Kosovo, die zwischen Albanern und Serben umstrittene autonome Provinz des früheren Jugoslawiens, hat sich gegen den Widerstand Serbiens 2008 für unabhängig erklärt. Erich Rathfelder, seit 1987 immer wieder als Korrespondent vor Ort, hat den Konflikt zwischen Serben und der albanischen Bevölkerungsmehrheit hautnah verfolgt: die Aufhebung des Autonomiestatuts 1989, den gewaltlosen Widerstand der Albaner, den bewaffneten Kampf der UÇK, die Intervention der NATO im Jahr 1999, anschließend die Phase der zivilen Übergangsverwaltung. Im Zentrum seines Buches steht das Schicksal der Menschen. Die wichtigsten lokalen und internationalen Akteure reflektieren, durchaus selbstkritisch, die politische Entwicklung und ihr eigenes Handeln.
Erich Rathfelder Volgorde van de boeken (chronologisch)





Schnittpunkt Sarajevo
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Ein faszinierendes Buch! Ich habe es gelesen wie einen der Romane, die den Leser gefangen nehmen und bis zum Ende der Geschichte nicht mehr loslassen. Erich Rathfelder beschreibt die Dichte und Komplexität der jüngsten Geschichte von Bosnien und Herzegowina nicht nur außerordentlich kenntnisreich, sondern auch mit offensichtlicher Zuneigung und sehr viel persönlichem Engagement. (Ulrich Fischer) Der Autor versteht es meisterhaft, die vielfältigen, teilweise widersprüchlichen und kontroversen Lebensbezüge der Gegenwart auf ihre jeweiligen historischen Wurzeln zurückzuführen und begreiflich zu machen. Dabei ist es auch sehr lehrreich, die verhängnisvolle Rolle Europas Anfang der 90er Jahre und die teilweise sehr widersprüchlichen Bemühungen der »Internationalen Gemeinschaft« nach dem Friedensvertrag von Dayton anschaulich kennen zu lernen. (Christian Schwarz-Schilling) ›Schnittpunkt Sarajevo‹ schaut mit den Augen eines überaus kenntnisreichen Journalisten fast liebevoll auf das kleine Land Bosnien und Herzegowina. (Marieluise Beck)
Krieg auf dem Balkan
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"Alle oder keiner!"
- 159bladzijden
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