Die Bizarrerie von heute ist der Trend von morgen und der Mainstream-Markt von übermorgen. Dies zeigen seit den 1990er-Jahren die Theorie-Performances von Franz Liebl aus der Reihe „Unbekannte Theorie-Objekte der Trendforschung“. Wo in der Trendforschungs normalerweise das In ganz schnell ins Mega-Out kippt, markieren seine UTOs die Trends für die lange Strecke: je bizarrer, desto tragfähiger; je kurioser, desto relevanter. Der InhaltUnbekannte Theorie-Objekte der Trendforschung: Fetisch • Kundenzufriedenheit • Cyborg • Serienmord • Webvertising • Entführung • Interface Value • Kannibalismus • Depression • Bastler • Tierliebe • Der letzte Schrei • Artistically Modified Objects • Unschärfe • Cargo-Kult Der AutorDr. Franz Liebl ist Professor für Strategisches Marketing an der Universität der Künste Berlin.
Franz Liebl Volgorde van de boeken (chronologisch)



Cultural Hacking - Kunst des Strategischen Handelns illustriert die Moglichkeiten kultureller Innovation heute. Von den Dadaisten uber Situationismus und Punk existiert eine direkte Entwicklungslinie zu aktuellen Formen subversiver Strategien. Und diese folgen der Logik von Hackern: in fremde Systeme eindringen, sich darin orientieren und dann neue und uberraschende Orientierungen einfuhren. Damit verkorpert Cultural Hacking die zeitgenossische Fortsetzung der Kunst des Handelns im Sinne von Michel de Certeau. Die Herausgeber haben Experten versammelt, die Cultural Hacking in unterschiedlichsten Anwendungskontexten praktizieren - und zwar als Designer, Kunstler, Manager, Aktivisten, Wissenschaftler. Das Arsenal ihrer strategischen Ansatze umfasst: Placebo-Produkte - Uniformierende Markenkommunikation - Terroristische Appropriation - Coolness-Kompetenz - Dekonzeptuelles Coding - Hysteriebasierte Marktsegmentierungen - Brand Hacking usw.