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Volker Boehme Neßler

    1 januari 1962
    BilderRecht
    • 2009

      BilderRecht

      Die Macht der Bilder und die Ohnmacht des Rechts Wie die Dominanz der Bilder im Alltag das Recht verändert

      • 260bladzijden
      • 10 uur lezen

      Wir leben im Zeitalter der Bilder, in dem visuelle Kommunikation allgegenwärtig ist. Kaum ein Bereich der Gesellschaft kommt ohne Bilder aus, die zunehmend die Schrift als kulturelles Leitmedium ablösen. Diese Entwicklung hat weitreichende Auswirkungen auf unsere Wahrnehmung, unser Denken und unsere Kommunikation. Bilder werden neurobiologisch anders verarbeitet als Worte; sie wirken schneller, emotionaler und konkreter. Wer gewohnt ist, mit Texten zu kommunizieren, muss umdenken, da visuelle Kommunikation nach anderen Regeln funktioniert. Diese Flut an Bildern löst Emotionen aus: Sie wird sowohl als Fortschritt gefeiert als auch als Rückschritt in ein primitiveres Denken gefürchtet. Die Debatte zwischen Optimisten und Pessimisten ist komplex und lässt sich nicht leicht beantworten. Fest steht, dass die Visualisierung der Gesellschaft sowohl Chancen als auch Risiken birgt. Wer ein Sachbuch ohne Bilder lesen möchte, muss auf juristische Lehrbücher zurückgreifen. Die Auseinandersetzung mit der Beziehung zwischen Recht und Bildern, der Macht der Bilder und der Suche nach einem Gleichgewicht zwischen Worten und Bildern im Recht ist unerlässlich, um die Herausforderungen der visuellen Kommunikation zu verstehen.

      BilderRecht