorie sozialer Medien. Mit ihrer Hilfe lässt sich nicht nur erklären, wie bestimmte Dynamiken digitaler Kommunikation entstehen, sondern auch, wie sich eine plattformübergreifende Infrastruktur sozialer Netzwerke institutionalisiert.
Wie ein Magnet zog West-Berlin im Jahrzehnt von Helmut Kohl, Margaret Thatcher und Ronald Reagan junge Leute an, die aus der westdeutschen Wohlstandsgesellschaft fliehen wollten. Hier, in der hoch subventionierten, aber immer noch von den Provisorien der Nachkriegszeit gezeichneten Frontstadt des Kalten Krieges fanden sie einen Raum, in dem sich alternative Lebensformen entfalten konnten. Die Hausbesetzerszene blühte, die Punkkultur war auf dem Vormarsch, politischer Protest und Straßenfest waren oft kaum zu unterscheiden. Christian Schulz hat diese vom Fall der Mauer jäh beendeten wilden Jahre als Fotograf miterlebt. Seine in Grautönen schwelgenden, detailreichen und hintergründigen Fotografien erzählen vom Alltag, von Demonstrationen, Konzerten und Bällen, und erinnern an Rio Reiser, Ideal, Quentin Crisp und andere legendäre Akteure jener Zeit.
30 junge Menschen sprechen mit sterbenden Menschen und deren Angehörigen
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Wie erleben junge Menschen die Begegnung mit sterbenden Menschen? Wie verändert sich danach ihre Haltung zum Sterben und der Endlichkeit des Lebens?«Tod und Sterben gehören zum Leben» – Ein Satz, der leicht dahingesagt ist. Aber was passiert, wenn man Sterbenden von Angesicht zu Angesicht gegenüber sitzt? Das Buch beschreibt die Begegnung von 30 jungen Menschen mit Personen, die schwerstkrank sind und bald sterben werden. Das von erfahrenen Hochschullehrern in Zusammenarbeit mit jungen Menschen herausgegebene Buch bietet authentische Begegnungen von jungen Menschen mit Sterbenden ermöglicht jungen Menschen, sich mit der Endlichkeit des Lebens auseinanderzusetzen und einen Standpunkt zum Sterben und der Endlichkeit des Lebens zu entwickeln erlaubt Jugendlichen eine hohe Identifikation mit den gleichaltrigen Akteuren illustriert die Begegnungen anschaulich mit Portraits der jungen Menschen.