Stadtplanung erfordert Flexibilität: Da die Parameter von Stadt oft sehr schnell wechseln, sind in vielen Fällen zum Zeitpunkt der Realisierung die Visionen der Planer schon wieder überholt. „Neuer Städtebau“, das letzte Heft der Reihe „Architektur + Wettbewerbe“, fasst idealtypische Beispiele zusammen, die in den nächsten Jahren in Amsterdam, Bilbao, London und anderen Metropolen umgesetzt werden sollen. Vorgestellt werden u. a. das Donnybrook-Areal in London, das Stadtteilzentrum für das Olympische Dorf in Innsbruck, das Quartier „De Stadstuinen“ in Amsterdam, das Städtische Quartier Dreikönigshof in Mainz, das Stadtcarré in Bad Rappenau und die Tirana Rocks in Tirana.
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- 2008
- 2008
Der Konzernchef des Mineralölunternehmens TOTAL, Christophe de Margerie, hat kürzlich in einer französischen Wirtschaftszeitung gewarnt, dass die weltweite Ölförderung bald ihr Maximum erreichen wird. Diese Einschätzung, die von unabhängigen Experten bereits länger geäußert wurde, stellt die bisherigen optimistischen Schätzungen in Frage, da Unternehmen nicht ausreichend neue Vorkommen finden. Diese Warnung zwingt alle, die an eine langfristige Verfügbarkeit von Erdöl geglaubt haben, zum Umdenken und zur Entwicklung neuer Verhaltensweisen. Besonders betroffen sind Architekten, da Energieeffizienz und Ressourcenschonung in den meisten Neubauten und Umnutzungen der letzten Jahre oft nur eine untergeordnete Rolle spielten. Viele dieser Gebäude erreichen nicht einmal Niedrigenergie- oder Passivhausstandards, und der Energieverbrauch bleibt für viele Architekten unbekannt. Die Einführung des Energieausweises in Deutschland, der bei Kauf, Bau oder Anmietung den Energiebedarf und die damit verbundenen Kosten einer Immobilie abschätzt, wird jedoch zu einem grundlegenden Wandel führen. In dieser Ausgabe der AW präsentieren wir eine Reihe von Bauten, Projekten und Wettbewerben, die bereits energieeffizient von Architekten entworfen wurden.
- 2008
Bei der Planung und Realisierung von neuen Kindergärten und Jugendeinrichtungen wird von Bauherren und Architekten hin und wieder der Begriff „kindlich“ mit „kindisch“ verwechselt. Wie gut gestaltete „kindgerechte“ Architektur aussehen kann, zeigt diese Ausgabe der AW mit aktuellen Beispielen, Projekten und Wettbewerben unter anderem aus Deutschland, Österreich, Dänemark, Irland, Italien, Spanien und der Schweiz.
- 2007
'Veranstaltungszentren haben viele Gesichter', lautet das Motto, mit dem der Europäische Verband der Veranstaltungs-Centren e. V. auf seiner Webseite für sich und seine Mitglieder wirbt. Dieser Leitspruch hat sich bei der Recherche zu internationalen Bauten, Projekten und Wettbewerben für das aktuelle Heft mehr als bewahrheitet: Im Angebot waren Veranstaltungsbauten unterschiedlicher Größe und Nutzungsvorgaben – von der ländlichen 'Festhütte' über kleinere und mittelgroße Stadt- und Mehrzweckhallen bis hin zu eindrucksvollen, multifunktionalen Kongresshäusern. Gemeinsam ist allen, dass ihnen als kulturelle und kommunikative Treffpunkte eine besondere Bedeutung innerhalb einer Region, einer Stadt oder einer Gemeinde zukommt. Diese Gebäude stehen mehr als viele andere Bauaufgaben im Mittelpunkt der öffentlichen Wahrnehmung. Da aber bekanntlich bei einer großen Interessensgruppe sowohl die Vorstellungen als auch die Geschmäcker in der Regel stark auseinander gehen, ist die Planung und Realisierung eines solchen Projektes nicht nur eine der attraktivsten sondern auch eine der schwierigsten kommunalpolitischen Aufgaben. Architekten können mit guten Ideen und durchdachten Konzepten zweifellos einen Beitrag dazu leisten, dass ein solches Vorhaben ohne größere Spannungen und Rückschläge abläuft. Diese Ausgabe der AW gibt dazu einige Anregungen.
- 2007
Bei Bibliotheken hat sich – analog zur Entwicklung neuer Informationstechnologien und den Veränderungen beim Konsumverhalten – einiges getan in den letzten Jahren. Sie haben sich zu Orten entwickelt, an denen man nicht nur Literatur suchen und lesen kann, sondern auch Zugang zu einer Vielzahl anderer Medien hat. Die Präsentation des Medienbestands und damit auch die Einrichtung der Büchereien orientieren sich heutzutage viel eher an Konzepten, wie man sie von großen Buchhandlungen kennt. Nicht zuletzt sind viele Bibliotheken in den letzten Jahren auch zu wichtigen kulturellen und Identität stiftenden Treffpunkten innerhalb einer Stadt oder Region geworden, an denen Vorträge, Kurse, Vorführungen oder Ausstellungen stattfinden. Bibliotheksbauten boomen derzeit regelrecht; viele veraltete Einrichtungen werden durch zeitgemäße und dem aktuellen Bedarf entsprechende Bauten ersetzt oder ergänzt.
