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Horst Hegmann

    Politischer Individualismus
    Die Verfassung der kulturell fragmentierten Gesellschaft
    Die Europäische Union aus politökonomischer Perspektive
    • 2001

      Die Verfassung der kulturell fragmentierten Gesellschaft

      Zur wissenssoziologischen Grundlegung eines verfassungsökonomisch formulierten Sozialvertrages

      Unter modernen Bedingungen prägt der Umgang mit Fremden zunehmend die menschlichen Sozialbeziehungen. Um die damit verbundenen Gefahren zu bewältigen, müssen Menschen mit heterogenen Wissensbeständen geeignete Spielregeln für individuelles Handeln entwickeln. Im ersten Schritt zeigt das Buch, dass Menschen das für ihr Handeln notwendige Wissen durch die Verinnerlichung sozial konstruierter Wissenssysteme erwerben. Ein Großteil dieses Wissens ist implizit, während explizites Wissen erst durch kontroverse Auseinandersetzung mit dem gemeinsamen Wissensbestand hervorgebracht wird. Im zweiten Teil wird die Situation von Menschen behandelt, die mehreren Wissensgemeinschaften angehören. Diese Menschen werden unberechenbar, da sie zwischen Gruppen wechseln und möglicherweise gegeneinander ausspielen können. Sie müssen sich daher konventionelle Weltvorstellungen aneignen. Dies führt zu einem Weltbild, das durch Unsicherheit, Individualismus und das Streben nach vielseitigen Ressourcen geprägt ist. Im dritten Teil wird ein konventionalistisches Weltmodell als Grundlage für kollektives Handeln vorgeschlagen. Um Konsens zu erreichen, akzeptieren die Menschen ein Modell, das die Differenz zu bestehenden Weltbildern minimiert. Dadurch können sie einen gemeinsamen Ausgangspunkt im politischen Prozess schaffen, der die Identifikation und Bereitstellung öffentlicher Güter ermöglicht. Dieses Weltmodell und die Regeln sind dynamisch und müssen k

      Die Verfassung der kulturell fragmentierten Gesellschaft