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Herbert Diercks

    Die Strafanstalten in Fuhlsbüttel
    Museale und mediale Präsentationen in KZ-Gedenkstätten
    Entgrenzte Gewalt
    Friedhof Ohlsdorf
    Ausgegrenzt
    Das Stadthaus und die Hamburger Polizei im Nationalsozialismus/The Stadthaus and the Hamburg Police during the Nazi Era
    • 2021
    • 2018

      Die Strafanstalten in Fuhlsbüttel

      • 59bladzijden
      • 3 uur lezen

      Die im 19. Jahrhundert auch Hamburg erfassenden Neuerungen im Strafvollzug fanden ihren ersten Niederschlag im Bau der „Correctionsanstalt“ ab 1865. Im ländlichen Fuhlsbüttel entstanden zudem das „Centralgefängnis“ (1879) und des „Zweite Gefängnis“ (1906) als mustergültige Justizanstalten, bevor einige ihrer Bauten 1933–45 als Strafanstalt für „Schutzhaftgefangene“ und Konzentrationslager fungierten. Heute sind Teile des denkmalgeschützten „Centralgefängnisses“ aber vor allem die historischen, die Anstalten wie ein Kranz umgebenden Wohnhäuser der Justizbeamten durch Leerstand, Umnutzungs- und Wohnbaupläne gefährdet.

      Die Strafanstalten in Fuhlsbüttel
    • 2015

      Mussten Gedenkstätten an historischen Orten der NS-Verbrechen einst gegen große gesellschaftliche Widerstände erstritten werden, sind sie heute öffentlich geförderte und weithin akzeptierte Institutionen der bundesrepublikanischen Erinnerungskultur. Wie ist dieser Wandel zu erklären und zu bewerten? Welche historisch-politischen Bedingungen und Akteure haben ihn ermöglicht, welche Konsequenzen hatte er für Theorie und Praxis der Gedenkstättenarbeit? Wie werden die beiden 'deutschen Diktaturen' zueinander in Beziehung gesetzt? Sind Gedenkstätten beunruhigende Orte oder Inszenierungen erfolgreicher Vergangenheitspolitik? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die jüngste Ausgabe des Zeitschriftenheftes 'Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung in Norddeutschland'.

      Gedenkstätten und Geschichtspolitik
    • 2012

      Der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma wird inzwischen oft mit demjenigen an den europäischen Juden auf eine Stufe gestellt. Das Für und Wider solcher Analogien ist ein Thema des neuen Heftes der 'Beiträge'; ebenso wie die Besonderheit, dass Sinti und Roma nach 1945 häufig einem kaum veränderten Verfolgungsdruck durch die Behörden ausgesetzt waren und sich mit einem quasi ungebrochenen Antiziganismus auseinandersetzen mussten. Die Mehrzahl der Aufsätze widmet sich der Erforschung bislang vernachlässigter Fragen nach dem Schicksal von Sinti und Roma in einzelnen Konzentrationslagern oder bietet lokalgeschichtliche Untersuchungen des jeweiligen Verfolgungsgeschehens. Wie in allen Titeln der Reihe ist der Fokus der Beiträge auf Norddeutschland gerichtet.

      Die Verfolgung der Sinti und Roma im Nationalsozialismus
    • 2012

      Wehrmacht und Konzentrationslager

      • 267bladzijden
      • 10 uur lezen

      Im letzten Kriegsjahr fand ein umfangreicher Personaltausch der Bewacher in den Konzentrationslagern statt – SS-Angehörige wurden zum Fronteinsatz abgestellt und durch Wehrmachtssoldaten ersetzt. Diese bislang wenig beachtete Entwicklung ist eines der Schwerpunktthemen des neuen Heftes. Darüber hinaus werden Konzentrationslager als letzte Instanz im System der Strafeinrichtungen der Wehrmacht und als Orte von medizinischen Versuchen dargestellt.

      Wehrmacht und Konzentrationslager
    • 2010

      Zwischenräume

      • 228bladzijden
      • 8 uur lezen

      Die Nachgeschichte der Konzentrationslager in Norddeutschland ist das Thema von Heft 12 der 'Beiträge'. Die im Frühjahr 1945 befreiten Lager wurden von den Besatzungsmächten für die Unterbringung von Displaced Persons und von Flüchtlingen genutzt, aber auch, um Funktions- träger des NS-Machtapparates zu internieren. Die Forschungen zu dieser Phase der Lagerge- schichte stehen vielfach noch in den Anfängen. Sie sind von großer Bedeutung für die Rezep- tionsgeschichte der NS-Vergangenheit und für die Entwicklung der Erinnerungskultur.

