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Udo Thiedeke

    Virtuelle Gruppen
    Die Liebe der Gesellschaft
    • Die Liebe der Gesellschaft

      Soziologie der Liebe als Beobachtung von Unwägbarkeit

      • 180bladzijden
      • 7 uur lezen

      Die romantische Liebe als gefuhlsbegrundete, individuelle Wahl von Geschlechtspartnern ist in die Kritik geraten. Diese Form der Liebe soll nur noch ein kapitalistisch entfremdetes, Ungleichheiten reproduzierendes Konzept burgerlicher Zweierbeziehungen sein. Man scheint sich auch soziologisch daran zu storen, dass "Liebe weh tut" oder einen Exklusivitatsanspruch individualisierter Zweisamkeit behauptet. Anschliessend an Vorabeiten Niklas Luhmanns zur Liebe als symbolisch generalisiertem Medium, zeigt der vorliegende Band hingegen die besondere Funktion der medialen Kommunikation romantischer Liebe auf: die Verschrankung von Individualitaten und Gesellschaft sowie das Erzeugen einer Ordnung des Unwagbaren. Angesichts der Moglichkeiten zur Vernetzung von Emotionen in den Social Media des Internets, stellt sich heute allerdings die Frage, ob unter diesen interaktionsmedialen Kommunikationsbedingungen die romantische Liebe ihre gesellschaftliche Funktion noch wie bisher erfullen kann.

      Die Liebe der Gesellschaft
    • Virtuelle Gruppen

      Charakteristika und Problemdimensionen - 2., überarbeitete und aktualisierte Auflage

      • 441bladzijden
      • 16 uur lezen

      Im Zusammenhang mit einer expandierenden computergestützten Kommunikation sind wir in den letzten Jahren mit dem Auftreten besonderer soziotechnischer Beziehungsformen konfrontiert. Diese Beziehungsformen werden bislang sehr diffus als „virtuelle Gemeinschaften“ oder „virtuelle Gruppen“ bezeichnet. Dieser Band nähert sich diesem Phänomen von Seiten unterschiedlicher, internationaler Forschungsansätze. Dabei gilt es zu klären, welche Charakteristika virtuelle Gruppen aufweisen und ob diese virtuelle Form der Vergemeinschaftung soziologisch als Erscheinungsform sozialer Gruppen zu interpretieren ist.

      Virtuelle Gruppen