Bookbot

Karlheinz Rossbacher

    Worte und Klänge
    Briefe eines Unbekannten
    Gegenwartsliteratur
    Literatur und Liberalismus
    Glück
    Lesen und Leben
    • Lesen und Leben

      • 292bladzijden
      • 11 uur lezen

      In diesem Buch reflektiert ein Literaturwissenschaftler, der sein Berufsleben der Literatur gewidmet hat, nun über das Eigene, ohne das Andere zu vernachlässigen. Es handelt sich nicht um eine durchgehende Selbstbiografie, sondern um eine Memoria, die aus fragmentarischen Erinnerungen besteht. Anstelle eines einheitlichen Lebensmusters entsteht ein Fleckerlteppich aus Erinnerungen, die alphabetisch geordnet sind. Themen wie Kindheit und Jugend in Kärnten, das Studium, Erlebnisse in Amerika der 60er Jahre und in der Sowjetunion 1978 sowie persönliche Erfahrungen mit Kino, Tinnitus und Lampenfieber laden zur Identifikation ein und bieten zugleich individuelle Einblicke in die Geschichte des 20. Jahrhunderts. Karlheinz Rossbacher agiert als Flaneur seines Gedächtnisses, der literarische Stationen und Assoziationen durchläuft, die auf frühen Leseerlebnissen basieren. Der Leser kann mitgehen, eigene Lektüren reflektieren und dabei nicken, staunen oder zweifeln. Es eröffnet sich die Möglichkeit, Literatur neu zu entdecken und zu verstehen, dass Lesen und Leben eng miteinander verbunden sind. Gelesenes trägt dazu bei, Gelebtes besser zu begreifen.

      Lesen und Leben
    • Glück

      • 191bladzijden
      • 7 uur lezen
      Glück
    • Briefe eines Unbekannten

      • 239bladzijden
      • 9 uur lezen

      Alexander von Villers, geboren 1812 in Moskau und gestorben 1880 in Neulengbach, gilt als einer der originellsten Briefeschreiber des 19. Jahrhunderts. Seine Briefe an Rudolf Graf Hoyos und Alexander Freiherr von Warsberg wurden posthum veröffentlicht und machten ihn bekannt. Ab 1853 arbeitete er an der Botschaft des Königreichs Sachsen in Wien, bevor er 1870 in den Ruhestand trat und 1872 ein Anwesen in Neulengbach, das „Wiesenhaus“, pachtete. Hier verfasste er seine schönsten Briefe. Villers gelang es, aus dem gesellschaftlichen Leben der Gründerjahre auszubrechen, um sich dem Landleben, dem Lesen und dem stilvollen Schreiben zu widmen. Mit Witz, Humor und Selbstironie behandelte er vielfältige Themen und nutzte die Briefe seiner Partner lediglich als Anregung. Seine umfassende Bildung zeigt sich in seinen Betrachtungen zu Theater, Musik, Literatur, Sprachwissenschaft, Botanik, Mineralogie und Philosophie. Trotz seines Talents lehnte er es ab, Feuilletons zu schreiben. Der Schwerpunkt seiner Briefe liegt auf der Schilderung seines idyllischen Lebens, in denen er als genauer Beobachter der Natur erscheint und das Landleben in berührenden Betrachtungen lobt. Bedeutende Schriftsteller wie Thomas Mann und Hugo von Hofmannsthal schätzten seine Briefe sehr.

      Briefe eines Unbekannten
    • Worte und Klänge

      Freund der Sprache. Nachbar der Musik

      • 143bladzijden
      • 6 uur lezen

      „Das Gedächtnis hat seinen eigenen Merkwillen, oft trifft es seine eigene Abstimmung über die Sedimente, die es speichern will.“ Um besondere Worte, Töne und Klänge zu erfassen, eignet sich essayistisches Erzählen in Schnipseln besser als eine fortlaufende Form. Es geht nicht um einen linearen Verlauf, sondern um kurvige Pfade des Denkens, auf denen verdichtete sprachliche Fügungen und musikalische Tonfolgen oft unangemeldet auftauchen, sich ausbreiten und wieder verschwinden, bis sie erneut ins Gedächtnis gelangen. José Saramago fragte sich, wie oft wir das, was wir behalten möchten, vergessen und stattdessen von unerklärlichen Bildern und Worten überfallen werden. Diese leuchtenden Worte und vielfältige Musik warten im Gedächtnis darauf, ins Bewusstsein zu treten. Karlheinz Rossbacher, 1940 in Waidegg geboren, studierte Germanistik und Anglistik in Wien, Innsbruck und Salzburg sowie an der University of Kansas. 1966 begann er seine Lehrtätigkeit an der Universität Salzburg und blieb bis zu seiner Emeritierung 2008 Professor. Er veröffentlichte Arbeiten zur Heimatkunst, Kultur der Ringstraßenzeit in Wien und zur Wiener Jahrhundertwende. Zudem hatte er Gastprofessuren, unter anderem an der Stanford University. 2010 gab er Briefe von Alexander von Villers heraus, gefolgt von mehreren Essays und Publikationen über Literatur und Malerei.

      Worte und Klänge
    • Zeitreisen

      Essays über Bücher, Briefe und Sonstiges

      • 240bladzijden
      • 9 uur lezen
      Zeitreisen