      Zwischenräume
    • 2009

      Ausgegrenzt

      'Asoziale' und 'Kriminelle' im nationalsozialistischen Lagersystem

      • 247bladzijden
      • 9 uur lezen

      In dieser Ausgabe der 'Beiträge' geht es vor allem um zwei Häftlingsgruppen des KZ Systems, über die auch mehr als sechs Jahrzehnte nach dem Ende der NS-Herrschaft nur wenig bekannt ist. Das gilt für das öffentliche Wissen wie für die wissenschaftliche Forschung. Schon die Benennung ist nicht ohne Schwierigkeiten: 'Asoziale' und 'Kriminelle' haben nicht nur die Nationalsozialisten als marginalisierende Klassifizierungen und als Exklusionsbegriffe verwendet. Die SS, aber auch Verwaltung, Polizei, Presse und Rundfunk haben die vor 1933 bestehenden sozialen Stigmatisierungen dieser Gruppen gezielt übernommen und forciert. Ihre negativen und die KZ-Haft rechtfertigenden sozialbiologischen Konnotationen haben bis weit nach 1945 überdauert. Die Zusammenfassung unter dem schwarzen Winkel für Häftlinge, die als 'Asoziale', und dem grünen Winkel für jene, die als 'Kriminelle' in die Konzentrationslager eingeliefert wurden, schuf Zwangsgruppen mit einer erheblichen Bandbreite, Willkür und Zufälligkeit von Einlieferungsgründen und Zuordnung.

      Ausgegrenzt
    • 2007

      Hilfe oder Handel?

      Rettungsbemühungen für NS-Verfolgte

      • 250bladzijden
      • 9 uur lezen

      Die 'Weißen Busse' unter Graf Folke Bernadotte, das Wirken der Hamburgerin Hiltgunt Zassenhaus als Übersetzerin im Zuchthaus Fuhlsbüttel oder die Rettung spanischer und portugiesischer Juden über Bergen-Belsen: Die Bandbreite der verschiedenen Rettungsbemühungen zum Ende des NS-Regimes verdeutlicht, dass nicht pauschal in Retter und 'Bystanders' eingeteilt werden kann. Die im Heft vorgenommene Analyse erfolgreicher und erfolgloser Rettungsbemühungen ermöglicht wesentliche Rückschlüsse auf Handlungsspielräume und Handlungsmöglichkeiten im System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.

      Hilfe oder Handel?
    • 2005

      Am 3. Februar 2004 stellte das Landgericht Hamm den letzten Prozess wegen nationalsozialistischer Verbrechen ein. Grund: Verhandlungsunfähigkeit des Angeklagten. Die Zeit der Strafverfolgung von NS-Verbrechern gehört damit der Vergangenheit an. In den Vordergrund treten die historisch-kritische Aufarbeitung der Prozesse und die Fragen der Historikerinnen und Historiker an die Ereignisse der letzten fünfzig Jahre. Der neue Band der 'Beiträge' widmet sich den Verfahren gegen NS-Verbrecher, die vor deutschen Gerichten abgehalten wurden. Bei der exemplarischen Vorstellung einzelner Prozesse werden die Schwierigkeiten der strafrechtlichen Verfolgung deutlich. Dabei geht es nicht nur um die Unwilligkeit der Ermittler und Richter, sondern auch um die Hindernisse bei Rechtshilfeersuchen an die DDR, die vor allem in den 1960er Jahren von Seiten des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) erschwert und manipuliert wurden. In einem ausführlichen Bericht wird der Prozess gegen Otto Ernst Remer, der 1952 vor dem Braunschweiger Landgericht geführt wurde, thematisiert. Dieses von Fritz Bauer geführte Verfahren bezeichnet einen Wendepunkt in der Beurteilung widerständigen Handelns während der NS-Zeit. Ein weiterer Aufsatz stellt die Person des DDR-Rechtsanwalts und Nebenklagevertreters Friedrich Karl Kaul in den Mittelpunkt, der auch als Publizist, Rechtsberater und Hochschullehrer zur Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit beitrug.

      Schuldig
    • 2004

      Zwangsarbeit und Gesellschaft

      • 227bladzijden
      • 8 uur lezen

      Nachdem die vom NS-Staat in großem Maßstab organisierte Zwangsarbeit eine Zeit lang öffentliches Thema und schließlich die von Wirtschaft und Bundesregierung getragene Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ zur Entschädigung ehemaliger Zwangsarbeiter gegründet wurde, sind die Diskussionen um die Zwangsarbeit in den letzten Jahren wieder recht still geworden. Das neue Heft der „Beiträge“ versucht nun, eine - natürlich nur vorläufige - Bilanz nach zwanzig Jahren Erforschung der Zwangsarbeit und nach der Entschädigungsdebatte der letzten Jahre zu ziehen. Im Mittelpunkt stehen dabei mehrere Regional- und Lokalstudien, deren Themenspektrum von der Funktion des Arbeitserziehungslagers Hamburg-Wilhelmsburg über die Zwangsarbeit in der Landwirtschaft bis hin zu besonderen Säuglingsheimen für die in Deutschland geborenen Kinder von Zwangsarbeiterinnen reicht.

      Zwangsarbeit und Gesellschaft