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Gerhard Straehle

    Der Naumburger Stifter-Zyklus
    Der Naumburger Stifter-Zyklus
    • Der Naumburger Stifter-Zyklus

      • 104bladzijden
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      Seit über hundert Jahren bemüht sich die Forschung um eine Erklärung der rätselhaften Stifterfiguren im Naumburger Westchor. Das vorliegende Buch unternimmt erstmals den Versuch, anhand von zuvor nicht ausgewerteten Urkunden und Dokumenten aus der Entstehungszeit des Zyklus das Geheimnis der Stifterfiguren und die Frage nach der Herkunft des Bildhauers zu lösen. Gerhard Straehle stellt alle wichtigen Deutungen der Forschung vor und bespricht sie ausführlich. Seine historische Darstellung zeigt die Bedeutung des Stifterzyklus im Spannungsfeld zwischen geistlicher und weltlicher Macht im Naumburger Bistum und beschreibt den Kampf zwischen Bischof und Markgraf um die Programmatik des Zyklus im Naumburger Westchor. Aus dem Inhalt: Der Westchor des Bamberger Architekten – Der Bildhauer aus Altzella – Historische Entwicklungen am Ende der Stauferzeit – Die Stifterfiguren in Einzelbeschreibungen – Voraussetzungen in der sächsischen Grabmalkunst – Das Programm der Westchorfenster – Deutungen der Forschung – Urkunden.

      Der Naumburger Stifter-Zyklus
    • Der Naumburger Stifter-Zyklus

      Elf Stifter und der Erschlagene im Westchor (Synodal-Chor) des Naumburger Doms

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      Wer waren die Auftraggeber des Naumburger Stifter-Zyklus und was wollten sie? Diese Frage beantwortet eine neue, vollständig auf Quellen gestützte Interpretation, die für jeden an mittelalterlicher Skulptur im ‘Heiligen Römischen Reich’ und der Geschichte des 13. Jahrhunderts interessierten Leser unverzichtbar ist. Gerhard Straehle beschreibt detailliert jede der zwölf Figuren und erläutert deren historische Bedeutungen sowie Biographien anhand zeitgenössischer Quellen. Das Buch beleuchtet den Machtkampf zwischen den Bischöfen von Naumburg und den Markgrafen von Meißen zur Zeit der Entstehung des Zyklus. Zudem wird erstmals nachgewiesen, dass der Bildhauer nicht aus Frankreich, sondern aus dem Hauskloster der Wettiner in Altzella stammte, wo er zuvor das Grabdenkmal des Markgrafen Dietrich des Bedrängten geschaffen hatte. Der Autor analysiert relevante Dokumente aus der Entstehungszeit des Westchors und schließt eine liturgische Funktion der Stifterfiguren aus, wie sie in einem Katalog der Naumburg-Ausstellung von 2011 vertreten wurde. Stattdessen zeigt er, dass der politische Wille des Markgrafen entscheidend für die Konzeption und Gestaltung des Stifterzyklus war, der elf Stifter und einen ‘Erschlagenen’ (Dietmar) im Synodal-Chor darstellt. Abschließend werden die wichtigsten bisherigen Interpretationen des Naumburger Stifterzyklus vorgestellt.

      Der Naumburger Stifter-Zyklus