- 2007
Durch das anhaltende Geburtendefizit und die steigende Lebenserwartung altert die Bevölkerung Deutschlands und der meisten Nachbarländer immer stärker. Unsere Gesellschaft sieht sich einem demographischen Wandel gegenüber, der in Zukunft nahezu alle Bereiche beeinflussen wird. Während Branchen wie etwa Finanzdienstleister, Reiseveranstalter oder Bildungsträger das Potential dieser Entwicklung längst erkannt haben und ihre Produkte und Angebote schon jetzt gezielt auf die Bedürfnisse und Wünsche älterer Menschen zuschneiden, sind in der Bau- und Immobilienbranche derartige Konzepte bislang leider oft noch Mangelware. Sicher ist aber, dass statt Kindergärten und Schulen künftig verstärkt Alten- und Pflegeheime sowie Wohngebäude beziehungsweise -anlagen für Senioren gebaut werden. Das Interesse an diesem Thema nimmt jedoch stetig zu – und damit sicher auch der Wunsch nach einer höheren Gestaltungsqualität der Bauten. Diese Ausgabe der AW stellt ausgewählte Beispiele und Projekte sowie aktuelle Wettbewerbsentscheidungen vor.
- 2007
In Deutschland zeichnet sich seit ein paar Jahren ein deutlich erkennbarer Trend zur 'Rückkehr in die Stadt' ab. Obwohl das frei stehende Einfamilienhaus als Idealvorstellung des Wohnens nach wie vor eine wichtige Rolle einnimmt, verliert diese Wohnform zunehmend an Bedeutung. Immer mehr Menschen bevorzugen aus verschiedenen Gründen zum Wohnen die Innenstädte und zentrumsnahen Gebiete. Viele Städte und Gemeinden begreifen die Stärkung des innerörtlichen Wohnens als einen Schwerpunkt ihrer zukünftigen Stadtplanung. Als vergleichsweise klassischer Bautyp gilt hierbei das 'Wohn- und Geschäftshaus'. In dieser Ausgabe stellen wir Ihnen eine Auswahl an realisierten Bauten, Projekten und Wettbewerbsergebnissen vor, die sich durch ihre gelungenen Umgang mit Themen wie Flexibilität, Belichtung und Einfügen in den Bestand auszeichnen. Es handelt sich um Beispiele unterschiedlicher Größe und Nutzungsvorgaben, nur eines haben sie gemeinsam – sie sind garantiert keine 'Stangenware'.
- 2006
'„Dekorierte Kisten“ sowie die uniformen Filialen weltweit operierender „Brands“ tragen dazu bei, dass Gewerbegebiete immer ähnlicher werden und räumliche Identität oder regionale Bezüge kaum noch zu spüren sind. Spätestens hier wird deutlich, dass Bauten für Handel und Gewerbe mehr leisten müssen als die Bereitstellung einer wirtschaftlich und technisch optimierten Hülle. Besonders vor dem Hintergrund des wachsenden Leerstandes von anonymen und vergleichbaren Gewerbeflächen ist es heute unumgänglich, mit einer nachhaltigen Corporate Architecture, eine wirklich gute und Identität stiftende Adresse zu schaffen'. )Jons Messedat in AW 207) AW 207 zeigt 15 Gewerbebauten u. a. von Florian Nagler Architekten, marte. marte architekten, Oskar Leo Kaufmann Albert Rüf, ARTEC Architekten, Barkow Leibinger Architekten und Tatanka sowie aktuelle Wettbewerbe und Projekte.
- 2006
Wohnheime und Herbergen
Dormitories and Hostels
Nach einer aktuellen statistischen Erhebung des Deutschen Studentenwerks würde sich derzeit über die Hälfte der Heimbewohner für andere Wohnformen entscheiden. Studentenwerke und andere Träger versuchen dieser negativen Entwicklung mit Umbauten und Sanierungen der bestehenden Wohnheime entgegenzuwirken. Da die Hörerzahl in den nächsten Jahren wieder ansteigen wird, muss an vielen Hochschulstandorten zusätzliche Wohnfläche geschaffen werden. Von Architekten sind dabei nicht nur zeitgemäße sondern vor allem auch kostengünstige Konzepte gefragt, da es um die finanziellen Kapazitäten der Bauherren nicht besonders gut gestellt ist. Nicht viel anders sieht es bei den Jugendherbergen aus. Auch hier haben sich in den letzten Jahren die Ansprüche der Gäste und damit auch die Anforderungen an die Häuser verändert. Allein in Deutschland müssen fast 600 Herbergen nach und nach durch Renovierungen, Erweiterungen oder Neubauten auf einen einheitlichen Qualitätsstandard gebracht werden. Wo dieser aus Architektensicht liegen könnte, zeigt diese Ausgabe der AW