Stefan Kipf Boeken





Dieses Fachlexikon ist ein bisher einmaliges Nachschlagewerk zum altsprachlichen Unterricht. Es verbindet erstmals Latinistik, Gräzistik und altsprachliche Fachdidaktik konsequent miteinander und integriert Erkenntnisse anderer für den Latein- und Griechischunterricht wichtiger Disziplinen. Zahlreiche namhafte Autor: innen aus Universität, Lehrerbildung und Schule behandeln in 110 Lemmata die zentralen Themen des altsprachlichen Unterrichts. Dazu zählen Bildungsziele, Digitalisierung, Sprach- und Lektüreunterricht, Übersetzung und Wortschatzarbeit, aber auch Artikel zu allen gängigen Schulautoren auf dem neuesten Stand fachwissenschaftlicher und fachdidaktischer Forschung. Ausführliche Literaturangaben ergänzen jedes Lemma, ein detailliertes Register mit zusätzlichen Schlagwörtern erleichtert die Detailsuche. Das Lexikon bietet Lehramtsstudierenden, Referendar: innen und Lehrer: innen der Fächer Griechisch und Latein Informationen und Hilfe bei der Unterrichtsvorbereitung zu allen wichtigen Themen ihres Fachs.
Altsprachlicher Unterricht in der Bundesrepublik Deutschland
Historische Entwicklung, didaktische Konzepte und methodische Grundfragen von der Nachkriegszeit bis zum Ende des 20. Jahrhunderts
Die historische Entwicklung des altsprachlichen Unterrichts in der Bundesrepublik Deutschland wird in dieser auf reichster Quellenbasis erstellten Untersuchung erstmals umfassend dargestellt. Durch die systematische Bestandsaufnahme und Analyse der didaktischen und methodischen Leitlinien dieser Epoche schließt das Werk eine Lücke in der Erforschung der Geschichte des altsprachlichen Unterrichts in Deutschland. Der Band liefert nicht nur wertvolle Erkenntnisse über die Theorie, sondern auch über die Praxis des Latein- und Griechischunterrichts und seine gesellschaftliche Stellung in dieser Zeit. Der umfassende historische Orientierungsrahmen erleichtert das Verständnis der gegenwärtigen Lage der Schulfächer Latein und Griechisch und legt zugleich eine fundierte Basis für die Diskussion um ihre zukünftige Begründung, Gestalt und Weiterentwicklung.
Prima A Begleitband: Ausgabe für Ausserbayern
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prima A erhält seine Prägung durch ein schlüssig durchdachtes Gesamtkonzept für einen mehrjährigen Lateinlehrgang. prima besteht aus zwei Teilen, die man selbstverständlich auch einzeln benutzen kann. 1. Das Lehrwerk für den Spracherwerb, bestehend aus Textband (50 vierseitige Lektionen), Begleitband (Wortschatz und Grammatik) und fakultativen Arbeitsheften und Lernhilfen: Innerhalb der Lektionen dient die jeweils erste Seite einer konsequenten Didaktik der Vorentlastung: Anhand attraktiver Illustrationen und altersgerechter Sach- oder Erzähltexte werden die Schülerinnen und Schüler auf den Inhalt des folgenden Textes vorbereitet. Der sprachlichen Einführung und Vorentlastung dienen die (fakultativen) G-Teile sowie eine systematische und lektionsbezogene Wiederholung bekannter Vokabeln. Auf der zweiten Seite repräsentieren die zentralen Lektionstexte (T-Teile) das gesamte neue Vokabular und den Grammatikstoff. Die T-Teile sorgen für den Aufbau einer soliden Sprachkompetenz und führen in die antike Kultur ein. Geeignete sprachliche Vertiefungsmöglichkeiten bieten sich mit den Zusatztexten (Z-Teile) auf der vierten Seite. So wird schon in der Spracherwerbsphase der Umgang mit Texten betont. Auf der dritten Seite schlägt eine große Vielfalt typisierter Übungen traditionelle wie innovative, sachbetonte, spielerische oder handlungsorientierte Aufgabenstellungen und Arbeitsformen vor. Die Inhalte und sprachlichen Phänomene werden jeweils in übersichtlicher Anordnung vorgestellt. Die Gliederung nach Sequenzen (thematische oder regionale Ausrichtung) schafft einen äußeren Ordnungsrahmen und ermöglicht eine gezielte Einführung in einzelne Segmente der antiken Welt und ihres Weiterwirkens in Europa. In Wortschatz und Grammatik zielt der gesamte Lehrgang konsequent die Texte an, die den Schülerinnen und Schülern später bei der schulischen Lektüre begegnen. Das Vokabular basiert auf den statistischen Untersuchungen zum ”Bamberger Wortschatz“: In der Spracherwerbsphase werden ca. 1200 Wörter und Wendungen (einschließlich Kulturwortschatz) gelernt, die mithilfe der Texte zur Übergangslektüre auf etwa 1400 Vokabeln erweitert werden können; das Volumen der Wortkunde adeo-NORM ist darin verlässlich erfasst. Die Anlage der Grammatikteile folgt einem immer gleichen Gliederungsprinzip (Formenlehre, Satzlehre, ggf. Textgrammatik) und bietet regelmäßig zusammenfassende Übersichten; Diktion und Terminologie orientieren sich an der Kurzgrammatik Grammadux. 2. Die Übergangslektüre mit altersgerechten (behutsam adaptierten) Texten: Der Band gestaltet den Übergang von der Einführung in die Sprache zur Beschäftigung mit der Originallektüre. Die Schülerinnen und Schüler werden mittels behutsam adaptierter Texte an die großen Autoren der lateinischen Sprache herangeführt. Hilfen zur Übersetzung, Interpretation und zur Förderung der muttersprachlichen Ausdrucksfähigkeiten werden in systematischer Form angeboten. Dem Band liegt ein innovatives Inhaltskonzept zugrunde: Ausgangspunkt für jede der 20 Lektionen sind aktuelle Fragen Jugendlicher zur persönlichen Lebensgestaltung. Der Band ist als Lesebuch konzipiert mit ausreichend Möglichkeiten zur Projektarbeit und inneren Differenzierung.