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Bookbot

Jessica Blings

    Qualifizierung für die Kreislaufabfallwirtschaft
    Informelles Lernen
    Transparenz und Durchlässigkeit durch den EQR?
    Qualitätsentwicklung in der außerschulischen Umweltbildung
    The European closed loop waste economy
    • Um das Handeln Einzelner zu verändern, spielt Umweltbildung eine große Rolle. In Deutschland gibt es dafür heute eine enorme Vielfalt an Umweltbildungszentren, die unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und Angebote bereitstellen – etwa für Kindergruppen, nicht-inklusive und inklusive Gruppen, für Geflüchtete sowie für Erzieherinnen und Erzieher. Angeboten werden dort Veranstaltungen, Ausstellungen und Übernachtungsmöglichkeiten in städtischem oder ländlichem Umfeld. Forscherinnen und Forscher sowie Masterstudierende des Institut Technik und Bildung der Universität Bremen haben in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Natur und Umweltbildung dazu Beschäftigte in fast 200 Umweltbildungseinrichtungen zu folgenden Leitaspekten befragt: - Wie gut sind die Umweltzentren insgesamt für ihre gesellschaftliche Aufgabe aufgestellt? - Wie sind die Qualifikationen und die Beschäftigungsverhältnisse der Mitarbeitenden? - Welcher Weiterbildungsbedarf besteht? - Welche Herausforderungen entstehen mit dem Abschied der Pioniergeneration bei der Leitung der Zentren? Ihre Ergebnisse bilden eine fundierte Bestandsaufnahme der Umweltbildung in Deutschland und nehmen viele wichtige Zukunftsfragen in den Blick.

      Qualitätsentwicklung in der außerschulischen Umweltbildung
    • Die Einführung des Europäischen Qualifikationsrahmens (EQR) gehört zu den derzeit wichtigsten politischen Reformprojekten in der Berufsbildung. Die Autorinnen und Autoren geben einen Überblick über den aktuellen Stand der Implementierung und erörtern Umsetzungsszenarien. Es werden berufsbildungswissenschaftliche und berufsbildungspolitische Perspektiven diskutiert und mögliche Wirkungen der EQR-Prozesse auf das Bildungssystem, Sektoren, Betriebe und Individuen aufgezeigt. Der Sammelband dokumentiert einen Workshop im Rahmen der Hochschultage Berufliche Bildung 2011. Die Aufsätze stellen unter anderem die Ergebnisse aus der Erprobungsphase des Deutschen Qualifikationsrahmens in drei ausgewählten Berufsfeldern vor. Dabei werden Ergebnisse der probeweisen Zuordnung in den Berufsfeldern Handel, IT und Metall/Elektro erörtert. Besonders die Fragen, wie Einschätzungen von Niveaustufen vorgenommen wurden, die Bedeutung der Lernergebnisorientierung sowie die Vergleichbarkeit der bisherigen Ergebnisse sind hier Gegenstand. Ein Blick auf weitere europäische Prozesse, die die Durchlässigkeit und Transparenz in der Berufsbildung erhöhen sollen (Anerkennung informellen Lernens, Anschluss an Hochschulbildung, ECVET), schließt den Band ab.

      Transparenz und Durchlässigkeit durch den EQR?
    • Jessica Blings untersucht berufliches informelles Lernen am Beispiel der Kreislauf- und Abfallwirtschaft. Gerade in diesem Bereich haben sich die Anforderungen an den Einzelnen in den letzten Jahren stark verändert, was umfangreiche Lernprozesse erforderlich macht. Neben der Analyse der verschiedenen Lernformen werden 31 Lernmethoden identifiziert und die Hauptinhaltsbereiche des informellen Lernens dargelegt. Von besonderem Interesse ist dabei die Darstellung eines typischen „inneren Curriculums“ der FacharbeiterInnen. Die Ergebnisse der Untersuchung sind auch auf andere Berufsfelder übertragbar und geben Anregungen für die Gestaltung von Berufsbildung.

      Informelles Lernen