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Gudrun Keindorf

    "Größer noch als Heinrich der Löwe" - König Georg V. von Hannover als Bauherr und Identitätsstifter
    Sagen und Geschichten aus dem Landkreis Göttingen
    • Sagen & Geschichten aus dem Landkreis Göttingen: Was du an einem Tag umreiten kannst (Adelebsen), Der silberne Tannenzapfen (Bad Grund), Wie das alte Lauterberg abbrannte, Der Klimperhund (Löwenhagen), Vom Westerturm in Duderstadt, Die Dransfelder Hasenmelker und die Göttinger Eselfresser, Die weißen Hirsche zu Plesse, Das Siebenläuten in Göttingen, Graf Isang (Seeburger See), Die Zwerge von der Jettenhöhle (Düna), Hans von Eisdorf (Osterode am Harz). Wie Münden zu seinem Namen kam, Romar und Ruma (Rhumspringe), Der Hünenstein bei Rosdorf, Die Springwurzel vom Brackenberge bei Hann. Münden, Die Jungfrau von Radolfshausen, Sau fand – Mädchen band (Scharzfeld) u.v.m. Inkl. Ortsregister. »Wir Einheimischen können unseren Landkreis Göttingen lesend auf eine neue Art entdecken. Und für unsere Gäste öffnet sich der Blick auf Orte und historische Ereignisse, die ihnen sonst vielleicht entgangen wären.« Angelika Daamen Geschäftsführerin des Göttingen Tourismus und Marketing e.V.

      Sagen und Geschichten aus dem Landkreis Göttingen
    • Dieser Begleitband und Reiseführer führt den Leser auf die Spuren des fast vergessenen blinden Königs Georg V. von Hannover. Er bietet spannende historische Fakten und beeindruckende Bauwerke verschiedener Epochen, die einen Zusammenhang herstellen und zur weiteren Erkundung einladen. Georg V. wurde am 27. Mai 1819 in Berlin geboren und verlor bereits in seiner Kindheit die Sehkraft beider Augen. Trotz dieser extremen Behinderung folgte er 1851 seinem Vater auf den Thron. Er verfolgte eine konservative politische Linie, die ihn zunehmend ins Abseits drängte, insbesondere gegenüber dem aufstrebenden preußischen Staat. 1866 stellte er sich im Erbfolgekrieg auf die Seite Österreichs und musste nach der Schlacht von Langensalza ins Exil nach Österreich gehen, wo er 1878 in Paris starb. Als König führte Georg, der seit 1843 mit Prinzessin Marie von Altenburg verheiratet war, ein zurückgezogenes Leben, das jedoch auch von Selbstdarstellung geprägt war. Sein Umgang mit den Hinterlassenschaften seiner Vorgänger und das Programm seiner „Hannoverschen Identitätsstiftungen“ umfassten den Kult um seine Ahnen, insbesondere Heinrich den Löwen. Das Buch folgt seiner Regierungszeit und den historischen Verbindungen an bedeutenden Stätten, einschließlich der Burg Plesse, bis hin zu seinem Exil. Den Höhepunkt bildet das Gemälde „Wiederentstehen des Deutschen Reiches 1871“ im Kaiserhaus zu Goslar, das Georg V. zwei Jahre nach seinem Tod verewigt

      "Größer noch als Heinrich der Löwe" - König Georg V. von Hannover als Bauherr und Identitätsstifter