From the Sixteenth Century to the Present Day - 2nd Edition
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It surveys Dutch history from the 16th century, when the nation took shape as a geographical, administrative and political entity, right through to the Netherlands of today.
Die Niederlande während der Balkenende-Jahre 2002-2010
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Der Aufstieg des Rechtspopulismus in den Niederlanden ab 2002 markierte einen Wendepunkt in der politischen Stabilität des Landes. Friso Wielenga analysiert in "Auf der Suche nach Stabilität" die unruhigen Jahre unter Ministerpräsident Jan Peter Balkenende, gekennzeichnet durch die Ermordung von Pim Fortuyn, Migrantenintegration und die Auswirkungen der internationalen Finanzkrise. Das Buch stützt sich auf umfangreiche Archivmaterialien und Interviews, um die gesellschaftlichen und politischen Krisen dieser Zeit zu beleuchten und die Frage nach einem neuen Kapitel in der niederländischen Nachkriegsgeschichte zu beantworten.
Rechtspopulistische Parteien haben in verschiedenen europäischen Ländern in den letzten Jahren eine starke Position erlangt. Dies gilt auch für die lange Zeit als liberal und tolerant geltenden Niederlande. Mit der kurzen politischen Karriere Pim Fortuyns im Jahr 2002 zerfiel die traditionelle Hegemonie der etablierten Parteien. Die alten Koalitionsmuster gelten nicht mehr, und das politische Klima ist rauer geworden. Im Herbst 2010 bildeten konservative Liberale und Christdemokraten mit den Stimmen des Rechtspopulisten Geert Wilders eine Minderheitsregierung, die die Niederlande und ihr Ansehen im Ausland verändern wird. In Deutschland ist der Populismus bislang zwar weniger erfolgreich, aber auch hier zeigen sich mit der Auflösung der politischen Milieus und der Schwächung der Volksparteien ähnliche Tendenzen. Wie kam es zu diesen Entwicklungen, und was bedeuten sie für die politische Landschaft und die Demokratie in beiden Ländern? Wie reagieren die herkömmlichen Parteien, und welche Konsequenzen könnte die politische und schulische Bildung ziehen? Diese und andere Fragen behandeln niederländische und deutsche Politik- und Populismusexperten.
Der Umgang mit dem Nationalsozialismus und der DDR-Vergangenheit in der Bundesrepublik
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Nach dem Untergang der DDR steht Deutschland zum zweiten Mal innerhalb eines halben Jahrhunderts vor der Notwendigkeit, sich mit einer diktatorischen Vergangenheit auseinanderzusetzen: Nach 1945 war es die des Dritten Reiches, nach 1989/1990 ist es die der SED-Herrschaft. Der Autor analysiert den westdeutschen Umgang mit dem Nationalsozialismus und vergleicht ihn mit der aktuellen Debatte um das Erbe der DDR. Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es zwischen der Entnazifizierung und der „Entstasifizierung“ von heute? Welcher Mittel und Methoden bedient sich ein demokratischer Rechtsstaat, um die Erbschaft einer totalitären Diktatur aufzuarbeiten? Welche Entwicklungen sind in der öffentlichen Diskussion über diese Schatten deutscher Geschichte wahrnehmbar? So verschieden das braune und das rote Regime auch waren - der Autor verweist auf Parallelen im Umgang mit dem Erbe beider Diktaturen. Die oft zu hörende These von der „Verdrängung“ der NS-Vergangenheit wird von ihm in Frage gestellt. Und er erklärt, warum die Debatte über die DDR-Vergangenheit schon so früh und intensiv einsetzte.